Was Mozart schon wusste….

… ist auch heute noch aktuell und (je nach Lebenslage natürlich) durchaus in aller Munde… zum Glück für die meisten Beteiligten dies aber nur in rein sinnbildlicher Form.

Es geht um einen Ausruf, dem der verehrte Herr Mozart sogar einen ganzen sechstimmigen Kanon gewidmet hat, vermutlich weil ihm auch gelegentlich mit aller Inbrunst danach war, zu sagen was gesagt werden muss.

Die Woche war auch für mich schon lange genug um mehr als einmal die Gelegenheit wahrzunehmen wenigstens mir mein „Leck mich am Arsch!“ zu denken… auch wenn man es natürlich nicht immer aussprechen kann, weil man (bei aller Regung) eben auch darauf achten sollte, ob man sich selbst damit einen Gefallen tut.

Und so war meine Woche voller Leck Mich Am Arsch Momente, die ich gar nicht mehr alle aufzählen will, weil ich dann nur auf einen schlechten Film komme und dann hab ich von dem Abend heute auch nicht mehr viel… und das Wochenende ist eh schon so kurz…. aber was macht man dann, wenn man sich nicht immer alles erlauben darf zu sagen? Man schreibt es oder druckt es wenigstens und ein T-Shirt sagt eben auch mehr als tausend Worte….

 


     
 

Und da passt es gerade ganz gut, dass ich noch kein T-Shirt der Woche für die aktuelle Kalenderwoche vorgestellt habe. Und wie sich das gehört und weil „Leck mich am Arsch“ auch Unisex ist, gibt es das „T-Shirt der Woche KW 38“ natürlich auch als „Girlie der Woche KW 38

Vielleicht trage ich es am Montag, wenn ich mein Auto zum zweiten Mal wegen des gleichen Fehlers wieder für ein paar Tage zur Werkstatt bringe… oder wenn ich dem Nachbar begegne, der seit zwei Wochen mit seinem behämmerten Hämmern das Haus terrorisiert oder ich trage es gleich jedes Mal, wenn ich die Türe öffne, weil schon wieder irgendein Internetanschluss-Verkäufer vor der Türe steht… Gelegenheiten gibt es also sicher mehr als genug!

War mir aber auch neu war ist, dass dieser Spruch auch als „Schwäbischer Gruß“ gilt…. ähm, natürlich liebe ich meinen heimatlich-schwäbischen Akzent vor allem auch dafür, dass man in keiner anderen Sprache der Welt so innerlich befriedigend fluchen und schimpfen kann und pflege meinen Dialekt dann (selbst hier in NRW) bei passender Gelegenheit doch ab und zu mal mehr oder minder ausführlich…. ich meine, in welcher Sprache sonst könnte man mit einem einzigen

 

„Kreiz-krabba-allmachts-granada-elends-scheiss-

verreckts-donder-schlechtigs-hura-fotza-drecks-glomb!“

 

soviel Wut im Bauch mit nur einem Wort (vorausgesetzt der Sauerstoff in den Lungen reicht aus) loswerden wie im Schwäbischen!?

In Wochen wie dieser, bin ich also recht froh über meine süddeutsche Herkunft und dass ich trotz nunmehr fast 6 Jahren Ruhrpott noch immer problemlos bei Bedarf auf meine gelegenheitspraktischen sprachlichen Wurzeln zurückgreifen kann.

In diesem Sinne… „machat’s guat“!

Euer böööser Asmodeus


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