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Den Rhein wieder rauf… (eine traurige Reise)

Stuttgart, Mannheim, Mainz, Koblenz, Bonn, Köln….. ich nähere mich wieder meiner Wahlheimat. Im Moment befahre ich in einem Zug der Bahn die Hohenzollernbrücke mit ihren vielen Liebesschlössern links und rechts an den Zäunen.

Ich komme (wie sich der eingefleischte Leser meines Blogs sicher denken kann) einmal mehr aus meiner süddeutschen ehemaligen Heimat zurück, wo ich mir für zwei kurze Tage aufgehalten habe. Der Anlass hierfür war einer der sehr traurigen Sorte, denn meine Oma starb vor wenigen Tagen und nun galt es für mich natürlich auch als eine persönliche Ehrensache der Beerdigung beizuwohnen.

Gestern nun fand die Beerdigung statt und obwohl ich eigentlich niemals (außer denn ich alleine bin) irgendwelche Gefühle von Traurigkeit zeige, fiel es mir zeitweise doch ziemlich schwer, dies auch dort so beizubehalten. Dabei fällt mir das wohl auch deshalb leichter, weil meine Sicht von Werden und Vergehen eine andere ist, als man das hier landläufig hat (ich schrieb dazu bereits am Todestag meiner Oma etwas in diesem Blog).

Doch auch die Familie und Verwandtschaft war relativ gefasst. Dies liegt sicher zu einem Teil auch daran, wie friedlich und ohne Leiden und nicht ganz unerwartet meine Oma aus dem Leben schied. Viel mehr möchte ich aber auch nicht darüber schreiben, denn ich finde, dass der Blog eine falsche Plattform für solche doch recht persönlichen Dinge ist – selbst für einen persönlichen Blog trifft das zu.

Meinen größten Respekt hat sich meine Schwester verdient, denn die hat vor einiger Zeit verwirklicht, was ich lange schon einmal angedacht aber nie umgesetzt hatte… und nun war es zu spät für mich. Ich wollte schon lange einmal die Oma vor einer laufenden Kamera interviewen und sie nach ihren Jugenderinnerungen und lustigen Familienanekdoten befragen, denn dies sollte mit dem Tod meiner Oma (aus damaliger Sicht) irgendwann nicht verloren gehen. Doch umgesetzt hatte ich das leider nie. Umso dankbarer bin ich meiner Schwester, dass sie das vor einiger Zeit mal auf eigene Regie (wenn auch technisch natürlich nicht ganz so perfekt wie mit meiner Hardware) erledigt hat.

Was dabei herausgekommen ist sind ca. 40-50 Minuten als Videoclip, auf denen meine Oma von früher erzählt und wie ihr Alltag und das Familienleben vor ca. 90 Jahren so ausgehen hat.

Die ersten 20 Minuten haben wir uns gestern Abend nach der Beerdigung bereits angeschaut. Ein Wort ist mir dabei besonders im Gedächtnis und es passt zu dem Nachruf den ich vor einigen Tagen für meine Oma hier im Blog hinterlassen habe, so sehr, dass es einfach komplett die positive Meinung bestätigt, die ich von meiner Oma hatte…

Auf die Frage meiner Schwester hin: „Welchen Rat oder welche Empfehlung würdest Du aus deiner Erfahrung heraus anderen Familien/Sippen geben?“ und Omas allererste Antwort bestand aus einem wichtigen Wort: „Zusammenhalten.“

Genau das ist es, was meine Sippe nämlich lebt und worauf man (s)ich immer und alle Zeit verlassen kann und was diese Familie so einzigartig macht. Auch wenn ich über 500km entfernt von allen wohne, weiß ich doch, dass im wirklichen Notfall ein Anruf von mir reicht und mindestens ein halbes Dutzend nahe Verwandte sitzen quasi sofort im Auto oder Zug und sind auf dem Weg zu mir oder holen mich zur Not auch vom Ende der Welt ab. In meiner eigenen Familie (also Eltern, Geschwister, Schwager) ist das natürlich umso selbstverständlicher… und ich denke alle wissen, dass das im umgekehrten Notfall für mich natürlich ebenso selbstverständlich ist.

Und selbstverständlich ist das für uns, weil es ebenso selbstverständlich für meine Oma war immer für alle da zu sein. Und so lebt sehr viel von ihr weiter, auch wenn sie nicht mehr da ist.

