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Danke, Robin.

Heute gleich nach dem Aufstehen habe ich die Nachricht im Internet gelesen:

Robin Williams ist tot.

Filme wie „Zeit des Erwachens“, „Patch Adams“, „The Birdcage“, „Good Morning Vietnam“, „Der Club der toten Dichter“ oder auch „Hinter dem Horizont“ stehen schon lange weit vorne in der Hitliste meiner Lieblingsfilme und alle verdanken wir vor allem auch seinem Schauspiel, denn es sind Filme, die man immer wieder sehen kann, weil sie berühren.

Die manchmal geradezu albern-kindische Art von Robin hat mich zu Anfang manchmal gestört, denn ich war der Meinung, dass sowas eher in einem Kinderfilm Platz hätte… jetzt ist es aber genau das, was mir in Zukunft sicher am meisten fehlen wird, wenn ich einen guten Film sehe und mir dabei überlege, wie Robin diese Rolle wohl ausgefüllt hätte.

Danke, Robin, für viele wundervolle Momente.

Kirschblüten – Hanami … eine Empfehlung

So Freunde, es wird mal wieder Zeit für die Empfehlung eines Film, den ich durch meine Freundin kennenlernen durfte.

Kirschblüten – Hanami“ heißt diese deutsche Produktion…. oh je… ein Deutscher Film… dachte auch ich. Noch dazu beginnt dieser Film in der tiefsten süddeutschen Pampa mit Eindrücken, wie man sie eher in einer Heimat-TV-Produktion des Bayerischen Fernsehens erwarten würde…. und Japan (das man schon der Bilder auf dem Cover wegen erwartet) lässt und lässt sich einfach nicht blicken.

Bei guten Filmen (das heißt: bei Filmen, die mir gefallen) will ich nicht spoilern. Wer sich jedoch, wie ich, am Anfang etwas zerknirscht die traute friedliche Idylle typisch deutscher Südländigkeit antun lässt, der wir alsbald in der Geschichte verwoben sein, denn es ist eben nicht nur ein Film über Japan, sondern ein Film über zwischenmenschliche Beziehungen. Ein Film darüber, wie man Menschen selbst wahrnimmt und wie sie wirklich sind, welche Freiheiten man ihnen gibt und wie man sie einsperrt und das alles ohne es bewusst zu erkennen. Ein Film, der sich auch gnadenlos mit dem Verhältnis zwischen Eltern und Kinder beschäftigt (auch das hat mich gewaltig nachdenken lassen) und damit, wie unterschiedlich man „Liebe“ leben oder erfahren kann….

Und ja, natürlich spielt ein Teil des Filmes in Japan… und ich finde es ist der schönste, aber auch der traurigste Teil.

Ein Teil, der nur Sinn macht, wenn man die Handlung davor kennt…

Ich mag es, wenn Filme etwas bewirken – zum Beispiel im eigenen Denken oder der eigenen Wahrnehmung. Dies ist so ein Film. Er lässt mich nachdenken darüber, dass man viele gute Dinge zu selbstverständlich nimmt, weil sie immer da sind… dass man manchmal gerade die Personen, die einem am liebsten sind, nur furchtbar oberflächlich sieht und das es manchmal auch zu spät ist Menschen, die einem wichtig sind, etwas zu schenken, was sie längst schon verdienen.

Zumindest die letzte Erfahrung habe ich schon einmal in meinem Leben gemacht.

Die Webseite dieses tollen Films (inkl. zweier Trailer) findet ihr HIER.

10 Dinge die der böööse Asmodeus direkt nach dem Aufstehen denkt

1. Wo bin ich?

2. Wieso muss man um diese Uhrzeit aufstehen?

3. Wieso hab ich niemand, der mir die Dusche vorwärmt?

4. Ist heute endlich Freitag?

5. Welcher Sandmann hat mit den miesen Traumfilm-Staub ins Auge geblasen?

6. Wie oft bin ich letzte Nacht wohl aufgewacht (zähle heute mehr als 5-6x)

7. Warum geh ich eigentlich nicht wieder ins Bett?

8. Wer würde mir dann mein Gehalt zahlen?`

9. Seit wieviel Minuten müsste ich eigentlich schon unter der Dusche sein?

10. Wieso fragt mich keiner, ob ich überhaupt Lust habe aufzustehen?