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Wohne wie Du bist…

Wohnen, bzw. Einrichten… das sind zwei Themen mit denen ich persönlich schon immer ein wenig auf Kriegsfuß stand. Dabei sollte man doch eigentlich so wohnen wie man ist und wie man sich eben auch fühlt, denn die eigenen vier Wände sollten doch DER EINE Ort sein, in dem man sich so richtig wohlfühlen kann.

Natürlich erkenne ich eine schöne Wohnung, wenn ich sie sehe… aber ziehe ich in eine neue Wohnung ein bzw. sehe ich eine Wohnung im geräumten und kahlen Zustand, fällt es mir persönlich unheimlich schwer vor meinem geistigen Auge darin dann schon die fertig eingerichtete Wohnung zu sehen. Mir fehlt einfach das Vorstellungsvermögen, das notwendig ist, sich in einem leeren Raum schon das Endergebnis zu denken und daraufhin zielgerichtet einzukaufen, einzurichten und zu arrangieren. Entsprechend sieht es bei mir zuhause aus… und nur in der oberen Etage meiner Wohnung passt alles ziemlich gut zusammen – was aber auch nicht mein Verdienst ist, sondern der Verdienst meiner damaligen Partnerin, welche diese Etage für sich selbst einrichtete.

Ich weiß auch nicht, ob dieser Mangel an innenausstatterischen Fähigkeiten typisch männlich ist oder ob ich damit eher allein auf weiter Flur stehe… aber es wäre interessant das mal zu erfahren! 🙂

Wenn es dann bei der Einrichtung und Dekoration auch noch um ganz spezielle Sachen bzw. einem speziellen Stil handelt, wie das bei uns Goths eben so üblich ist, kommt noch erschwerend hinzu, dass man diese Dinge selten alles an einem Ort findet. Deshalb war ich früher oft gezwungen viele unterschiedliche Seiten verschiedenster Anbieter durchzusehen… was mir das Zusammenstellen einer passenden Einrichtung/Dekoration noch schwerer machte.

Deshalb bin ich SEHR FROH darüber, dass es auf dieser Welt durchaus empfehlenswerte Orte gibt, an denen man(n) ein sehr breites Spektrum an Accessoires, Einrichtungen und Dekorationen in einem einzigen Shop versammelt findet wie z.B. in diesem Online Gothic Shop.

Hier kann ich mich regelmäßig durch ein sehr breites und vor allem ansprechendes Angebot vieler interessanter Angebote für dunkles Wohnen und schwarzes Dekorieren klicken ohne von Anbieter zu Anbieter bzw. von Online-Shop zu Online-Shop zu wechseln…. und damit spare ich dann ganz nebenbei nicht nur Zeit und Mühen, sondern auch Versandkosten.

Da ich mein heimisches Fotostudio nun demnächst auflösen werde (in meinem Fotografen-Blog habe ich darüber berichtet), werde ich wohl auch bald wieder sehr intensiv auf den Seiten dieses Shops suchen, denn der dabei freiwerdende Raum muss ja mit Stil neu gefüllt werden…..  oder vielleicht bin ich einfach gleich zu Anfang schlau und überlasse die Auswahl und die Zusammenstellung aller Artikel gleich meiner Freundin … 🙂

Schwarze Hemden, mein Thema….

Als Goth wirklich anständige schwarze Hemden zu finden, das ist aber gar nicht so einfach.

Hier in Hamm gibt es zum Beispiel zwar einen Herrenausstatter, jedoch sind die Preise dementsprechend und selbst dort ist bei der Farbe schwarz die Auswahl einfach sehr gering. Im Internet sind gute Bezugsadressen sogar noch schwerer zu finden…. dachte ich bisher.

Das hat sich zum Glück inzwischen geändert, denn eine definitiv sehr gute Adresse für richtig tolle schwarze Hemden ist hemdenbox.de/hemden/schwarz/

Leider bin ich bei anderen Händlern inkl. dem Händler mit dem großen „A“ und auch bei Auktionen schon böse auf die Nase gefallen. Was auf Fotos oft toll und richtig schön schwarz aussieht, entpuppt sich dann als schon bei Lieferung recht bleich und schlecht vernäht. Krumme und ungleichmäßige Schnitte hatte ich auch schon und das bei Hemden, die nicht gerade die Billigsten waren. Zudem sind modische Schnitte sind bekanntlich Geschmackssache und schon deshalb ziehe ich eine möglichst breite Auswahl vor.