Morgen obliegt es mir noch ein paar Bilder der letzten Tage zu bearbeiten, denn es war gewünscht, dass ich vom Grab noch Aufnahmen mache. Leicht fällt mir das trotz der eigenen Inneren Klarheit zu Tod und Sterben nicht gerade, aber Fotos vom Grab sind auch eine Form der Trauerarbeit und der Bewältigung und deshalb stelle ich die natürlich auch den Verwandten zur Verfügung – gerade für diejenigen auch, die leider nicht persönlich anwesend sein konnten. So wird mich das Thema also auch am Sonntag noch etwas beschäftigen, bevor mich die Arbeit und der Alltag am Montag dann wieder haben wird.

Meine Freundin blieb die Tage über in NRW, denn ich wollte sie eigentlich nicht dabei haben. Sie hat meine Verwandtschaft schon einmal besucht und als wirklich sympathische Sippe kennengelernt und diesen Eindruck wollte ich jetzt nicht ändern, denn wenn es darum geht, sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden, dann hat man auch einfach nicht immer die Zeit und die Aufmerksamkeit sich um Andere zu kümmern – trotz aller guten Eigenschaften mit denen meine Sippe wirklich trumpfen kann. Da wir dieses Jahr wohl noch einmal im Sommer gen Süden fahren, besteht dann für meine Freundin wieder Gelegenheit mitzukommen… und dies dann für einen richtigen Urlaub im angenehmen Sinne und nicht für einen traurigen Anlass.

Eben passiere ich Duisburg, was bedeutet, das Ende einer weiteren langen Zugreise ist nun abzusehen und in circa einer Stunde bin ich dann auch zuhause… wo mich dann erst einmal der samstagliche Einkauf erwartet, den man beim Supermarkt um die Ecke zum Glück noch bis 22 Uhr unternehmen kann.

Den Abend werde ich ruhig verbringen und die dutzenden Mails checken, die mich erreicht haben und die natürlich unerledigt blieben. Im Forum sollte ich auch mal reinschauen und natürlich werde ich mich dann auch wieder um Fotoangelegenheiten kümmern, die ich vor einigen Tagen per öffentlicher Mitteilung auf meiner Fotografen-Fanpage offiziell für kurze Zeit ausgesetzt habe.

Mehr als ein Dutzend Shooting-Anfragen liegen noch von der letzten Aktion als „offen“ markiert auf meinem Schreibtisch ohne fest vereinbarten Termin. Dabei wollte ich dieses Jahr doch eher weniger als mehr Shootings machen, sondern mich eher auf ganz besondere Projekte konzentrieren… aber diesmal waren eben auch Bewerberinnen dabei, die ich unmöglich ablehnen konnte.

Ach ja… den Blogtext muss ich natürlich auch noch hochladen. Es wäre höchst witzlos das hier einfach nur im Notebook gespeichert zu lassen.

Das Auspacken aber werde ich wohl heimlich erledigen, denn meine Mutter hat, lieb wie sie ist, für meine Freundin etwas gekocht, wonach sie seit ihrem ersten Besuch in Süddeutschland verrückt ist. Das will ich heimlich in den Kühlschrank packen und da wir gleich vom Einkaufen zurück sein werden, wird meine Freundin nicht umhin kommen im Kühlschrank eine freudige Entdeckung zu machen… ich glaube, für den Rest des Wochenendes brauch ich mich nicht mehr anstrengen etwas Großartiges zu kochen, weil die Ernährung meiner Freundin dann quasi schon feststehen dürfte… (grins).

Was ich ganz dringend machen muss, ist mal wieder den Kontakt zu ein paar Leuten mehr zu pflegen. Da war ich etwas nachlässig im letzten Jahr und die Fotografie ist zwar eine Erklärung aber keinesfalls eine Entschuldigung dafür – erst recht nicht, wenn es sich um liebe Menschen wie z.B. auch Exfreundinnen handelt mit denen ich noch im guten Kontakt stehe. Da habe ich mich doch als ziemlich unzuverlässig erwiesen und das ist eigentlich sonst gar nicht meine Art.

Vielleicht organisiere ich auch wieder ein Foto-Event der Community in diesem Jahr. Nachdem in den letzten zwei Jahren (seit ich die Organisation der regelmäßigen Bochumer Usertreffen aufgrund fortwährend unzuverlässiger Anmeldungen eingestellt habe) hat sich trotz anfänglichem großen Bedauern und diverser Absichtserklärungen meiner Kenntnis nach noch nicht selbst organisiert das vergleichbar mit den früheren regelmäßigen Usertreffen wäre. Daher kümmere ich mich vielleicht zur Abwechslung mal um ein Foto-Event an passender Location evtl. mit ein oder zwei von mir noch zusätzlich organisierten externen und guten Fotografen.

