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Den eigenen Blog erfolgreicher machen

Immer wieder lese im Internet darüber, wie ich meinen Blog „erfolgreich“ mache.

Da frage ich mich doch: muss mein Blog denn überhaupt erfolgreich sein und was ist mit „erfolgreich“ eigentlich gemeint?

Sicher, es gibt diverse Arten von Blogs und sicher auch ebenso viele Wege einen Blog zu führen. Manch einer, der davon träumt mit seinem Blog ein eigenes Geschäftsmodell zu entwickeln um so wirtschaftlich davon leben zu können, hat sicher andere Erwartungen zu füllen, als jemand, der einfach nur über sein Hobby berichtet oder sein Partyleben am Wochenende noch einmal virtuell wiederkäut.

Es steht mir nicht zu über die Motive von Bloggern zu urteilen und ich finde es auch albern dies zu tun. Soll doch jeder seinen Blog führen wie er/sie es will. Leben und leben lassen ist die Devise… und lese ich (wie eben) in einem „erfolgreichen“ Blog, dass er (der Besitzer des erfolgreichen Blogs) immer nur lächeln kann, wenn andere sagen, sie würden ihren Blog nach Lust und Laune führen… dann klingt das bestenfalls eingebildet und nicht besonders positiv für seine Außenwirkung.

Auch ich führe meinen Blog ganz so, wie es mir passt. Ich pfeife darauf, ob es die Menschen interessiert was ich schreibe und ich würde niemals ein Thema nur deshalb in den Blog bringen, weil ich der Meinung bin, es würde meinen Blog erfolgreicher machen…. denn ich würde meinen Blog immer weniger als „meinen“ Blog wahrnehmen, je mehr ich mich in seinen Inhalten danach richte, was andere lesen wollen.

Natürlich bin ich auch an einer gewissen Bekanntheit meines Blogs interessiert, denn ich möchte doch auch gefunden werden. Aber mein Blog befindet sich nicht im Wettrennen mit anderen Blogs und es geht auch nicht darum die Leser gegenseitig abzufischen. Mir geht es darum, die RICHTIGEN Leser zu haben und die finden sich von ganz allein… denn wem mein Geschreibsel interessant oder zumindest amüsant erscheint, der liest und der bleibt vielleicht auch.

Eine ähnliche Philosophie habe ich übrigens bei allen Projekten. Ich pfeiffe darauf, ob ich z.B. in meinem Forum mehr oder weniger User habe als andere… oder ob die Userzahl steigt oder rückläufig ist…. danach richte ich mich gar nicht in meinen Entscheidungen. Die Seite(n) soll(en) so sein, dass ich (als Betreiber) hinter diesen Projekten stehen kann und das allein zählt und dann hab ich es auch weder nötig zu klauen, noch zu flamen oder Inhalte zu schreiben, die mich selbst eigentlich gar nicht interessieren.

Auch bei den Usern mache ich mir deshalb gar keine übertriebenen Sorgen. Die User, für die alles passt, die bleiben bzw. registrieren sich und mit denen werden die Seiten gut laufen (und nur darauf kommt es an) und alle User, die nicht passen, gehen oder werden gegangen oder melden sich gar nicht erst an. Doch das ist kein Grund zur Klage, sondern (ganz im Gegenteil) die Normalität und wie es sogar bestenfalls laufen sollte. Ich würde keine „erfolgreiche“ Seite in der Definition führen wollen, dass sie alles nur so machen, dass eine möglichst große Anzahl von Besuchern/Usern eine möglichst hohe Klickrate erzeugen.

Selbst die Positionierung meiner Projekte ist mir ehrlich gesagt relativ egal, denn  meine eigene Statistik spricht eine deutliche Sprache: meine Seiten werden nicht über die Platzierung bestimmter großartiger Suchworte (wie z.B. „Gothic Blog“ oder „Dunkles Forum“) gefunden, sondern über Suchbegriffe, die rein zufällig mit dem Inhalt indexierter Beiträge oder Blogposts zu tun haben. Das macht den weitaus größten Teil der Besucher aus, die zu mir (sei den in den Blog oder ins Forum) kommen.

