Lebenszeichen und Leinwände

Hallo treue Leser meines Blogs. Heute grüße ich euch besonders, denn in den letzten zwei oder drei Wochen bin ich gar nicht mehr nennenswert dazu gekommen meinen Blog aktuell zu halten…. daher gehe ich davon aus, dass dieser Eintrag – nach so langer Unterbrechung – nur von den Treuesten der Treuen gelesen wird.

Die letzten Tage waren auch nicht so besonders toll, denn ich war ziemlich böse krank gewesen… was sich bis heute noch ein wenig fortsetzt, auch wenn es schon viel besser geworden ist. Krankschreiben wollte ich mich aber auch nicht lassen, denn in den ersten Tagen hoffte ich, dass es nicht so schlimm wird. Am schlimmsten war es dann über das Wocheneende vorletzter Woche und bis Montag war es schon nicht mehr so wild, als dass ich mich mit gutem Gewissen krankschreiben lassen konnte. Und nun – am Montag eine Woche später – ist nur noch ein fieser und hartnäckiger Reizhusten übrig (sehr interessant, wenn man gleichzeitig einen Zahnarzt-Termin hat)… aber den bekomme ich auch noch in den Griff.

Emotional bin ich nach wie vor noch ziemlich angeschlagen von dem etwas desillusionierenden „Freundschaftserlebnis“, von dem ich vor Tagen berichtete… mancher Mitmensch mag darüber leichter hinwegsehen als ich das vermag. Bei Menschen wie mir, die sich eben nur sehr selten auf echte Freundschaften einlassen, wiegt das aber vielleicht dann eben doch ein wenig schwerer. Naja, andererseits hab ich schon wesentlich größere Enttäuschungen überlebt… so richtig hart wird man eh nur getroffen, weil man unvorbereitet war oder weil es von Seelen kommt, bei denen man sowas nicht für möglich gehalten hätte.

Ja… was gibts sonst noch?

Zwei hektischere Monate stehen nun bald ins Haus. Die Termine stapeln sich schon in den nächsten Monaten bis April und im Job wird es jetzt auch erst einmal ein wenig stressiger und das eine odere andere Wochenende wird dafür verplant werden. Aber zwischendrin gibt es auch immer wieder mal ein paar wirkliche Lichtblick-Termine, wie zum Beispiel ein Workshop zur Nachtfotografie, auf den ich mich sehr freue.

Gestern haben wir es doch nun auch tatsächlich endlich ins Kino zu „Der Hobbit“ geschafft! Zwar mussten wir fast bis Dortmund fahren, um noch wenigstens ein (kleines) Kino zu finden, dass den Streifen nicht in diesem beknackten 3D-Mist vorführt, aber es hat sich gelohnt. Es war auch mal wieder eine interessante Erfahrung in so einem kleinen Kino zu sitzen, wenn man seit Jahren nur noch die großen Filmtempel gewohnt ist!

In meiner Heimatstadt gab es ein kleines Kultur-Kino, das ungefähr die Größe und Platzkapazität eines Klassenzimmers hatte. Ich mochte dieses Kino eigentlich sehr gerne – für interessante Filme, die eher in die Tiefe gehen und keine Weltraumschlachten, im Meer versinkende Kontinente und riesige kämpfende Orkheere benötigen. In diesem kleinen Kino habe ich „Trainspotting“, „Magnolia“, „Kundun“ und „23“ gesehen und die Abende in guter Erinnerung behalten.

Ich finde, man lässt sich einfach zu schnell von großen Leinwänden und irgendwelchen Soundsystem-Namen verführen…. und unterschätzt dann ganz schnell wieder die kuschelige Atmosphäre solcher kleiner Kinos, wenn diese eine wirklich vernünftige Filmauswahl haben.

Nun, zum Hobbit (2d)  gestern kann ich sagen, dass mir der Film eigentlich gut gefallen hat. Kritiker, die meinen, man hätte den Film durch drei Teile zu sehr kommerzialisiert, kann ich nicht wirklich verstehen. Allerorts wird sich doch stets beklagt, dass eine Buchverfilmung das halbe Buch aus der Handlung gestrichen hätte… ich genieße es eigentlich sehr endlich einmal nicht in einem Eiltempo von einem wichtigen Punkt der Handlung zum nächsten gestoßen zu werden. Daher habe ich auch gegen die drei Teile nichts – vorausgesetzt die anderen zwei Teilen werden nicht schlechter als der erste Teil.

Aber schon die Programmvorschau (die bekanntlich vor dem Hauptfilm läuft) hat mir gezeigt, dass ich in den nächsten Monaten wohl ein paar Mal in einen großen Film-Tempel pilgern muss, denn einige Trailer haben mich doch ziemlich interessiert.

„Der Medicus“ sah recht interessant aus, auch wenn ich über die eigentliche Geschichte und das Buch überhaupt nichts weiß. Außerdem gibt es einen wohl recht effektreichen Film „After Earth“ mit Will Smith und einen (natürlich) weiteren Teil von „Stirb langsam“ mit Bruce Willis. Auch diese beiden Filme sind natürlich für große Leinwände gemacht. Als letzter Pflichttermin ist noch der neue Teil von „Star Trek“ auf dem Programm, aber ich vermute, dass ich als alter Kirk-Fan einfach nur eine Enttäuschung mehr erleben werde… wie schon immer spätestens seit „Treffen der Generationen“.

Also zumindest das Kino-Pflichtprogramm ist schon ziemlich genau festgelegt. Mal sehen, was ich davon schaffe…. „Cloud Atlas“ wollte ich immerhin auch unbedingt anschauen und hab ihn heldenhaft verpasst.

Comments ( 2 )

  1. Karsten Kettermann

    Dafür sind ja Kommentare da: Den Fotokurs Nachtfotografie gibt's hier http://www.fotokurs.org/fotokurs-fotoworkshop/events/Fotokurs-Nachtfotografie.html :-) der Karsten

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