Richtet endlich, auf dass ihr nicht gerichtet werdet!

Jaaa… weiß ich doch, dass der Spruch eigentlich ein wenig anders lautet… aber wenn ich mir so ansehe, was das Oberlandesgericht in München so für ein Theater mit seinen 8 Presse-Plätzen veranstaltet und damit nicht nur sich selbst, sondern die ganze Deutsche Gerichtsbarkeit vor den Augen der Welt lächerlich macht, dann kann ich denen nur wünschen endlich bald mal den eigentlichen Prozess beginnen zu können – bevor auch noch die letzte Chance vertan ist, dass die überhaupt noch von jemanden Ernst genommen werden.

Natürlich ist auch ein wenig Eigeninteresse in diesem Wunsch verborgen, denn (ganz ehrlich)… ich kann die Frau einfach nicht mehr sehen. Ich meine die mit dem karpfenartigen und hyper-intelligenten Blick, die bei jeder Meldung über den NSU-Prozess irgendwo als Portrait in/über/unter/neben/auf der Schlagzeile zu sehen ist….  also ganz ehrlich: wenn das die Vorstellung von holder Weiblichkeit im Herrenrassentum ist… dann gute Nacht Deutschland!

Aber was will man erwarten? Mit dem selbsternannten Herrenmenschen habe ich selbst bereits genug Erfahrung gesammelt… stark in der Truppe und aus dem Hintergrund agierend, aber den (intellektuellen) Schwanz einziehend wenn es mal darum geht auch öffentlich Verantwortung dafür zu übernehmen oder zu seiner „Überzeugung“ zu stehen, wenn man keine seiner Schläger-Kumpels im Rücken hat.

Dahingehend befinden sich die Jungs aus der politischen braunen Kloake aber historisch gesehen in bester Gesellschaft zu ihren geschichtlichen Vorbildern. Immerhin konnte sich bei den Nürnbergern Prozessen (1945-1949) auch keiner der ehemaligen Vorzeige-Herrenmenschen mehr so richtig daran erinnern, dass sie in den 12 Jahren ihres Tausendjährigen Reichs mal was zu sagen hatten und worum es bei diesem Reich eigentlich so alles ging. Plötzlich waren alle nur noch Befehlsempfänger, eigentlich gar nicht verantwortlich, unwissend, unbedeutend, gezwungene Mitläufer und ganz insgeheim sowieso schon immer gegen das größte Arschloch aller Zeiten.

Ich mache mir die Welt, widewidewie sie mir gefällt….

Nicht anders habe ich bisher ihre Enkel erlebt, die auch nur stark sind, wenn sie mit Ihresgleichen unterwegs sind… leider ist die Hoffnung, dass „Schwarm-Intelligenz“ hier irgendeine Besserung bringen würde, völlig vergebens. Sowas zieht nur bei Insekten, aber nicht bei Ariern. In der Gruppe trauen sie sich nur eher zu ihrem offensichtlich nach außen getragenen Unverständnis einfachster moralischer und geschichtlicher Zusammenhänge zu stehen. Allein sind sie nichts und niemand und genau so viel haben sie dann plötzlich auch  zu verkünden, nämlich nichts. Würde mich nicht wundern, wenn das bei dieser Frau, die sich jahrelang als Teil der letzten Verteidigungslinie der arischen Welt gegen Überfremdung verstanden zu haben scheint, genau so wäre.

Nun gut, wollen wir hoffen, dass das Münchner Gericht irgendwann seine Zuschauer so weit richtig sortiert hat, dass endlich der Prozess begonnen werden kann. Egal wie das Urteil lautet, ich wäre froh wenn ich diese Frau endlich mal nicht mehr dauernd sehen muss, wenn ich irgendwo eine Nachrichten-Seite aufrufe….

Dabei kann ich (für uns alle) nur hoffen, dass die Richter ihre Urteile gewissenhafter fällen, als das Gericht mit seinem Öffentlichen Ansehen umgeht.

Und die Events in der kommenden Woche sind:

Montag: Ziehung der Angeklagten
Dienstag: Auslosung des Tatvorwurfs
Mittwoch: Öffentliche Richterplatz-Lotterie
Donnerstag: Verhandlung aller bisherigen Gewinner
Freitag: Verlosung des Strafmaßes


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