Seit immerhin mehr als 15 Jahren sehe ich mich nun schon mehr oder minder der Gothic-Welt zugehörig und deshalb hab ich schon einige Erfahrungen sammeln können. In Sachen Gothic-Mode bin ich daher von irgendwelchen halbherzigen Angelegenheiten schon lange kuriert.

Bei Hemden, Hosen und Jacken zählt für mich nur noch Qualität und dass es mir wirklich zu 100% gefällt… alles andere hat doch wirklich keinen Wert, denn dann liegen die Sachen ohnehin nur ungenutzt im Schrank rum. Deshalb mache ich da keine Kompromisse mehr. Wenn ich mich nämlich nicht wohl drin fühle, wenn ich mal ein Event oder ein Gothic-Treffen besuche, dann bringt es mir nichts.

Jedoch trage ich auch im „zivilen“ Leben (ganz ungothisch motiviert) gerne mal schwarz… zum Beispiel bei Anzügen (die in schwarz dann ohnehin zu jeder Gelegenheit passen) und auch bei den Hemden, die ich dann darunter trage. Dazu noch als Kontrastprogramm eine Krawatte mit starker Farbe und schon hat man ein starkes Outfit parat.

Ich bin jedenfalls ziemlich froh endlich mal eine Internetseite mit vernünftiger Auswahl gefunden zu haben.

Den Rhein wieder rauf… (eine traurige Reise)

Stuttgart, Mannheim, Mainz, Koblenz, Bonn, Köln….. ich nähere mich wieder meiner Wahlheimat. Im Moment befahre ich in einem Zug der Bahn die Hohenzollernbrücke mit ihren vielen Liebesschlössern links und rechts an den Zäunen.

Ich komme (wie sich der eingefleischte Leser meines Blogs sicher denken kann) einmal mehr aus meiner süddeutschen ehemaligen Heimat zurück, wo ich mir für zwei kurze Tage aufgehalten habe. Der Anlass hierfür war einer der sehr traurigen Sorte, denn meine Oma starb vor wenigen Tagen und nun galt es für mich natürlich auch als eine persönliche Ehrensache der Beerdigung beizuwohnen.

Gestern nun fand die Beerdigung statt und obwohl ich eigentlich niemals (außer denn ich alleine bin) irgendwelche Gefühle von Traurigkeit zeige, fiel es mir zeitweise doch ziemlich schwer, dies auch dort so beizubehalten. Dabei fällt mir das wohl auch deshalb leichter, weil meine Sicht von Werden und Vergehen eine andere ist, als man das hier landläufig hat (ich schrieb dazu bereits am Todestag meiner Oma etwas in diesem Blog).

Doch auch die Familie und Verwandtschaft war relativ gefasst. Dies liegt sicher zu einem Teil auch daran, wie friedlich und ohne Leiden und nicht ganz unerwartet meine Oma aus dem Leben schied. Viel mehr möchte ich aber auch nicht darüber schreiben, denn ich finde, dass der Blog eine falsche Plattform für solche doch recht persönlichen Dinge ist – selbst für einen persönlichen Blog trifft das zu.

Meinen größten Respekt hat sich meine Schwester verdient, denn die hat vor einiger Zeit verwirklicht, was ich lange schon einmal angedacht aber nie umgesetzt hatte… und nun war es zu spät für mich. Ich wollte schon lange einmal die Oma vor einer laufenden Kamera interviewen und sie nach ihren Jugenderinnerungen und lustigen Familienanekdoten befragen, denn dies sollte mit dem Tod meiner Oma (aus damaliger Sicht) irgendwann nicht verloren gehen. Doch umgesetzt hatte ich das leider nie. Umso dankbarer bin ich meiner Schwester, dass sie das vor einiger Zeit mal auf eigene Regie (wenn auch technisch natürlich nicht ganz so perfekt wie mit meiner Hardware) erledigt hat.

Was dabei herausgekommen ist sind ca. 40-50 Minuten als Videoclip, auf denen meine Oma von früher erzählt und wie ihr Alltag und das Familienleben vor ca. 90 Jahren so ausgehen hat.

