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Lebenszeichen und Sicherheitsupdate KB2982791

Ja, es gibt mich noch…. allerdings dieser Tage in einer etwas geschundenen Version.

Pünktlich zur Shooting-Woche (in dieser Woche sind jetzt nach relativ langer Pause wieder vier Shootings geplant) habe ich mir eine Entzündung im linken Auge zugezogen, die auch noch ziemlich doll Aua macht. Seit zwei Tagen versuche ich das mit Augentropfen auszukurieren, aber bisher lässt der Erfolg auf sich warten.

Schöne Scheisse. Aber egal, für den Sucher verwende ich ohnehin das rechte Auge… also geht schon, aber wenn es nicht besser wird, muss ich doch mal einen Termin beim Augenarzt machen. Die Terminlage bei diesen Fachärzten ist ja ohnehin nicht so dolle… früher als mindestens 3-4 Wochen sind da Termine eher aussichtslos.

Ansonsten haben mich die letzten zwei Tage ordentlich Nerven gekostet. Mein PC wollte nicht mehr starten… nicht einmal mehr „abgesichert“ ging bei Windows noch etwas. Lediglich mit meiner Linux-Partition konnte ich überhaupt noch auf meine Daten oder mal aufs WWW zugreifen…. doch die Ursache bliebt lange Zeit unklar, denn ich habe nichts besonderes installiert.

Da ich aber am Tag zuvor mehrere ungeklärte und vor allem ungewohnte Abstürtze in Photoshop und Lightroom hatte (Abstürze gab es bei mir bisher qausi nie) und ich vor einigen Tagen mal wieder meinen PC ausgeblasen hatte, war mein erster Verdacht ein defekter Speicher, weshalb ich erstmal meinen RAM durchcheckte… jedoch ohne Befund. Vor allem dass der PC aber nicht einmal abgesichert hochfuhr, machte mich doch extrem stutzig.

Mein zweiter Verdacht fiel auf die Grafikkarte, die (wie ich dann über Linux sehen konnte) in der Nacht zuvor ein Update bekommen hatte und dies gleichzeitig mit einem Programm-Update des Virenscanners, bei dem auch die schon ab dem Start aktive Root-Kit-Erkennung aktualisiert wurde.

Also Grafiktreiber und alle Updates entfernt und siehe da…. der PC startete wieder…. Grafiktreiber wieder neu installiert und schon konnte ich wieder ganz normal arbeiten.

Bis zum nächsten Tag. Dann hatte ich wieder das exakt gleiche Problem.

Verflixte Axt!

Also nochmal den letzten Schritt wiederholt und wieder das gleiche Ergebnis: 1 Tag ok, wenige Stunden später wieder alles am ARSCH!

Erst gestern, als ich dann man im WWW gegooglet habe, bin ich dann auch auf die eigentliche Fehlerlösung gekommen: schuld war ein „Sicherheitsupdate“ (KB2982791) von Microschrott, das zusammen mit anderen Updates automatisch kurz nach meinen neuen Systemstarts installiert wurde. Dieses Update erzeugt (nicht bei allen, aber wie man im WWW nachlesen kann, bei extrem vielen Anwendern) exakt den Fehler, unter dem auch ich zu leiden hatte: Bluescreen mit WIN32K.SYS und keine alternative Startmöglichkeit in den abgesicherten Modi.

Inzwischen hat Microsoft dieses Update offiziell zurückgenommen und rät auch zur Deinstallation (siehe hier)… demzufolge stand dieses Update nicht mehr als Download zur Verfügung nachdem ich zuletzt meinen PC wieder gangbar gemacht habe und folglich läuft er auch jetzt (nachdem erst sich die aktuellen Updates – ohne dieses KB2982791 – geholt hat) weiterhin.

Danke Mircoschrott, für zwei Tage Stress… es stimmt schon: dieses Update schließt eine Sicherheitslücke… es schließt die Funktion von Windows nämlich ganz (in meinem und vielen anderen Fällen). 🙂

Du hast die Wahl, alter Mann

Jetzt ist es vorbei… endgültig… aus und am Ende… 🙂

Gestern bin ich mit dermaßen schweren Beinen und versteinerten Waden ins Bett gegangen, wie ich sie früher (höchstens!) nach einer komplett durchtanzten Nacht oder einem Gewaltmarsch beim Bund mal hatte…. im Jahre 2014 reicht schon ein Shooting mit der Dauer von 3 (drei) Stunden aus um mich zum Wadenkrüppel zu machen.

