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Kater Kotzen Magenschmerzen

Gestern war ich brav.

Ich hab keinen Alkohol getrunken und auch sonst hab ich nichts böses gemacht. Ich hab sogar einigermaßen ausschlafen können, was bemerkenswert für einen zweiten Urlaubstag ist! Später war ich noch kurz einkaufen, Nachmittags habe ich mal begonnen die vielen vielen vielen (!) Belege für meine Steuererklärung(en) zusammenzusuchen und mich noch etwas (vorbereitend) mit dem jetzt anstehenden Umbau meiner Fotoseite beschäftigt. Abends habe ich dann meinem Foto-Mentor assistiert, da dieser ein recht interessantes Shooting in einem Parkhaus durchführte, in dem ich selbst auch schon seit Monaten mal ein Shooting machen will. Nachdem das gesamte Team dann noch kurz zusammen etwas getrunken hat (ich trank Orangensaft), bin ich dann nach Hause.

Dann kaum zuhause ging es auch schon los mit Kopfschmerzen, Augenschmerzen und dem ganzen Dreckskram, den man eigentlich nicht brauchen kann, wenn man einen netten Abend verbringen will. Hätte ich auch nur einen Schluck Alkohol getrunken, hätte ich schwören können, dass mich ein ganz ordinärer Kater erwischt hat…. aber so ganz ohne Alkohol davor macht das eben einfach keinen Spaß.

Auch die Nacht war übel, denn ich schaffte es kaum einzuschlafen. Das ist durchaus bemerkenswert, denn normalerweise kippe ich innerhalb von 1-2 Minuten hinüber ins Traumland – worüber sich auch schon so manche Freundin (vermutlich nicht ganz ohne Neid) beschwert hat. Wenn ich dann aber zu lange im Bett liege und nicht einschlafen kann, folgt die in diesem Fall bei mir sehr übliche Konsequenz: ich bekomme auch noch Magenschmerzen… und kann deshalb in der Folge noch schlechter schlafen.

Dementsprechend träume ich natürlich auch nur noch Müll.

Heute Nacht habe ich zum Beispiel geträumt, dass ein Türke bei mir eingebrochen wäre und ich ihn auf frischer Tat dabei ertappt hätte, wie er meine Knoblauchwurst aus dem Kühlschrank klaut. In einem anderen Traum traf ich ein Mädel, das ich bisher nur aus Facebook (bzw. DUNKLES LEBEN) kenne aber zu einem Shooting eingeladen habe, in einer Tierarztpraxis und ihr Frettchen (im Traum zumindest hatte sie eines) fraß meinen Piepmatz auf.

Also auf so ein Kopfkino kann man doch wirklich verzichten, oder etwas nicht?!

Aufgewacht bin ich dann letztlich (nach mehreren teilweise erfolgreichen Versuchen noch ein wenig weiterzuschlafen) so kurz nach 08:00 Uhr, was auch schon reichlich spät für meine Verhältnisse ist. Dafür bin ich aber auch heute noch immer wie gerädert… mit ausgelaugtem Hirn, nervösem Magen, schmerzenden Augen und einer motivationslosen Laune, wie man sie eigentlich unter Strafe stellen müsste. Die ersten Aspirin, Zink und Iberugast Dosen hab ich schon intus.

Eigentlich wollte ich heute meine Freundin abholen und dann auf dem Rückweg mit ihr zu IKEA fahren… aber ob mich heute überhaupt noch etwas aus dem Haus bringt weiß ich nicht.

Sich auf was Sinnvolles zu konzentrieren scheint mir moment nur bedingt attraktiv… ich hüpf nachher erst einmal in die Wanne – obwohl ich baden eigentlich hasse – aber in solchen Situationen hilft das manchmal. Gestern ist eine DVD angekommen, die mich gerade einmal Euro 1,- gekostet hat. Die Erwartungen sind nicht besonders hoch (was angesichts des Preises auch verhältnismäßig ist), aber dafür um einen Nachmittag gesunderholend im Bett unterhalten zu werden dürfte sie ihren Zweck erfüllen… für mich zumindest… meine Freundin wird nämlich weniger davon haben, denn „fließend schwäbisch“ versteht sie noch nicht immer. 🙂

Die „10 Dinge Liste“ vom Vortag erkläre ich erstmal für hinfällig… die gilt nur wenn ich mich auch einsatzfähig fühle. 🙂

Ach herrje… ist ja Mittwoch (merke ich gerade)… na, ob ich in dem Zustand heute Abend eine Sendung bei radio.XES abliefere… das weiß ich noch nicht. Mal sehen wie es mir bis zum späten Nachmittag geht.

