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Das Mysterium der blauen Kuscheldecke

Einst besaß ich eine blaue Kuscheldecke…. die war nicht einfach nur blau und kuschlig, sondern die war so richtig leuchtend blau und so richtig kuschlig, weil auch nicht so ganz dünn. Die war mir eigentlich im Winter oder im Krankheitsfall ganz lieb.

Nun muss man wissen, meine Wohnung ist nicht besonders groß. Der Wohnraum hält sich noch locker im zweistelligen Quadratmeterbereich und obendrein ist sie nicht besonders vollgestopft, denn ich hasse alle Arten von Krimskrams, Deko- und Andenkenzeug (mit Ausnahme von Buddhas natürlich). Deshalb sind meine Wohnräume eigentlich nicht wirklich zugestellt und obendrein auch noch recht simpel (oder nennen wir es beim Namen: geschmacklos, aber übersichtlich) ausstaffiert.

Man sollte meinen, so eine Decke könnte in so einer Wohnung nicht wirklich verschwinden…. aber genau das ist passiert.

Wären meine Besitztümer nicht mit bewusster Absicht in ihrer Anzahl so niedrig gehalten und wäre meine Wohnung so zugepfercht und vollgestopft wie andere Behausungen, dann wäre mir das gar kein Rätsel, denn irgendwann taucht die Decke schon wieder auf…. in meinem Fall ist aber schon allein das Verschwinden der Decke mehr als seltsam… und obendrein hab ich sie schon drei bis vier Mal gesucht und dabei auch alle paar Schranktüren, die sich bei mir finden, geöffnet.

Doch die Decke bleibt verschwunden.

Und das ist jetzt WIRKLICH sehr seltsam.

Ich meine, in der Wäsche ist sie auch nicht und ins Auto habe ich sie auch nicht mitgenommen und wenn man diese beiden Möglichkeiten mit hunderprozentiger Sicherheit ausschließen kann, dann verbleiben doch nur noch verdammt wenig Möglichkeiten für eine Kuscheldecke das Haus zu verlassen.

Gut, es könnte noch sein, dass ich sie verschenkt habe… aber würde ich mich nicht an sowas erinnern? Ich meine, das kann doch noch keine paar Wochen her sein? Wäre es so, wäre auch alles in Ordnung… dann wüsste ich wenigstens, wieso ich sie hier nicht mehr finde. 🙂

Aktuell räume ich gerade wieder etwas um, denn heute Mittag ist wieder ein Shooting und ich hab mein Heimstudio in den letzten Tagen nicht wirklich gebraucht, weshalb es mal dringenst entstaubt werden muss…. bei solchen Gelegenheiten schaue ich auch in alle Taschen (ja, selbst in die Tasche mit den Dekostoffen, die ich für Fotos brauche) – finde aber nichts.

Im meiner Heimat im Süden sagt man stets: „S’Haus verliert nix!“. Da bin ich mir inzwischen nicht mehr so ganz sicher….

Gewitterflucht und Blendenzahlen

Den heutigen Sonntag haben wir für eine kleine Exkursion in den Maxipark genutzt, da es notwendig ist, dass meine Freundin noch ein wenig mehr mit fotografischen Grundbegriffen vertrauter wird. Immerhin macht sie derzeit ein Praktikum in dieser Branche, da schadet es also nichts… auch wenn die Begeisterung bei ihr speziell heute vielleicht nicht sooo übermäßig war, so weiß sie doch, dass es eben notwendig ist und dementsprechend gibt sie sich auch Mühe.

Kampf mit der Technik

Kampf mit der Technik

„Zum Glück“ oder „Leider“ mussten wir die Exkursion dann aber früher als geplant wieder abbrechen, denn wir flohen dann vor einem nahenden Gewitter nach Hause und waren fast auf die Sekunde pünktlich vor dem großen Niederschlag (der allerdings nicht lange anhielt) zuhause.

Dennoch haben wir noch einiges an Tiefe im Thema behandeln können und wenn wir das jetzt noch ein paar Mal machen (Lörningbaiduing), dann sitzt das schon… ist eben alles Übungssache und wenn man Dinge zwar hört, sie aber selbst zu wenig praktisch anwendet, dann bleiben sie eben auch nicht im Kopf. Daher gehen wir das Thema jetzt in der nächsten Zeit so oft als möglich an.

Hier sind einige Ergebnisse von heute:

Erinnert meine Freundin an Silent Hill, meint sie

Erinnert meine Freundin an Silent Hill, meint sie

Vorne Scharf

Vorne Scharf

Hinten scharf

Hinten scharf

Hier platzieren wir unseren Teddy nächstes Mal

Hier platzieren wir unseren Teddy nächstes Mal

Jetzt scheint zwar schon wieder die Sonne, aber meine Freundin hat sich schon unter eine Decke verkrümelt und da kommt sie jetzt eigentlich nur noch wegen zweier Gründe hervorgekrochen…

1. wenn das Haus brennt oder

2. wenn es von der Küche her nach frischen gebratenen Schinkennudeln riecht.

Ich glaube, ich werde jetzt gleich mal Zustand Nummer Zwei herstellen… 🙂

Verlass dich auf andere…

… und Du bist verlassen. So heißt es zumindest. Heißt es nicht nur. Ist so. Tatsache.