Gestern dachte ich noch… „hmmm… 40… so langsam gehts doch abwärts“… heute bin ich eher der Meinung, ich befinde mich im freien Fall. 🙂

Na, aber mal Spaß beiseite: ich weiß nicht, was mich so erledigt hat. Sonst habe ich bei den meisten Fototermine auch immer eine kleine Leiter, die ich (je nach Bedarf) hoch und runter klettere und da hatte ich nie Probleme.

Vielleicht lag es an der Tatsache, dass das Shooting in einem Tanzstudio stattgefunden hat und in einem solchen Trainingsraum ist Muskelkater vielleicht obligatoisch…. ja, das wirds sein! Es liegt gar nicht am Alter und dass ich so schrecklich aus der Form gekommen bin… das Raum-Karma hat mich in voller Breitseite erwischt!

Der Gang heute früh morgens zum Wahllokal war entsprechend mühsam. Circa 100 Meter vor mir kreuzte ein alter Mann (der war nicht 40, sondern eher Jahrgang 40) über die Straße und auf den Bürgersteig und lief mir ins Wahllokal voraus. Nicht ganz ohne peinliches Entsetzen ist mir selbst (mit meinem Muskelkater humpelnd) aufgefallen, dass sich seine und meine Gangart wohl für außenstehende Betrachter gar nicht so sehr unterscheiden würden… oh Mann….

Das hat mich dann noch bis in die Wahlkabine hinein so sehr beschäftigt, dass ich der Meinung war, ich könne sowas nicht einfach auf mir sitzen lassen. Und nur zum Beweis, dass ich doch noch besser drauf sein kann, habe ich mich nach Abgabe meiner Stimme dann entschlossen noch einen Umweg zum Bäcker zu machen. OK…. ich hatte auch ganz extremen Heißhunger auf etwas Süßes, aber ich zog es vor meine Rechtfertigung dafür darin zu suchen, um mir beweisen zu können, dass ich doch noch mobiler bzw. agiler bin, als es mir meine Waden vorzumachen versuchen.

Beim Bäcker war leider (obwohl ich vor 09:00 Uhr dort war) kaum noch etwas Süßes zu ergattern. Ich weiß nicht ob es am Wahlsonntag lag (die Wahllokale waren nach meiner Beobachtung alle leer als ich kurz nach 08:00 Uhr meine Stimme abgab) oder ob die Bäcker ggf. erst gegen später das ganze Sortiment bereitzustellen in der Lage waren….. jedenfalls war die einzige Zuckersünde eine seltsame Art von Zuckergußgebäck, die „Schnecke“ genannt wurde.

Nun, ich kenne Schnecken (also die vom Bäcker meine ich). Ich komme aus Süddeutschland… und meine Kindheit bestand zu einem nicht unwesentlichen Teil aus „Schnegga“ und „Schäumla“. Die Schnecken werden spiralförmig gedreht und sind mit vieeeeel Zuckerguß und mit Rosinen drin.

Diese Schnecke war eher ein flacher Fladen mit einem meteoritenkraterartigem Außenrand und darin einer Fülllung aus Pudding (vermute ich zumindest). Der Pudding war aber recht klumpenförmig und der Zuckerguß, der über allem lag, war nicht fest (und somit weiß-milchig), sondern noch recht flüssig und daher nass-durchsichtig. Mit diesen gelblich-weißen Puddingsklumpen und dem Zuckergußwasser machte das Gesamtkunstwerk eher den Eindruck, als wäre das der Abfallbehälter der Intensiv-Behandlung einer Akne-Klinik… wer schon einmal einen Pickel ausgequetscht hat, der weiß was ich meine.

Geschmeckt hats trotzdem.

Nach Hause zu humpeln war dann auch gar nicht mehr so mühsam. Vermutlich funktioniert es besser, wenn die Waden erstmal ein wenig benutzt worden sind.

Den Rest des Tages werde ich mich (Wohnungsbrand, Alienangriff und Apokalypse ausgenommen) nicht mehr aus der Wohnung bewegen…. außer vielleicht noch für eine Portion Pommes im Maxipark, der ja nur 200-300 Meter entfernt ist. Mal sehen, ob (bzw. wie lange) ich widerstehen kann. Da ich keine Shootings heute habe und auch die Freundin bei sich zuhause weilt und lernt, werde ich mir wohl ein paar Filme anschauen für die sie sonst eher nicht so zu begeistern wäre.

In diesem Sinne, habt einen schönen Sonntag…. und GEHT WÄHLEN, sonst schenkt ihr euren Stimmanteil den Dummen, die ihre Wahlplakate immer so hoch hängen.

