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Das finstere Tal (Filmtipp)

Wenn ihr für Weihnachten noch einen echt guten Film sucht, der nichts mit Weihnachten zu tun haben soll und euch von dem ganzen Cola-Weihnachtstruck-Zimtstern-Glitzer-Geschenk-Grinch-Wahnsinn ablenken soll, dann habe ich eine weitere Empfehlung für euch, denn seit gestern hat sich die „Hall of Fame“ meiner Lieblingsfilme um einen tollen Titel erweitert.

Das finstere Tal

So heißt der Film und wer sich nicht weiter mit meinem Blog beschäftigen möchte, sondern auch noch andere Meinungen dazu lesen will, der kann sich mittels DIESES LINKS auch gerne mal die Amazon-Meinungen durchlesen, die überwiegend sehr positiv sind.

Normalerweise mag ich weder Westernfilme (mal abgesehen von „Django Unchained“ mit dem tollen Christoph Waltz natürlich) noch mag ich Filme, die irgendwie in den Bereich „Heimatfilm“ gehen… doch dieser Film bringt zwei Genres zusammen und macht daraus etwas seltsam Reizvolles.

Dabei sind die Dialoge im Film eher kurz und dann auch sehr knapp (das hat mich ein wenig an Walhalla Rising erinnert, auch wenn dort die Dialoge noch viel knapper waren). Für mich funktioniert dieser Film über die Stimmung, die durch gutes Schauspiel, geniale Bildsprache und einen echt dichten und düsteren Soundtrack bestens in Szene gesetzt wird.

Kein Wunder, dass dieser Film als bester fremdsprachiger Film eine Oskar-Nominierung hatte. Für einen echt spannenden Filmabend ohne plattes amerikanisches Actionkino ist dieser Film echt ein heißer Tipp. Anschauen!

Der Trailer dazu:

Für aktuell gerade einmal Euro 12,99 (Stand: 12/2014) kann man den Film bei Amazon.de kaufen

#ehrlichNRW. Ehrliches Land. Ehrliche Menschen… das letzte Nachspiel

Noch einmal zu dem Thema, das dieser Blog schon zweimal behandelte… deshalb berichte ich nur in aller gebotenen Kürze:

Die DB Regio NRW hat nun auf der Aktions-Webseite auch Fotos und Videos von dem Event-Abend in Köln veröffentlich. Wer sich aufgrund meines Berichtes vor einigen Tagen nun in Ton und Bild einen eigenen Eindruck verschaffen möchte, der hat nun die Gelegenheit dies auf der Seite https://www.ehrlich-nrw.de/award zu tun.

Ein Video davon könnt ihr auch hier sehen:

Meine Person ist auf den Fotos dreimal zu entdecken… und wer mir seiner Restlebenszeit nicht viel Besseres anzufangen weiß, kann gerne versuchen mich zu entdecken. … Aber müssen die auf den Fotos wirklich so provokant die Bahncard100, DIE ICH NICHT GEWONNEN HABE, in die Luft halten? 😉

Jetzt gleich ist wieder Musik-Sendung angesagt… mal sehen, ob die Playlist unter meinem „Ich gewinne nie etwas“ Frust leiden musss… 🙂

Filme mit Kopfschmerzen

Gestern hatte ich mal wieder die Mutter aller Kopfschmerzen zu ertragen.

Wenn man schon mitten in der Nacht mit Kopfschmerzen aufwacht, sich diese bei Aufstehen Stunden später fortsetzen und auch den ganzen Tag nicht nachlassen, dann ist das doch gelinde gesagt ätzend… erst Recht dann, wenn es sich um einen Urlaubstag handelt.

An Fotobearbeitung ist mit diesem Kopf jedenfalls nicht zu denken, also erledige ich eine der vielen anderen Arbeiten, die ich schon seit Monaten vor mir herschiebe – wie zum Beispiel die Todeskiste endlich mal wieder zu bearbeiten.