Ach Du je…. meine Freundin hat mich beim Instagram mit der Anzahl der Abonennten aber schon meilenweit abgehängt, wie ich das eben sehe. Da werde ich also auch wieder einiges tun müssen…. und so häuft sich schon wieder die Liste der Dinge, die eigentlich zu erledigen sind.

Am besten ich beende hier meinen Blogeintrag, bevor die Liste noch länger und obendrein noch öffentlich bekannt wird, so dass ihr mich womöglich zum Ende des Jahres an der Erledigung all dieser Punkte messen könnt…

… oder meine Freundin im Dezember 2015 mit noch viel mehr Abonennten (als ich sie habe) mit einem breiten Grinsen vor mir steht. 🙂

Dicke Luft

Es ist schon unglaublich, wie schwer es ist mal einen anständigen Luft- bzw. Raumerfrischer zu finden.

Sucht man so etwas fürs Bad oder fürs WC, dann fällt die Wahl relativ leicht. Hauptsache Citrus oder Vanille – je penetranter umso besser – und alles in Ordnung. Da braucht der Duft nicht viel zu können außer richtig kräftig zu riechen und (wir alle müssen natürlich sparen) das auch noch möglichst lange.

Auf der Arbeit bin ich in einem kleinen Büro, das aufgrund von Sicherheitsbestimmungen und seiner Lage keine nennenswerte Möglichkeit besitzt zu lüften und auch über keine Fenster in einen Außenbereich verfügt. Da steht die Luft quasi. Nicht besonders viel besser wird die Situation auch dadurch, dass wir durchaus öfters Besuch von Kollegen aus den gewerblichen Bereichen haben, die fleißig und hart für ihr Geld schuften… und dann auch (ganz natürlich) die Luft um sich herum auch nicht besonders aufwerten.

Immer wieder, wenn ich mal längere Zeit nicht im Büro war und zurückkehre, fällt mir auf dass es doch Not tut ein wenig frischere Luft zu haben…. und da Frischluft Mangelware ist, wäre es wenigstens angebracht einen „Lufterfrischer“ …. oder nennen wir es schonungslos beim Namen, einen „ÜBERTÜNCHER“ … aufzustellen.

So suche ich nun schon seit einer Woche bei diversen sich bietenden Gelegenheiten nach etwas eher die Nase umschmeichelnden aber nicht so aufdringlich nach Klostein riechendem Kandidaten… und ich muss sagen, man findet nur Scheisse.

Offensichtlich hat sich die Lufterfrischerbranche dazu entschlossen nur drei Arten von Produkten anzubieten:

 

Produktklasse 1: Die ABC-Kampfmittel
Es riecht dermaßen penetrant nach irgendwelchen auf frisch-getrimmten Säurefruchtaromen, dass man meint gerade an einem Klostein gelutscht zu haben… was auch die passende Erklärung dafür wäre, wieso die Augen zu tränen beginnen und die Zunge pelzig wird.

Produktklasse 2: Die Mogelpackungen
Es riecht nach gar nichts. Es sieht nur schön aus. Irgendwelche Stäbchen in irgendwelchen Flüssigkeiten auf denen dann „Rosengarten“ oder „Frühlingsblüte“ steht. Ich halte es schon für möglich, dass sich der Hersteller seinen privaten Rosengarten mit dem Verkauf solcher Produkte finanziert, der Duft kann jedenfalls nicht damit gemeint sein, denn es riecht schlichtweg nach nix.

Produktklasse 3 (mein Liebling): Die Katzen im Sack
Das sind die Produkte, mit den bunten Bildern und (meist sprichwörtlich) blumigen Namen… die aber aromadicht in fünf Plastikfolien verpackt sind, so dass es auf jeden Fall garantiert ist, dass man vor dem Kauf absolut unmöglich mal proberiechen kann, was man sich da überhaupt gegen teuer Geld ins Haus (bzw. ins Büro) holt. Ich weiß ja nicht… ich fahre gerne mal mit einem Auto eine Proberunde, bevor ich es kaufe… und eine Jeans ziehe ich mir gerne mal kurz an, bevor ich meinen Geldbeutel zücke… vielleicht ist das in der Duftbranche doch etwas anders.

 

Und so komme ich morgen wieder in mein Büro… das nach zwei Wochenend-Tagen auch nicht viel Luftaustausch erfahren hat… und denke einmal mehr darüber nach, ob ich mich in meinem nächsten Leben mal als Hersteller von Raumerfrischern versuchen sollte… ich meine, sooo sehr weit ab vom Markt kann ich mit meinen Bedürfnissen doch auch nicht sein.