Nein, Freunde… „erfolgreich“ wird dieser Blog nie werden – und er soll es auch gar nicht. Es reicht mir, wenn ich ein paar gewogene Leser habe, die mir ab und an auch mal ein paar Kommentare schreiben und wenn ich (nach langer Zeit) auch mal wieder selbst meinen Blog lesen kann und ggf. nach Jahren darüber schmunzeln kann, was mich damals so bewegt hat.

Und wenn Du da (ja, genau DICH meine ich) diesen Blogpost bis hierhin gelesen hast, dann ist auch dieser Beitrag hier schon so erfolgreich wie ich es mir doch nur wünschen kann, meinst Du nicht auch? 😉

Keine Hobbits

Heute Abend besuchen wir mal wieder eine Lesung. Ist schon ewig her, seit ich das gemacht habe… ich glaube, bei der letzten Lesung, an deren Termin ich mich überhaupt noch erinnere, hab ich damals selbst mitgelesen.

I N F O:

Myk Jung (Essen, Ruhr) studierte Anglistik, Germanistik und Politologie, bevor er sich hauptberuflich dem Künstlerdasein widmete.
Seit 1984 ist er in der Independent-Musik-Szene als Sänger und Frontmann diverser Bands (u.a. The Fair Sex) aktiv.
Jung ist außerdem als freier Reaktionsmitarbeiter diverser Musikmagazine tätig, wo u.a. auch seine Kolumne »Vom Schürfen in der Tiefe« erscheint.
Bereits 2001 veröffentlicht der bekennende Tolkien-Fan mit »Der Herr der Ohrringe« sein erstes Buch und damit auch die erste original deutschsprachige Parodie auf Tolkiens Trilogie, dem er 2003 das dazugehörige Hörbuch und 2012 dann auch die Vorgeschichte »Der Hobbknick« folgen lässt.
Der mittlerweile zu Deutschlands bekanntesten Tolkien-Parodisten avancierte Autor gibt am 21. Februar im Studio 52 einen Einblick in seine ausufernde Phantasie. Er wird plaudern, Passagen aus seinen Büchern lesen und im Anschluss gerne auch Fragen beantworten und fachsimpeln.

 
Ü B E R D I E B Ü C H E R:

» Der Hobbknick«
Die Vorgeschichte zu »Der Herr der Ohrringe«
Die Abenteuerfahrt des Bilbord Beutelkinn: Dorthin und so schnell wie möglich wieder zurück
»Der Hobbknick« ist parodistisch wie auch philosophisch, sowohl anspruchsvoll und mit sozialkritischen Spitzen gespickt, als auch einfach lustig und kurzweilig.

An einem Frühlingstag im Jahre 2941 des Drittletzten Zeitalters erhält Bilbord Beutelkinn, unscheinbarer Hobbknick aus dem Flauen Land, überraschenden Besuch.
Ganzhalb der Graue taucht auf – und bringt dreizehn Lendhenzwerge mit: Tordrin Leichenkilt und seine zwölf Gefolgsleute suchen den vierzehnten Teilnehmer für ihre Fahrt zum Berg Erigor, wo sie dem drachengleichen Feuerschmetterling Shnaub das ihnen lang zuvor geraubte Gold wieder entreißen wollen.
Diese abenteuerliche Reise voller unerwarteter Hindernisse führt nebenbei auch zum legendären Ohrringfund.
Wird das Finsterschmuckstück hilfreich sein, den schrecklichen Feuerschmetterling zu besiegen?

»Der Herr der Ohrringe«
Eine Verhohnepiepelung? Eher eine sich vor dem Tolkienschen Originalwerk verneigende Slapstickversion von ausufernder Imaginationskraft.

