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Einträge während den Zeiten, zu denen ich nicht zuhause bin

Finden und suchen

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen des Findens, so mein Eindruck.

Gestern, fanden wir trotz Navi fast den Weg hinein nach Selm nicht (dauernd war irgendwas gesperrt…), aber weil wir dann gemeinschaftlich ein Schild (absichtlich?) nicht gesehen haben, kamen wir dann doch irgendwann an.

Später, beim Einkaufen fürs Wochenende, fanden wir einen Schlüssel vor dem Supermarkt und haben ihn dort am Info-Schalter abgegeben und heute fand ich im örtlichen Einkaufscenter eine Geldbörse, die ich ebenfalls beim Info-Schalter der Einkaufscenters abgegeben habe.

Scheint wohl so, als sei mein Karma derzeit aufs Finden ausgerichtet… wäre nur ganz praktisch, wenn dabei auch ein wenig Selbstfindung dabei wäre, denn davon kann man ja bekanntlich nie genug haben. Bisher scheint es sich aber auf rein materielle Dinge zu beschränken.

Nicht einmal meine heutige Fahrradtour durch den schönen nordrhein-westfälischen Nieselregen heute hat mir da geholfen… dabei sollen Widrigkeiten solcher Art, die Überwindung erfordern, doch gut sein um Selbsterkenntnis zu erlangen – so zumindest wurde mir das heute morgen in der amerikanischen Doku, die ich auf Netflix gesehen habe, verkündet.

Jedenfalls bin ich genau so unwissend zurückgekommen wie ich gestartet bin. Nur die Reflektion war besser (leider eben nur die optische Reflektion, aber nicht die Selbstreflektion), weil ich bei der Tour heute meine neue regenfeste Fahrrad-Kluft ausprobiert habe, die ich mich mir bei Jack Wulfskin geleistet habe (40% reduziert, das musste man ausnutzen).

Na, wenn jedenfalls einer von euch aktuell was verloren hat (ich meine etwas Materielles und nicht sowas wie den Verstand oder den Glauben an das Gute im Menschen), dann meldet euch bei mir, denn aktuell taucht in meiner Sphäre wohl so manches wieder auf.

Vielleicht sollte ich diese Vibes ausnutzen und mal mit der Schaufel losziehen um den Goldschatz zu finden, den die Zwerge am Ende des Regenbogens vergraben haben oder vielleicht so manch anderen versteckten Schatz… könnte ich gut gebrauchen zur Zeit.

Wenigstens habe ich mit dem Bild von dem Schüssel einmal in die örtliche Spotted-Gruppe geschafft (da kann man normalerweise Leute suchen, die einem aufgefallen sind… obwohl ich das in vielen Fällen eher für zweifelhaft halte, <a href=“http://ich-blogge.de/lokale-gruppen-in-facebook-sinn-und-unsinn“>wie ich schon einmal gebloggt habe</a>)…. auch wenn ich selbst mich dort als Finder reingesetzt habe, denn ansonsten fragt nach mir in solchen Gruppen längst niemand mehr.

Bis dass der TÜV uns scheidet…

Ich zähle ja nun inzwischen schon nicht mehr zu den ganz jungen Autofahrern, sondern bin selbst auch schon seit Anfang der 90er mit verschiedenen Autos auf den Straßen unterwegs. Darunter waren zumeist Gebrauchtwagen, aber auch schon fabrikneue Anschaffungen. Wenn ich so zurückblicke, dann stellt sich mir kaum die Frage, was denn nun für mich besser und vernünftiger war.

Ich persönlich muss doch sagen, dass ich mich mit meinem Gebrauchten zur Zeit noch immer sehr wohl fühle. Allerdings habe ich auch großes Glück mit meinem Auto, denn abgesehen von Bremsen und einem Dom-Lager (wenn ich das hier richtig geschrieben habe) war trotz des Alters des Fahrzeugs (Erstzulassung 2001) bisher nichts daran zu reparieren. Es kann natürlich auch ganz anders laufen, wenn man sich auf Gebrauchte einlässt. Mir Schrecken erinnere ich mich dabei an zwei meiner drei Twingos, wovon der letzte so viele Wochen beim Gebrauchtwagen-Händler zur erfolglosen Reparatur stand, dass er ihn schließlich zurückgenommen hat.

Unbedingten Wert auf einen Neuwagen lege ich ohnehin nicht. Für mich muss ein Auto seinen Zweck erfüllen und ich sehe diesen Zweck weder in Sachen Design noch Status. Also ob mein (aktueller gebrauchter) Ford Ka nun eine Schramme mehr hat oder weniger, das interessiert mich überhaupt nicht, solange der TÜV kein Problem damit hat. Bei einem Neuwagen ist das natürlich anders… der sieht aus wie aus dem Ei gepellt und da ist jeder Kratzer und jeder kleine Lackschaden ein Thema (auch schon wegen des Restwerts beim Wiederverkauf). Das ist mir nervlich alles viel zu anstrengend.

