Keine Hobbits

Heute Abend besuchen wir mal wieder eine Lesung. Ist schon ewig her, seit ich das gemacht habe… ich glaube, bei der letzten Lesung, an deren Termin ich mich überhaupt noch erinnere, hab ich damals selbst mitgelesen.

I N F O:

Myk Jung (Essen, Ruhr) studierte Anglistik, Germanistik und Politologie, bevor er sich hauptberuflich dem Künstlerdasein widmete.
Seit 1984 ist er in der Independent-Musik-Szene als Sänger und Frontmann diverser Bands (u.a. The Fair Sex) aktiv.
Jung ist außerdem als freier Reaktionsmitarbeiter diverser Musikmagazine tätig, wo u.a. auch seine Kolumne »Vom Schürfen in der Tiefe« erscheint.
Bereits 2001 veröffentlicht der bekennende Tolkien-Fan mit »Der Herr der Ohrringe« sein erstes Buch und damit auch die erste original deutschsprachige Parodie auf Tolkiens Trilogie, dem er 2003 das dazugehörige Hörbuch und 2012 dann auch die Vorgeschichte »Der Hobbknick« folgen lässt.
Der mittlerweile zu Deutschlands bekanntesten Tolkien-Parodisten avancierte Autor gibt am 21. Februar im Studio 52 einen Einblick in seine ausufernde Phantasie. Er wird plaudern, Passagen aus seinen Büchern lesen und im Anschluss gerne auch Fragen beantworten und fachsimpeln.

 
Ü B E R D I E B Ü C H E R:

» Der Hobbknick«
Die Vorgeschichte zu »Der Herr der Ohrringe«
Die Abenteuerfahrt des Bilbord Beutelkinn: Dorthin und so schnell wie möglich wieder zurück
»Der Hobbknick« ist parodistisch wie auch philosophisch, sowohl anspruchsvoll und mit sozialkritischen Spitzen gespickt, als auch einfach lustig und kurzweilig.

An einem Frühlingstag im Jahre 2941 des Drittletzten Zeitalters erhält Bilbord Beutelkinn, unscheinbarer Hobbknick aus dem Flauen Land, überraschenden Besuch.
Ganzhalb der Graue taucht auf – und bringt dreizehn Lendhenzwerge mit: Tordrin Leichenkilt und seine zwölf Gefolgsleute suchen den vierzehnten Teilnehmer für ihre Fahrt zum Berg Erigor, wo sie dem drachengleichen Feuerschmetterling Shnaub das ihnen lang zuvor geraubte Gold wieder entreißen wollen.
Diese abenteuerliche Reise voller unerwarteter Hindernisse führt nebenbei auch zum legendären Ohrringfund.
Wird das Finsterschmuckstück hilfreich sein, den schrecklichen Feuerschmetterling zu besiegen?

»Der Herr der Ohrringe«
Eine Verhohnepiepelung? Eher eine sich vor dem Tolkienschen Originalwerk verneigende Slapstickversion von ausufernder Imaginationskraft.

Seit geraumer Zeit schon trägt Frohdoof der Döskopp ein Schmuckstück mit sich, von dem er nicht ahnt, welch schwarze Kräfte es in sich birgt. Erst Ganzhalb der Zauberer entdeckt die Sensation: Frohdoof besitzt den Einen Ohrring. Dieser wurde dem finsteren Herrscher Saurum durch den tapferen Helden IsInDur abgerungen. Weil er dem Besitzer unvorstellbare Macht verleiht, darf er nicht in die Hände des Bösen fallen. Die ganze Mittelmäßige Welt wäre dem Untergang geweiht. Und so machen sich Ganzhalb und Frohdoof, begleitet von Marathorn dem Dauerläufer und verfolgt von den schrecklichen Ohrringgespenstern, auf den Weg nach Duchfal. Dort erteilt Allround der Halb-Alberne den einzig wahren Ratschlag, wie dem Dilemma zu begegnen sei.

 Quelle: https://www.facebook.com/events/668879973168207/?ref=5

 

Wen die Veranstaltung interessiert (falls noch Plätze für heute frei sein sollten): https://www.facebook.com/events/668879973168207/?ref=5


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