Neujahr und so….

Also erst einmal allen mir gewogenen Lesern ein „Gutes neues Jahr“ 🙂

Silvester habe ich (wie meist) zuhause verbracht. Wie in den Jahren zuvor, so bin ich auch in diesem Jahr der Meinung dass Menschenmassen, Alkohol und Sprengkörper eine derart ungesunde Mischung darstellt, dass ich diese nicht konfrontieren möchte. Private Parties hab ich zu Neujahr schon ganz gerne mal besucht, aber öffentliche Clubs oder Feiern – das ist nix für mich. Da geh ich lieber zu weniger explosiven Anlässen weg.

Wir haben die laute Musik der Nachbarn (es sei ihnen gegönnt, immerhin feiert man Silvester nur einmal im Jahr) aber ausgenutzt um in der neuen Wohnung (so neu nicht mehr, aber wir haben eben zum ersten Mal die Gelegenheit genutzt)  die Grenzen meiner Anlage auszutesten. Diese ist durchaus in der Lage von meiner Position aus (Dachgeschoss) noch die Kellerräume zu beschallen… vor allem der Subwoofer ist gar nicht so schlecht… und weil gestern ohnehin alle die Musik auf Laut hatten, war es eine passende Gelegenheit das mal zu testen. Leider habe ich heute früh bemerken müssen, dass ich aber noch immer nicht den Maximallevel herausgeholt habe, weil das Eingangssignal vom PC schon auf ca. 50% reduziert war (Lautstärkeregelung)… also teste ich das in 12 Monaten einfach noch einmal. 🙂

Die erste Nacht im neuen Jahr begann leider wieder mit Alpträumen und einem steifen Nacken… ist schon seltsam wie man alte Schreckgespenster und so manches Gedankenkarussell jahrelang mit sich herumschleppt ohne es irgendwann wenigstens in seinen Träumen loszuwerden. Dennoch habe ich es geschafft bis kurz nach 08:00 Uhr zu pennen, was für meine Verhältnisse eigentlich ziemlich lang ist. Vermutlich ist das dem Durcheinander an Arbeits- und Feiertagen geschuldet, das ich seit zwei Wochen erlebe (da ich an allen Arbeitstagen auch in der Firma war/sein werde).

Meine Freundin war – was die Zeit des Aufstehens betrifft – wesentlich skeptischer, denn sie erinnerte mich gestern noch daran, dass irgendwo um 07:00 Uhr eine Fernsehfilm läuft, der für mich (und wohl auch für sie) zu Weihnachten und Neujahr so dazugehört wie Filme wie „Täglich grüßt das Murmeltier“ oder „Der kleine Lord“ oder auch „Dinner for One“…. nur dass es sich in diesem Fall um eine der Episoden der Filme über den Michel aus Lönneberga handelte.

Nun, meinte Freundin meinte jedenfalls, falls wir da schon wach wären, könnten wir das doch noch im Bett liegend anschauen… doch im Moment, da ich diesen Blog hier tippe (es ist gerade 09:40 Uhr), liegt sie noch immer im Bett und pennt. 🙂 Es dürfte sich also ziemlich sicher ausgemichelt haben. 🙂

Gestern haben wir das Warten auf den Jahreswechsel mit einem Kinobesuch verkürzt. Zum Film will ich allerdings noch nichts schreiben, denn erst will ich einem bööösen, bööösen Verdacht nachgehen und das kann ich leider noch nicht, weil mir dafür die entsprechenden Youtube-Filmschnippsel noch fehlen um zu beweisen, was mir aufgefallen ist…. aber wie ich Youtube kenne, wird es nur noch eine Frage von wenigen Wochen sein bis das, was ich dafür benötige, im Portal zu sehen ist.

Kann auch sein, ich irre mich… wäre immerhin Wahnsinn, wenn das von all den Kinobesuchern mit als Einzigem seltsam vorkam.

Heute Abend hab ich Sendung (ist ja immerhin Mittwoch)… da gedenke ich zur Feier des ersten Tages im Neuen Jahr ein wenig auf den Putz zu hauen, was schon damit beginnt, dass ich heute ZWEI Stunden senden werde (statt nur einer Stunde). Da die Arbeitswoche ja quasi nur noch aus zwei Tagen besteht kann ich diese Einschränkung an Freizeit locker wegstecken.

Im neuen Jahr dann will ich mit Nachdruck das Ziel verfolgen ein paar neue Gesichter vor meine Kamera zu bekommen. Im Moment rotieren mir die bereits bekannten Gesichter zu sehr und das „Neukundengeschäft“ ist etwas zum Erliegen gekommen. Also muss ich da mal verstärkt meinen Hintern hochbekommen, bevor es mich so richtig zu frusten beginnt….

Ansonsten wir es ein ruhiger Tag werden. Der Haushalt muss mal wieder dringend auf Vordermann gebracht werden und wenn ich das heute erledige, dann habe ich als Belohung ein ruhiges Wochenende… also gesagt, getan… in diesem Sinne!


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