Zuhause nutze ich übrigens gerne die „Wick Air“ Sprüher. Da gibt es einen auch leicht penetranten aber doch ziemlich „leckeren“ Duft, der sich „Dunkle Brombeere“ nennt. Leider gibts den Duft kaum irgendwo… vielleicht ist er auch schon aus dem Programm? Bei Amazon hab ich noch eine große Vorratspackung zu einem auffällig günstigen Preis gefunden… was ich in ca. 1 Jahr (wenn der Vorrat aufgebraucht ist) mache, das weiß ich jetzt noch nicht… aber vermutlich werde ich erstmal wieder laaaange suchen müssen.

Aus zwei mach drei

Das Schrecklichste an einem zweiten Urlaubstag ist eigentlich, wenn man sich über die Erkenntnis entsetzt, dass man sich verzählt hat und es in Wahrheit schon der dritte Urlaubstag ist. Genau so erging es mir nämlich gestern…

Ich Depp war davon ausgegangen dass Dienstag wäre. Dies hatte aber auch seinen Grund. Meine Eltern habe ich am Tag vor (also am Montag) zum Bahnhof gebracht und da war am Vormittag so wenig los, dass es sich wie ein Sonntag „anfühlte“. Noch dazu war meine Freundin dabei sich von ihrer kurzen Erkältung auszukurieren und ging demzufolge am Montag nicht zur Arbeit.

Als sie dann am Dienstag zur Arbeit ging und meine Eltern weg waren und ich zum ERSTEN Mal im Urlaub tagsüber wirklich allein war, da war ich einfach schon so gewaltig auf „Montag“ gepolt, dass es sich bis gestern fortsetzte.

Scheisse… und jetzt ist schon Donnerstag. Na, wenigstens habe ich die Sendung gestern nicht verpasst und war rechtzeitig auf dem Stream um meine Musik ins Internet zu blasen… aber ich glaube, man hörte es schon aus den Moderationen gut heraus, dass ich etwas frustriert darüber war, gefühltermaßen einen ganzen Urlaubstag verloren zu haben.

Normalerweise mache ich immer nur eine Woche Urlaub. Mir ist es lieber mehrere einzelne Wochen über das Jahr verteilt zu haben, als einen mehrere Wochen langen Monsterurlaub nur ein- oder zweimal im Jahr. Dieses Mal wäre ich aber durchaus dafür eine weitere Woche ranzuhängen, denn die könnte ich innerlich gut gebrauchen… irgendwie bin ich noch gar nicht zum erholen gekommen. 🙂

Ich hätte gute Lust noch eine Woche nachzulegen, aber das geht natürlich nicht eben so.

Jetzt gleich muss ich auch wieder weg und heute Mittag ist noch ein Foto-Termin… übrigens der erste der (voraussichtlich) in dieser Woche klappt. Mein Termin vom Dienstag hat sich zwar gemeldet und nochmal ihre zeitliche Flexibilität besonders erwähnt, jedoch auf einen zweiten Terminvorschlag (dessen Zeitpunkt inzwischen auch schon verstrichen ist) noch nicht einmal geantwortet. Hmmm… sei es drum, dann eben nicht.

Mein Hobby heißt „Fotografieren“ und nicht „Hinterherlaufen“.

Morgen gehts dann aller Voraussicht mal nach Dortmund… ich bin schon einmal gespannt, was mich dort erwartet. Bei der Gelegenheit werde ich mir dann noch eine Foto-Location anschauen, die ein Bekannter von mir (der sehr tolle Fotos macht) gelegentlich nutzt. Am Samstag ist noch noch ein mittelalterliches Shooting, das auch recht unterhaltsam werden dürfte und außerdem ist auch noch eine Katzenmesse hier in der Nähe.

Da des Nachbars Katze vor einigen Tagen gestorben zu sein scheint (im Blog habe ich schon Fotos der Katze gezeigt), habe ich derzeit einen leichten Abmangel in Sachen Katzenkuscheltätigkeiten. 🙂

Für heute kann ich vermelden:

Donnerstag, 21.08.2014, 08:20 Uhr…. Küche bereits komplett erledigt, beim Bäcker gewesen, Waschmaschine läuft, Supermarkt einkäufe komplett erledigt

und wenn ich gleich gefrühstückt habe, dann gehe ich auf DUNKLES LEBEN los, denn dort will ich heute noch was umbauen.