Ich bleibe bei meinem kleinen Ford Ka, bis eines Tages eine Reparatur auf mich wartet, welche unter vernunftsmäßiger Kostenbetrachtung die Anschaffung eines anderen Gebrauchten nahelegt… und auf diese Weise bin ich bisher immer am besten gefahren.

Doch ich gebe zu, so manchem Auto trauere ich doch mehr hinterher als anderen. Allen Twingos weine ich keine Träne nach, aber mein kleiner Citroen, den ich leider in einer Autobahn-Stau-Karambolage mit mehreren Teilnehmern zerlegt habe…. der lag mir doch etwas am Herzen. Naja, vorbei ist eben vorbei… nicht immer scheidet der TÜV, sondern manchmal eben auch der Sicherheitsabstand. Für meinen aktuellen Wagen bin ich aber noch guter Hoffnung, dass er noch lange halten wird… am Sicherheitsabstand wird es definitiv nie mehr liegen. 😉

Was ist das und WER isst das?

Wir waren mal wieder in Düsseldorf um ein paar Dinge nachzuholen, zu denen wir beim Japan-Tag 2014 aufgrund der Massen von Besuchern einfach nicht gekommen sind.

Dazu gehörte unter anderem auch ein Einkauf in einem japanischen Supermarkt auf der Immermann-Straße, der beleibtere Menschen (ich ich selbst auch inzwischen einer bin) ständig vor kleine Herausforderungen stellt, insbesondere auch dann, wenn man dort noch mit Taschen und einem Rucksack und in dicker Wintermantelung zusammen mit anderen Kunden unterwegs ist.

Ständig hat man Angst in diesen schmalen Gängen bei einer Drehung oder Bewegung die eine oder andere Köstlichkeit aus den dicht gedrängten Regalen zu fegen… aber letztlich haben wir uns doch gut und ohne Schäden durchgearbeitet und dank Tante Google (auf dem Handy) und genügend Zeit auch alles gefunden, was wir suchten.

Naja, genau genommen haben wir mehr gefunden als wir gesucht haben, aber ich komme nun auch nicht jede Woche nach Düsseldorf und daher war das schon in Ordnung.

Eines dieser Dinge, die ich gefunden habe ist das hier:

Aus dem Japan-Supermarkt

Aus dem Japan-Supermarkt

„Was ist das?“ hab ich mich natürlich gefragt und tippte zunächst einmal auf einen nach Apfel schmeckenden Kaugummi, denn die Form und Größe der Verpackung deutete auf etwas in Richtung Kaugummi oder Drops oder dergleichen. Das Gefühl beim Anfassen der Verpackung war allerdings seltsam nachgebend… also eher so wie bei Sülze zum Beispiel.

Da sich der Preis dieses Produktes (wenn ich mich richtig erinnere) noch im Cent-Bereich bewegte, hab ich es (neben anderen Produkten) einfach mal gekauft um es zuhause zu testen… am Ende war der Einkaufskorb gut gefüllt mit ähnlichen Produkten, die wir in den nächsten Tagen hier im Blog wahrscheinlich auch noch kurz zeigen werden…

… abgesehen von der Japanischen Version von „Jelly Bellys“, die ich gleich zuhause getestet habe und die SO GEIL LECKER waren, dass ich die ganze Packung verdrückt habe, noch bevor ich überhaupt daran denken konnte ein paar Fotos für den Blog zu machen.

Tja, wenn das jetzt wieder mein Hausarzt lesen würde… der würde mir sicher wieder was dazu erzählen.

Zuhause angekommen hab ich also mal diese recht seltsame Verpackung geöffnet und siehe da… so weit entfernt von Sülze waren wir gar nicht, denn es handelt sich um eine Art Gelatine, die (wie es die Produktverpackung schon im Bild andeutet) nach Apfel schmeckt.

Glibberig und schmeckt nach Apfel

Glibberig und schmeckt nach Apfel

Allerdings ist die Konsistenz deutlich fester als man es von Konfitüre oder Marmelade erwarten würde und außerdem hat man beim Verzehr auch ein leicht mehliges Gefühl auf der Zunge.

Seltsam, seltsam also, aber absolut wohlschmeckend, wie ich finde.

Wofür man das „eigentlich“ verwendet, weiß ich nicht. Vielleicht nur zum naschen… vielleicht als Mittel zum Abschmecken süßer Speisen… vielleicht aber auch nur, damit sich Nicht-Japaner darüber wundern.

Auf der japanischen Homepage des Herstellers habe ich leider keine Infos dazu gefunden – auch wenn sich der (extra dafür wieder von mir aus der datentechnischen Versenkung geholte) Chrome Browser mit Übersetzungsfunktion wirklich alle Mühe gegeben hat.

Das Ding kommt beim Sonntagsfrühstück morgen früh aufs Brötchen, basta. 🙂