Urlaub, Tag 1

Ätzend.

NATÜRLICH bin ich schon vor 06:00 Uhr aufgewacht. Klar. Logisch. Immerhin habe ich URLAUB…. mein Kopf weiß das. Und deswegen holt der mich auch vor 06:00 Uhr aus meinen Träumen.

Dabei träumte ich so nett davon ganz viele junge und flauschige Kätzchen zu streicheln.

Aber das interessiert meinen Kopf nicht… irgendwann MIITEN IN DER NACHT macht es einfach „PLOPP!“ im Hirn… aufgewacht und schon geht die Kopfkirmes los: „Hallo Olli, hier ist dein Kopf! Wir fahren jetzt Gedankenachterbahn! Was machst Du heute?! Mir gehts ja so gut! Ich bin gar nicht müde! Schlaf, sowas brauch ich nicht! Hallo, Olli, Du brauchst dich gar nicht umdrehen – ich hör‘ nicht auf! Was unternehmen wir heute? HEUTE IST SHOOOOOOTING! Aufstehen! Deine Ausrüstung ist noch gar nicht gepackt! Da liegen bestimmt noch irgendwo Akkus, die nicht geladen sind! Hast Du schon in die Wetter-Vorhersage geschaut?!?! Musst Du machen! Jetzt! Sofort! Die Location musst Du auch noch vorher besuchen! Bist Du sicher, dass da nicht ausgerechnet heute eine Baumaßnahme stattfindet! Du kannst auf keinen Fall weiterschlafen! Aufs Klo solltest Du auch mal! Ist doch total langweilig im Bett! Schon deine Webseiten gechecked? Vielleicht hast Du wichtige Email! Dooooch! Ganz bestimmt! Musst Du gleich schauen! Vielleicht ist auch dein PC schon wieder kaputt. Weißt doch, Microsoft und so! Da würd‘ ich an deiner Stelle aber lieber sofort schauen! Die Küche musst Du auch noch machen! Der Notebook läuft auch schon seit gestern Abend durch. Den könntest Du mal dringend abschalten. Hast Du das Quest-Problem in Skyrim schon gelöst?! Ist der Upload von Biancas Bildern auch in Ordnung?! (….)“

Konsequenz: Aufstehen – sonst ist eh keine Ruhe im Kopf.

Man möchte ihn manchmal einfach nur abschlagen. Doch das Problem dabei ist, dass das Leben mit einem abgetrennten Kopf einfach deutlich weniger Lebensqualität bietet – ganz abgesehen davon, dass es meist nicht mehr besonders lange dauert.

Nach Erledigung der Dinge, bei denen der Kopf nicht so ganz Unrecht hatte, saß ich dann schon gegen 06:00 Uhr am PC und hab erstmal PNs und EMails beantwortet…. und das am ersten Urlaubstag. Nervig. Echt richtig nervig. Und zeiteinteilungstechnisch so absolut sinnfrei.

Als keine EMails mehr zu beantworten oder zu schreiben waren (abgesehen von denen, die ich weiterhin auf die lange Bank schiebe, weil ich nicht in Stimmung bin sie zu schreiben), war nichts mehr zu tun. Zwar gibt es noch dies und jenes in Facebook & Co. zu schreiben, doch melde ich mich dort nur dann in den frühen Morgenstunden, wenn ich schon einmal ein „Online“ Signal von den Empfänger gesehen habe. Ich möchte nämlich nicht verantwortlich dafür sein, dass eine automatisch abgeholte Nachricht mit dem Eingangssignal irgendwelche friedlich schlafenden Menschen aus ihren Träumen holt.

Um ziemlich genau 09:00 Uhr habe ich dann das heutige Shooting noch einmal definitiv gemacht und letzte Absprachen getroffen. Gegen 15:00 Uhr sollten wir uns dann treffen und zum Shooting fahren.