Der Blutnichtdruck

Urks… was war das gestern denn für eine beschissene Nacht???

Erst konnte ich mal wieder bis ca. 02:00 Uhr nicht einschlafen, obgleich ich doch müde und sehr spät (gegen 00:00 Uhr) ins Bett gegangen bin… und dann hatte ich wieder meine komischen Geräusche-Anwandlungen.

Das ist so ein Geräusch, das aus dem Inneren des Ohres kommt und sich anhört wie ca. 1-2 Sekunden laut rieselnder Sand in der Größenordnung von Lastwagenfuhren… es rieselt und zischt im Ohr und es elektrisiert auch irgenwie und dann macht es einen extrem lauten „KNALL!!!!“ im Ohr und ich zucke zusammen, denn die 1-2 Sekunden vorausgehendes Rauschen/Rieseln reichen nicht um mir durch die innere Vorbereitung den Schock vor dem Knall zu nehmen.

Ich bin verdammt sicher, dass derartiges aus den Nerven der Wirbelsäule kommt oder dort irgendwie beeinflusst wird, denn da elektrisiert es dann auch noch. Nach so einem Knall (der in Wirklichkeit gar nicht hören ist, sondern eben nur in meinem Ohr vorkommt) liege ich dann auch richtig verkrampft und dadurch kommt der nächste Riesel-Rauschen-Knall-Anfall umso schneller… also muss es doch was mit der Haltung der Wirbelsäule oder im Hals zu tun haben.

Aber locker und entspannt liegen kann ich dann einfach nicht.

Irgendwann, nachdem ich gegen 02:00 Uhr zum letzten Mal auf die Uhr geschaut habe, bin ich dann wohl eingeschlafen… doch nicht für lange. Die ganze Nacht hatte ich immer wieder den gleichen beschissenen Traum, der sich ständig wiederholte und mich in kurzen Abständen mit Schwindelgefühl zum Aufwachen brachte:

Ich stand auf einem sehr hohen Turm, der muss so um die 100 Meter hoch gewesen sein. Der Turm bestand nicht aus Mauerwerk oder Beton, sondern nur aus an den Ecken jeweils lose aufeinander gestapelten Kisten, die ab und zu von einer holzbrettartigen Ebene unterbrochen waren. Die Kisten waren nicht verbunden, sondern nur aufeinander gestellt… dementsprechend wackelte der Turm ganz oben extrem hin und her… und ich hatte ständig Angst, dass die Kisten zuviel hin und her rutschen und der Turm irgendwann zusammenfällt.

Es war ein Seegang wie bei einem Sturm auf dem Meer… und ich rannte auf der obersten Plattform umher um das Gleichgewicht des Turmes zu halten und um nicht auf einer Seite von der Plattform zu fallen.

Spätestens einmal in der Stunde wurde ich wach und dabei war mir übel und schwindelig…. als das nach 04:00 Uhr wieder passierte habe ich mir echt überlegt einfach gleich aufzustehen und wach zu bleiben, denn ich hatte echt keinen Bock mehr auf den Mist. Außerdem wusste ich schon vor dem Einschlafen um 02:00 Uhr, dass die Nacht sicher alles andere als lustig würde… ich hatte da so eine Vorahnung.

Heute früh war der Blutdruck dann auch noch auf Rekordtief. Ich hatte nicht einmal die 100 angekratzt, dabei muss ich den Mist doch täglich messen, weil ich eigentlich über 140 liege…. und auch der zweite Wert war mit Rekordtief zu verzeichnen…

Gut, der Blutdruck war in den letzten 3-4 Tagen allgemein tiefer als sonst gesunken, aber ich hab das eher meiner seit nunmehr 3-4 Wochen limonadefreien Ernährung zugeschrieben.

Ich glaube, mein Körper kann mir gesünderer Ernährung nichts anfangen… er hat über drei Jahrzehnte jeden Mist und jede Ungesundheit mitgemacht und sich wohl daran gewöhnt… und jetzt nimmt er mir es wohl übel, wenn ich mal was anders machen will.. 🙂

Na, mal sehen wer den größeren Dickkopf hat – er oder ich. 🙂

 

Aber eine Sache ist noch wirklich erwähnenswert:

Ich habe solche Geräusche-Anwandlungen nur in Nächten, in denen ich allein schlafe. Wenn meine Freundin bei mir ist, dann gibt es sowas gar nicht. Vermutlich liege ich da einfach doch etwas entspannter… 🙂