„Ich brauche keine Millionen….

mir fehlt kein Pfennig zum Glück, ich brauche weiter nichts als nur Musik, Musik, Musik!“ singt die Dame im Badeanzug-Kostüm. Tja, schön wäre es, wenn das wahr wäre und wenn das auf mich zutreffen würde…. der Tag begann nämlich schon recht kostspielig damit, dass ich mir den falschen Schlüsselbund schnappte und was als nächstes schnappte, das war die Wohnungstür hinter mir…. und da war es dann zu spät, als ich bemerkte, dass ich einen völlig falschen Schlüsselbund dabei hatte, dem weder meine Autoschlüssel noch meine Wohnungs- oder Haustürschlüssel anhängig waren.

Den Vermieter kann man um 06:30 Uhr auch schlecht anrufen…. mein Können hinsichtlich Plastikkarten und Türöffnung ist auch recht bescheiden… es hat ein paar Mal geklappt, aber bei dieser Tür ist einfach zu wenig Spiel für mein Geschick (scheiss auf die moderne Baustruktur), so dass mir nur noch übrig blieb über mein Smartphone nach einem Schlüsseldienst zu googlen, bei dem ich einigermaßen sicher sein konnte, dass es nicht billiger kommen würde die Tür abzubrennen und durch eine komplett neue Tür zu ersetzen. Das kann man schlecht im Voraus wissen… aber gut, ich kenn aus Dokus noch wesentlich höhere Rechnungen und um 06:30 Uhr erwischt man eben auch nicht den kleinen Schlosser um die Ecke in seiner Werkstatt und eigentlich ärgere ich mich ja mehr über mich als über die Rechnung – soviel Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist da schon angebracht.

Jedenfalls hätte es schon eine echt verdammt gute Musik sein müssen, die noch in der Lage gewesen wäre mir den Tag zu retten. Einen Haufen (!) Euro ärmer und eine Stunde Verspätung in der Arbeit… sowas schlägt mir aufs Gemüt, zumal ich Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit echt nicht ertragen kann (vor allem bei mir selbst).

Heute Nachmittag – zuhause – hat es bisher noch kein Song geschafft mir die blöden Gedanken, die mich immer wieder auf heute Früh festnageln, aus dem Kopf zu jagen…. naja, vielleicht wird es besser, wenn ich das jetzt alles gebloggt habe. Wenigstens (und vielleicht sollte ich das sogar als „das Gute daran“ betrachten) bin ich heute nicht so trübsinnig wie gestern. Heute bin ich eher genervt – von mir selbst zwar, aber das ist wenigstens eine Abwechslung zur Traurigkeit der letzten Tage.

Zu allem Überfluss stelle ich gerade auch noch fest, dass die Windows Neuinstallation auf meinem Netbook, die seit gefühlten 86 Stunden läuft (unter anderem Dank 116 wichtiger und 7 optionaler Updates) vermutlich für die Katz war, weil ich vergessen habe die S-ATA Treiber bei der Installation laden zu lassen. Wäre zumindest eine Erklärung dafür, wieso das Mistding so langsam läuft dass einem das Gesicht dabei einschläft. Na gut, dann ist wenigstens Arbeit fürs Wochenende da…. wer weiß, wenn das Wochenende so allein und trübsinnig wird, wie ich das jetzt schon fürchte, dann bin ich am Endes sogar noch froh mein Netbook gleich nochmal einrichten zu dürfen.

In diesem Sinne, zwischen Traurigkeit und Überllaunigkeit,

euer böööser Asmodeus


Die Dame im Badeanzug heißt übrigens Marika Rökk… aber die Schnegge am Piano sieht (abgesehen davon dass sie blond ist, was bei mir ja mal gar nicht geht) doch gar nicht so unhübsch aus, finde ich.

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