Nachdem meine Freundin aus dem Haus war und ich weiterhin nicht bei meinem Skyrim-Quest-Problem vorangekommen war, habe ich mich auf andere Quests konzentriert und die lauteten:

  • Fotoausrüstung für Outdoor-Einsatz zusammenpacken (gestern war ja Studio-Shooting angesagt, daher war alles ausgepackt und aufgebaut)
  • Küche auf Vordermann bringen
  • Wäsche machen
  • Wohnung aufräumen

Um sicher zu sein, dass das Shooting auch gut über die Bühne geht, war ich auch kurz vor Ort an der Location um mich selbst davon zu überzeugen, dass alles passt. Den Rest des Vormittages habe ich dann mit mehr oder minder sinnlosen PC-Arbeiten und Internet-Zeugs verbracht.

Dann, gegen 12:30 Uhr (also ca. 2,5 Stunden vor dem Treffen zum Shooting) kam natürlich die Absage. „Natürlich“ weil ich das schon am Vormittag irgendwie ahnte und auch schon meiner Freundin prophezeit hatte. Irgendwie hat man langsam ein Gespür dafür…. und zwar für beide Fälle. Es gibt Termine und Personen, bei denen ich mir einfach 100% sicher bin, dass es klappt… und eben auch für Vorkommnisse wie heute habe ich schon so meine Antennen.

Grund der Absage war dass sich eben eine Firma telefonisch gemeldet habe, bei der eine Bewerbung für einen Nebenjob vorläge und die die Firma noch heute zum Bewerbungsgespräch vorgeladen habe. Hmmm…. die haben also kurz vor 12 Uhr angerufen und wollen quasi sofort (na gut, ein paar Stunden Zeit sind schon noch dazwischen) ein Vorstellungsgespräch…. DAS nenne ich mal kurzfristig.

Naja, egal… sei es drum. War die Vorbereitungsarbeit für heute eben mal wieder völlig für die Katz… Unnötig zu sagen, dass auch in der Zeit, in der wir hier Shooten wollten, das Wetter echt brauchbar war. Kein Regen und sogar recht hell trotz grauer Wolken.

Um den Frust loszuwerden (damit ist vor allem der Frust gemeint, der mich dennoch trifft, obwohl ich es schon habe kommen sehen) hab ich dann den Rest des Tages einfach sinnlos rumgezockt. Eigentlich sollte ich noch einkaufen gehen, nochmal eine Waschmaschine machen, mal dringend meiner Steuer auf Vordermann bringen oder wenigstens die Unterlagen dazu ordnen usw…. aber davon wollte ich jetzt einfach nichts mehr wissen. Wenn ich Frust schiebe, dann ist einfach an gar nichts Produktives mehr zu denken.

In den nächsten Minuten kommt vermutlich meine Freundin nach Hause. Dann versuche ich etwas weniger urlaubs- und fotografiegefrustet zu sein….

Ums Einkaufen komme ich heute eh nicht herum, denn auf dem Wunschzettel stehen auch Dinge, die meine Freundin braucht… also werde ich mich dann wohl nachher selbst an den Haaren aus der Wohnung ziehen, so dass der Tag heute wenigstens noch eine sinnvolle Beschäftigung von mir erlebt hat.

Muschelsuppe!

Nachdem, was die Vorhaben und Pläne dieses Wochenende betrifft, alles, was nur ins Wasser fallen kann, auch wirklich ins Wasser fiel, habe ich den Vormittag damit verbracht die Wäsche zu erledigen und ein wenig mehr als sonst aufzuräumen.

Unnötig zu sagen, dass die Nacht natürlich wieder ein Horror war… schlafen konnte ich zwar auch diesmal wieder einige Stunden (allgemein wurde es besser in der letzten Woche), aber ich bin ständig aufgewacht und habe einen Horror-Traum nach dem anderen erlebt.

Wenn ich nicht geflüchtet bin, starb ich und wenn ich gerade nicht am flüchten oder sterben war, war ich in regungsloser Panik…. oder der Traum begann einfach von neuem, mit dem gleichen Ereignis und nahm dann einfach einen anderen, aber deshalb nicht weniger schrecklichen Verlauf.

