The Quarter Pounder (flame grilled) von Rustlers

Ein mikrowellen-tauglicher Burger-Bausatz… klar dass ich den versuchen musste… und hier ist das (rein geschmackliche) Ergebnis:

Die Verpackung verspricht schon einmal einiges, denn „flame grilled“ weckt natürlich einige Erwartungen bei denen die Geschmacksnerven im Mund schon freudig erregt zu hüpfen beginnen.

Das in schwarz und rot gehaltene Design und der lecker dargestellte Aufdruck des Burgers (das Salatblatt ist aber nicht im Lieferumfang enthalten), verstärken diesen Eindruck natürlich noch einmal enorm und die Flammen links über dem Hersteller-Logo machen Lust und Laune auf ein schön rauchig schmeckendes saftiges Stück Fleisch zwischen den Zähnen…

Den ersten größeren Kampf hatte ich dann schon beim Öffnen der Verpackung, da die Reißlasche an der Ecke sofort abriss und ich Packung dann mit einem herbeigeschafften Küchenmesser aufschneiden musste.

In der Packung enthalten waren, der Burger (Brötchendeckel, Fleischeinlage, Brötchenunterseite) in der für Burger typischen Machart, eine Scheibe Käse (wie man sie kennt) und eine Packung mit einer Soßenmischung.

Das auf der Packungsvorderseite im Serviervorschlag abgebildete Salatblatt war nicht enthalten, was man angesichts der Haltbarkeit von Kopfsalatblättern auch nicht erwarten sollte.

Mittels einer Schere konnte ich die Soßenverpackung dann doch noch öffnen und verteilte den Inhalt auf der Innenseite des Brötchenoberteils.

Die Soße ist in ausreichender Menge vorhanden und vergleichbar mit den Soßen, die man auch sonst aus Burger-Buden, die keinen großen Ketten angehören, kennt. In der Schärfe ist sie sehr dezent und stellt daher auch für Schärfe-Weicheier (wie mich selbst) keine Herausforderung dar.

Den Käse habe ich beim ersten Versuchs-Burger bereits vor dem Gang zur Mikrowelle auf die Fleischeinlage gelegt und bei einem zweiten Versuchs-Burger erst nachdem der Burger heiß aus der Mikrowelle kam. Einen wesentlichen geschmacklichen Unterschied konnte ich dabei nicht bemerken, allerdings war der Käse beim ersten Versuchs-Burger dank Mikrowellen-Unterstützun angenehmer zerlaufen.

In beiden Fällen (also einmal mit Käse und einmal ohne Käse auf der Fleischeinlage) wurde die Erwärmung des Burgers zusammengeklappt und auf einem Teller liegend in einer Mikrowelle und gemäß Anleitung durchgeführt.

In beiden Fällen war die Brötchenunterseite kaum mit ungeschützter Hand zu greifen, da die Feuchtigkeit aus der Fleischeinlage in den unteren Brötchenteil versickert und dort noch sehr heiß war.

Entsprechend „matschig“ und durchnässt fühlte sich der untere Brötchenteil dann an. Da der Burger aufgrund der Hitze so kaum zu halten war, habe ich beide Burger auf den Kopf gedreht und verspeist, da der Oberteil des Brötchen trocken blieb und daher nicht so viel Hitze gespeichert hatte.

Geschmacklich lagen beide Burger (mit und ohne Käse in der Mikrowelle) gleich, also ohne erkennbaren Unterschied im Ergebnis. Den Geschmack insgesamt würde ich als durchaus ausreichend bezeichnen, wobei die Soße den eigentlichen Geschmack dominiert und ich vom „flame grilled“ Fleisch eigentlich mehr (genauer gesagt: einen stärkeren Rauch-Geschmack) erwartet hätte.

Für den großen Hunger taugt der Burger übrigens nicht, zumal das Brötchen wirklich sehr luftig ist. Angesichts der recht schnellen Zubereitungszeit ist es aber eine gute Überbrückung, falls man keine Zeit hat sich etwas „Vernünftiges“ zu kochen.

Insgesamt gebe ich dem Erlebnis die Schulnote 4.

Als experimentierfreudiger Mensch in Sachen Mikrowellen-Bausatz-Essen habe ich schon sehr viel Schlimmeres erlebt.


Comments ( 2 )

  1. Devyna

    Vielen Dank für Deinen todesmutigen Selbstversuch....was täten wir nur ohne Dich ;)

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