Seit geraumer Zeit schon trägt Frohdoof der Döskopp ein Schmuckstück mit sich, von dem er nicht ahnt, welch schwarze Kräfte es in sich birgt. Erst Ganzhalb der Zauberer entdeckt die Sensation: Frohdoof besitzt den Einen Ohrring. Dieser wurde dem finsteren Herrscher Saurum durch den tapferen Helden IsInDur abgerungen. Weil er dem Besitzer unvorstellbare Macht verleiht, darf er nicht in die Hände des Bösen fallen. Die ganze Mittelmäßige Welt wäre dem Untergang geweiht. Und so machen sich Ganzhalb und Frohdoof, begleitet von Marathorn dem Dauerläufer und verfolgt von den schrecklichen Ohrringgespenstern, auf den Weg nach Duchfal. Dort erteilt Allround der Halb-Alberne den einzig wahren Ratschlag, wie dem Dilemma zu begegnen sei.

 Quelle: https://www.facebook.com/events/668879973168207/?ref=5

 

Wen die Veranstaltung interessiert (falls noch Plätze für heute frei sein sollten): https://www.facebook.com/events/668879973168207/?ref=5

Probleme und Träume

Ja, das siehste mal…. manchmal muss man nur über Probleme reden und dann sind sie auch schon aus der Welt geschafft.

Nachdem ich so gegen 04 Uhr heute morgen begonnen habe mir diverse Mageninhalte aus dem Leib zu kotzen und ich infolge dessen gegen 05:30 Uhr den Versuch der Fortsetzung der Nachtruhe aufgegeben und kurz vor der Fahrt ins Büro einen Blogbeitrag dazu geschrieben habe… waren die Übelkeit und der Brechreiz plötzlich wie weggeblasen als ich dann in der Firma ankam.

Ich nenne das Glück, geht es vielen doch so, dass Übelkeit und Brechreiz meist dann erst starten, wenn die Arbeit beginnt 😉

Nun, wie dem auch sei… jedenfalls war der restliche Tag wider Erwarten gar kein Problem.

Nur gegen Endes des Arbeitstages war es dann doch etwas anstrengend. Ich wurde vom Chef zu einer Besprechung zu später Stunde eingeladen, doch der Termin schien sich zu verschieben und weil ich ja heute eigentlich auch Sendung habe, bin ich dann (nachdem sich 30 Minuten nach eigentlichem Besprechungstermin noch niemand gemeldet hatte) doch nach Hause gefahren um dort noch schnell eine Playlist zu zaubern und dabei nebenher noch irgendwas in mich reinzustopfen bevor es zu spät dafür wird.

Tja… und dann merke ich 30 Minuten vor der Sendung dass das mit dem Radio heute irgendwie nicht funktioniert.

Kurz und gut: die Sendung ist ausgefallen.

Also Hektik am Abend war umsonst, den Chef hätte ich auch nicht versetzen müssen… das nervt mich jetzt etwas, was ich nebenher mir harter elektronischer Musik beim Schreiben dieses Eintrags kompensiere.

Allgemein bin ich heute etwas angespannt. Die letzte Nacht war wieder wild – was die Träume angeht. Da war wieder alles mit dabei… Milchkühe die sich wohlig wiegend auf dem Rücken liegend am Hals kraulen lassen… Wehrmachts-Soldaten die mich verfolgt haben und (als sie mich hatten) als Testobjekt für neuartige Fallschirme verwendet haben (der ging zum Glück auf… ich sterb im Traum nie so besondern gern, auch wenn es nicht weh tut)… Ameisen, die meinen Fuß bis zum Knochen aufgefressen haben während ich leider mit meinem Arm in einer Art von überdimensionaler Fliegenfalle festsitze…. es war also einiges geboten.

Als Intermezzo gab es noch einen (nicht geträumten) nächtlichen Kontrollgang durch die komplette Wohnung weil ich meinte Glas splittern zu hören… und auch den ganzen Abend schon höre ich Geräusche aus der Abstellkammer… und zudem hat sich auch noch der Feuermelder gemeldet. Alle 40 Sekunden gibt es einen kurzen aber lauten Pieps, weil die Batterie alle ist. Das Mistding ist versiegelt, aber von der Hotline habe ich die Erlaubnis bekommen die Batterie zu entfernen… sonst wäre die Nachtruhe heute auch noch dahin.

Tja… und so verwirrt wie die letzte Nacht war, so liest sich jetzt auch der Eintrag irgendwie….

Na was solls… wenn ihr bis hierher gelesen habt, dann wolltet ihr es ja auch nicht anders. 🙂