Ich erinnere mich noch an eine kilometerhohe Aschewolke, dem sich wie eine dunkle Wand auf mein Haus zu wälzte. Sie nahm in ihrer Breite den gesamten Horizont ein und kochte aus Staub und Asche vor sich hin, während sie mehr und mehr die Sonne verdunkelte, als sie auf mich zurollte. Sie war das Ergebnis einer erst vor kurzem weiter entfernt stattgefundenen einer nuklearen Explosion, so vermute ich es zumindest… als ich auch das Grollen in der Luft vernahm.

Ich stand auf deinem großzügig dimensionierten Balkon (m)eines für meine gewohnt-bescheidenen und einrichtungstechnisch-absolut-unästhetische Verhältnise viel zu groß und luxuriös dimensionierten Hauses. Das Haus war ganz in weiß gehalten, auf die meditarane Art. Klima und Flora erinnerten eher jedoch an eine südamerikanische oder äquatoriale Lage, was das dunkle satte Grün zu dem Schwarz und Dunkelgrau der auf mich zurollenden Aschewalze fast schon noch bedrohlich aussehender machte. Das Haus lag ganz oben auf dem Hang, so dass dich auf die gegenüber liegende Ebene sehen konnte und wusste, wenn die Wolke ins Tal schwappt, dann wird sie mich und das Haus von unten erwischen und nach oben mit sich reißen.

Flucht sinnlos. Verstecken und Einbunkern zwecklos…. ich werde sterben, das ist gewiss.

Und wie ich diese Wand aus Asche auf mich zurasen sehe, frage ich mich eigentlich nur noch, ob das schnell geht oder ob ich Zeit habe den Schmerz wahrzunehmen. Werde ich vom Druck oder herumwirbelnden Glas- und Metallteilen einfach tödlich wie von einem Geschoss getroffen, oder von der Masse meines eigenen Hauses zerquetscht, oder werde ich von der heißen Luft in diesem Sturm gegrillt, oder verbrennt mir die heiße Asche meine Lungen, so dass ich ersticke?

Ja, das sind so die Gedanken, mit denen sich ein böööser Asmodeus im Schlaf zu beschäftigt! Nur falls sich Kollegen und User mal wundern, warum der böööse Asmodeus tagsüber mal etwas komisch ist… 🙂

Bis hier her war jeder Anlauf zu träumen in der letzten Nacht absolut gleich… aber dann wandelte sich die Handlung von Traum zu Traum.

Einmal wurde ich vom Druck der Staubwolke in den Himmel geweht und flog dann irgendwie ein paar Mal Loopings, bevor die Schwerkraft sich eines besseren besann und mich ziemlich eilig auf den harten und leider sehr unnachgiebigen Boden der Tatsachen zurückholte.

Bei einem anderen Mal schaffte ich es tatsächlich noch zum Auto.. das seltsamerweise kein Ford Ka war (also wenn ich Geld im Überfluss hätte… und danach sah das Haus aus… würde ich mir dennoch einen Ford Ka kaufen… nur in besserer Version natürlich), denn ich mag das Auto… und wurde dann im Auto gegrillt.

Beim dritten Mal waren da plötzlich irgendwelche total verkohlten Menschen (um nicht zu sagen „noch halb rauchend-glühende Zombies“) furchbar sauer auf mich und jagten mich durch das ganze Haus… allerdings erinnere ich mich an das Ende dieser Traumversion nicht mehr.

Und beim… ich weiß nicht wievielten Male…  hatte ich zwar auch nicht überlebt, aber vorher noch eine absolut tolle Frau getroffen (keine Ahnung, das die in meinem Hobbykeller zu suchen hatte… genau genommen wusste ich nicht einmal dass ich einen Hobbykeller hatte) und mit der sperrte ich mich dann im Keller ein nur um dann durch die Ascheregnen-Problematik dann in dem Raum mit ihr gut konserviert zu ersticken.

Mal ehrlich? Wer brauch bei einem solchen Nachtprogramm noch Sachen wie Kino oder bezahlte Movie-Portale?

Ich sollte Drehbuchautor werden….

Aus aktuellem Anlass macht der Verfasser dieses Blogs auf das folgende affengeile Video aufmerksam: