Wir bleiben beim Feuer…

… also rein rechnerisch habe ich jetzt pro Monat fast eine ganze Packung der Teelichter aus dem Schwedischen Möbelhaus zum Verbrauch, bis nächstes Jahr wieder diese gut nach Apfel-Zimt duftenden Teile im Regal stehen.

Wer mich gelegentlich besucht (was eigentlich nur der Fotos wegen passiert), der weiß: ich liebe Duft-Teelichter. Und auch wenn ich (wenn ich allein bin) oft vergesse welche anzuzünden, so brennen doch immer welche, wenn ich in meiner (künstlich dunkel gehaltenen) Wohnung Besuch erwarte.

Meine derzeitigen Lieblinge sind die Weihnachts-Edition-Teelichter aus dem schwedischen Möbelhaus. Und gestern zog ich los für einen letzten Einkauf, bevor sie wieder aus dem Programm verschwinden (wovon ich ausgehe) und habe mir gleich 8x Packungen (= 8×36 Teelichter) davon gekauft. Ich denke, das dürfte erst einmal reichen.

Ansonsten habe ich nichts gefunden… das kleine Gewächshaus, das ich schon beim letzten Mal gesehen und dann mitzunehmen vergessen hatte, habe ich natürlich prompt wieder vergessen. Die Schlangen an den Kassen waren auch für so einen Brückentag und angesichts der Uhrzeit (ca. 15 Uhr) bemerkenswert kurz. Dabei achte ich immer schon im Vorfeld darauf, nie mehr als 15 Teile zu kaufen, um noch an die Expresskasse zu dürfen.

Eigentlich ist es ja auch blödsinnig nur wegen ein paar Teelichtern nach Kamen zu fahren… aber andererseits habe ich mir auch gleich wieder zwei dieser praktischen stabilen großen blauen Tüten gekauft. Meine letzten Exemplare davon habe ich eine Kollegin für ihren Umzug „geliehen“… und sie bis heute nicht zurückbekommen.

Dann hat mich dieser Tage auch noch wirklich nette Weihnachtspost erreicht. Sie kam von einem älteren Herrn, dem ich im November zwei Stunden Beistand geleistet habe, als er eine Autopanne hatte und gleichzeitig der Akku auf dem Handy alle war. Ist ja schließlich kein Spaß für so ein altes Pärchen da mitten zwischen Autobahn-Abfahrt und Autobahn-Auffahrt im Regen in der Dunkelheit zu stehen und nicht zu wissen, ob und wann der Abschleppdienst endlich kommt.

Nachdem ich den ADAC gerufen und dann kurz was erledigen war, fuhr ich noch einmal zur Pannenstelle um zu schauen, ob der ADAC nun endlich da war… war aber nicht der Fall. Also hatte ich noch einmal dort angerufen und mir die direkte Nummer des beauftragten Unternehmens geben lassen. Dann hab ich gewartet bis der Abschleppdienst endlich vor Ort war. Da an diesem Tag wirkliche in Schweißwetter war, war die Wartezeit aber auch mehr als verständlich.

Die alten Herrschaften wollten mich aber nicht abziehen lassen ohne dass ich denen meinen Namen und Adresse nenne… doch weil das schon im November war, habe ich dieser Tage eigentlich gar nicht mehr so richtig daran gedacht als ich einen Umschlag im Briefkasten fand. Darin ein Skizzenbuch mit selbstgemalten Eindrücken aus dem Kleinwalsertal (Österreich), das ich aus eigener Erfahrung früher gut kannte.  Zusätzlich war noch eine Einladung dabei bei den Leuten mal Abends zu erscheinen.

Hoch klingt das Lied des braven Mannes“ stand dort im Dankeskärtchen des Akademiker-Pärchens (wie sich anhand des Absenders und einer Google-Suche herausgestellt hat) geschrieben und das beschämt doch etwas… immerhin habe ich nicht mehr getan, als ich von anderen auch erwarten würde, wenn zum Beispiel meine Eltern einmal in einer ähnlich hilflosen Situation wären.

Ich finde es unangebracht sich über Gebühr für ein Verhalten danken zu lassen, das man von anderen ebenso erwartet.

Doch was nun tun… ein Rückruf von mir ist ausdrücklich erbeten… aber ich will mich da auch nicht als den braven Mann feiern lassen (immerbin bin ich der böööse Asmodeus und hab einen Ruf zu verlieren *g*). Daher denke ich, ich werde mich über Neujahr daransetzen und denen einen kurzen Brief schreiben, mich für das Buch bedanken und versuchen die Sache damit abzuhaken.

Und wenn sie auf einen Besuch bestehen…. vielleicht schau ich dann in Kutte vorbei, dann hat sich die brave Mann Sache bestimmt bald erledigt 🙂


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