Urlaub sollte eigentlich dafür da sein sich ein wenig zu erholen oder das Leben etwas zu genießen, mal ohne Zeitdruck den Tätigkeiten nachzugehen, die einem Freude machen usw… ich hab das Gefühl deprimierter aus dem Urlaub zu kommen als ich ihn begonnen habe.

Ich weiß noch nicht genau wie (bzw. auf welche Art), aber ein oder zwei Dinge muss ich dringend ändern… fest steht nur dass ich auf so einer Basis, wie die letzten Termine gelaufen sind (bzw. NICHT gelaufen sind), auch nicht weitermachen werde. Es kann doch nicht sein, dass ich der einzige Mensch auf Gottes Erde bin, der seine Termine im Griff hat? Dass diese Woche drei Termine aber in die Binsen gingen, drei Termine an denen ich mit anderen (terminlich zuverlässigeren) Leuten hätte shooten können, geht mir echt auf den Sack. In einer einzigen Woche ist es definitiv zuviel und da ist es mir auch herzlich latte, wenn jeder für sich natürlich ein Einzelfall ist, denn die Auswirkungen häufen sich bei mir… ich hab die Zeit effektiv verloren, denn ich kann die so kurzfristig eben auch nicht mit anderen Leuten neu verplanen.

Ich meine von all den Fototerminen, die ich jetzt schon hatte in den letzten Jahren: wieviele davon musste ich schon absagen? Exakt einen einzigen Termin… unter all den anderen Terminen. Bin ich nun ein wirklich so ein Termin-Gott (wohl eher nicht) oder hab ich einfach eine andere Auffassung davon, dass man es auch anerkennen sollte, dass man die Zeit der Leute stiehlt und in ihrem Leben herumpfuscht, wenn man sie durch Termine blockiert, die man dann nicht wahrnimmt?

Naja… egal und wieder mal völlig für die Katz.

Apropos Absagen… eigentlich war für Montag ein Couchsurfing-Gast bei mir gebucht, aber der wandernde Franzose hält sich auch an das Motto dieser Tage und hat nun doch (ratet mal…) abgesagt. Aber das ist nicht so wild, immerhin wollte der hier nur eine Nacht schlafen und das bedeutet für mich als Host ja eher nur Arbeit und außerdem hat er frühzeitig genug abgesagt, so dass der Montag noch planbar war. Persönlich kann ich ihn auch gut verstehen… ich würde (wenn es nicht zwingende anderslautende Gründe gäbe) um Hamm auch lieber einen Bogen wandern. 🙂

Und als ich heute morgen (natürlich) wieder gegen 06:00 Uhr hellwach war und es endlich mal geschafft hat die letzte große (und total verbuggte) Episode in Skyrim zu spielen (wobei ich mehr in der Programm-Konsole mit dem Script kämpfte als im Spiel gegen den bösen Miraak) und damit auch zu beenden, dachte ich mir, es wäre mal an der Zeit zu heiraten – das kann man im Spiel nämlich auch.

Und da sind wir dann auch schon wieder beim Thema… die Zuverlässigkeit der Mädels…. denn als ich heute morgen dann endlich im Tempel von Mara vor dem Altar stand und heiratete, wer war da abwesend?? Seht selbst…

Mein untreues Eheweib fehlt schon bei der Hochzeit...

Mein untreues Eheweib fehlt schon bei der Hochzeit…

… also selbst im virtuellen Himmelsrand kann man sich auf die Mädels einfach nicht verlassen (nur die Stimme/Funktion war da, die grafische Darstellung aber fehlte). Da konnte ich heute morgen dann wirklich nur noch müde lächeln, weil es einfach so gut passte.

Nun gut…  heute Mittag werde ich dann noch ein paar Fotos von Lisa und Timo bearbeiten… und dann mal schauen, ob meine Freundin und ich noch einen Film finden, den wir noch nicht kennen und der abendfüllend ist. Vorschläge dazu sind übrigens immer willkommen… aber bitte keine alten Schinken, keine Liebesschnulzen und auch keinen Splatter… lieber so eine Mischung aus Cloud Atlas, 5th Element, 2012, Patch Adams, Matrix, Die Verurteilten, Herr der Ringe, Magnolia, Mäusejagd, Soldat James Ryan, Apollo 13 und Grüffelo…

Morgen bring ich dann meine Freundin zu einem Foto-Workshop. Die Glückliche kann aufgrund ihres Praktikums (welches sie für ihr geplantes Studium braucht) beim Workshop teilnehmen sein… da würde ich glatt auch ein Praktikum machen… wenn ich mir dann keine Gedanken darüber machen müsste, wer den Kühlschrank füllt und die Miete zahlt. 🙂 Ich selbst werde mir dann die Zeit vielleicht auch mit der Kamera im „Stadt“-Gebiet vertrieben… mal sehen… obwohl mich Stadtansichten und Architektur eigentlich nicht so anmachen – aber manchmal ist auch genau das die eigentliche Herausforderung… auch die Dinge zu entdecken, die man eben nicht sofort für sich wahrnimmt.

So oder so… dieser Blog wird davon berichten… ob ihr es wollt oder nicht…

Übrigens: Wenn ihr den letzten Film-Titel nicht kennt, habt ihr mit ziemlicher Sicherheit keine Kinder… 😉