Definition Todeskiste:

Eine Holzkiste mit Vorhängeschloss in die erst einmal wahllos alle superwichtigen Dokumente, Steuerunterlagen, alte Tagebücher, Sozialversicherungsnachweise, Erinnerungen, Versicherungsverträge, sonstige Nachweise und Bescheinigungen geschmissen werden – im festen Vorsatz dieses Durcheinander spätestens zu Weihnachten [hier die jeweils nächste Jahreszahl denken] zu beseitigen. Die Todeskiste darf von Partnerinnen, Familie und Verwandtschaft nicht geöffnet werden solange ich noch am Leben bin… ansonsten sind die jeweils öffnenden Personen nicht mehr am Leben.

In Wahrheit gehen dann ein paar Weihnachten hintereinander ins Land (ja, ich weiß, da lagen auch ein paar Belege für die Steuer drin…) oder genauer gesagt so viele Weihnachten, bis die Kiste ihren maximalen Füllgrad erreicht hat. Das war eigentlich schon Weihnachten 2013 erreicht… jetzt musste es wirklich mal angegangen werden.

Und was passt besser zu einem ekligen Dauerschmerz im Kopf als langweilige Unterlagen zu sortieren!?

Nur etwas Unterhaltung dabei wollte ich dann schon haben, weshalb ich mir über Amazon Prime dann selbige auch besorgt habe und zwar in Form des ersten Twilight Filmes. Ich komme dabei immer mit den Tageszeiten durcheinander… Abendrot, Morgenstunde, Mahlzeit… auf jeden Fall meine ich den allerersten Teil. Früher mochte ich die Filme auch nicht. Ich weiß nicht wieso ich sie mir jetzt eigentlich anschaue… vielleicht waren mir früher einfach zu viele Mädels im Kino oder der Girlie-Hype einfach noch zu gegenwärtig um mich dafür erwärmen zu können.

Doch es ist schon sehr seltsam, was einem so auffällt, wenn man dem Film eigentlich gar nicht richtig folgt. Ich meine, ich hab den Film inzwischen auch schon mehrmals gesehen und kenne seine Handlung. Dennoch sind mir heute ein paar Dinge aufgefallen, die mir bisher nicht aufgefallen waren.

Zum Beispiel die Szene, in der Bella zuhause ankommt (die Szene in der Küche) und ihr Daddy am Küchentisch sitzt. Da stehen zwei Sixpacks mit „Nestle Pure Life“ Mineralwasser auf der Anrichte. Eines der Sixpacks ist auch schon aufgerissen. Dennoch geht Bella mit ihrem Glas lieber zum Wasserhahn um sich dort ihr Trinkwasser zu holen. Seltsames Product-Placement, finde ich. Was sagt das über das Mineralwasser aus?

Dann die Szene im Wald, in denen der Vampirtyp (ich komm gerade nicht auf den Namen) Bella zeigt, dass er in der Sonne glitzert. Dabei klagt er darüber (noch immer im Sonnenschein stehend) dass er sich nicht hübsch sondern eher als Monster empfindet. Soweit so gut. Ich frage mich aber, wieso er beim Sprechen gut und deutlich sichtbar Wasserdampf aus seinen Atemwegen abgibt, was man im Sonnenlicht gut sieht… sowas würde ich von eiskalten Körpern eher nicht erwarten, sondern eher von warmen und sterblichen Körpern.

Später im Film besucht Bella die Blutsauger-Villa. Dabei liegt sie in einer Szene auf einer Art Liege im einem dunklen Zimmer, das nur von einem sehr starken und nicht streuenden Sonnenstrahl durchflutet wird. Der Vampirtyp sitzt am Klavier und spielt, voll von diesem Sonnenstrahl angeleuchtet (seine Unterarme und Hände werden auch groß von links angestrahlt gezeigt)…. und er glitzert nicht!

Ich habs dann sein lassen und bin auf einen meiner Lieblingsfilme umgeschwenkt (Gandhi).

Vielleicht sollte ich aufhören mit Kopfschmerzen Filme zu schauen, das scheint meinem filmischen Erlebnis irgendwie nicht gut zu tun…. und damit mach ich mir nur selbst was kaputt. 🙂