Die ersten 20 Minuten haben wir uns gestern Abend nach der Beerdigung bereits angeschaut. Ein Wort ist mir dabei besonders im Gedächtnis und es passt zu dem Nachruf den ich vor einigen Tagen für meine Oma hier im Blog hinterlassen habe, so sehr, dass es einfach komplett die positive Meinung bestätigt, die ich von meiner Oma hatte…

Auf die Frage meiner Schwester hin: „Welchen Rat oder welche Empfehlung würdest Du aus deiner Erfahrung heraus anderen Familien/Sippen geben?“ und Omas allererste Antwort bestand aus einem wichtigen Wort: „Zusammenhalten.“

Genau das ist es, was meine Sippe nämlich lebt und worauf man (s)ich immer und alle Zeit verlassen kann und was diese Familie so einzigartig macht. Auch wenn ich über 500km entfernt von allen wohne, weiß ich doch, dass im wirklichen Notfall ein Anruf von mir reicht und mindestens ein halbes Dutzend nahe Verwandte sitzen quasi sofort im Auto oder Zug und sind auf dem Weg zu mir oder holen mich zur Not auch vom Ende der Welt ab. In meiner eigenen Familie (also Eltern, Geschwister, Schwager) ist das natürlich umso selbstverständlicher… und ich denke alle wissen, dass das im umgekehrten Notfall für mich natürlich ebenso selbstverständlich ist.

Und selbstverständlich ist das für uns, weil es ebenso selbstverständlich für meine Oma war immer für alle da zu sein. Und so lebt sehr viel von ihr weiter, auch wenn sie nicht mehr da ist.

Morgen obliegt es mir noch ein paar Bilder der letzten Tage zu bearbeiten, denn es war gewünscht, dass ich vom Grab noch Aufnahmen mache. Leicht fällt mir das trotz der eigenen Inneren Klarheit zu Tod und Sterben nicht gerade, aber Fotos vom Grab sind auch eine Form der Trauerarbeit und der Bewältigung und deshalb stelle ich die natürlich auch den Verwandten zur Verfügung – gerade für diejenigen auch, die leider nicht persönlich anwesend sein konnten. So wird mich das Thema also auch am Sonntag noch etwas beschäftigen, bevor mich die Arbeit und der Alltag am Montag dann wieder haben wird.

Meine Freundin blieb die Tage über in NRW, denn ich wollte sie eigentlich nicht dabei haben. Sie hat meine Verwandtschaft schon einmal besucht und als wirklich sympathische Sippe kennengelernt und diesen Eindruck wollte ich jetzt nicht ändern, denn wenn es darum geht, sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden, dann hat man auch einfach nicht immer die Zeit und die Aufmerksamkeit sich um Andere zu kümmern – trotz aller guten Eigenschaften mit denen meine Sippe wirklich trumpfen kann. Da wir dieses Jahr wohl noch einmal im Sommer gen Süden fahren, besteht dann für meine Freundin wieder Gelegenheit mitzukommen… und dies dann für einen richtigen Urlaub im angenehmen Sinne und nicht für einen traurigen Anlass.

Eben passiere ich Duisburg, was bedeutet, das Ende einer weiteren langen Zugreise ist nun abzusehen und in circa einer Stunde bin ich dann auch zuhause… wo mich dann erst einmal der samstagliche Einkauf erwartet, den man beim Supermarkt um die Ecke zum Glück noch bis 22 Uhr unternehmen kann.

Den Abend werde ich ruhig verbringen und die dutzenden Mails checken, die mich erreicht haben und die natürlich unerledigt blieben. Im Forum sollte ich auch mal reinschauen und natürlich werde ich mich dann auch wieder um Fotoangelegenheiten kümmern, die ich vor einigen Tagen per öffentlicher Mitteilung auf meiner Fotografen-Fanpage offiziell für kurze Zeit ausgesetzt habe.

Mehr als ein Dutzend Shooting-Anfragen liegen noch von der letzten Aktion als „offen“ markiert auf meinem Schreibtisch ohne fest vereinbarten Termin. Dabei wollte ich dieses Jahr doch eher weniger als mehr Shootings machen, sondern mich eher auf ganz besondere Projekte konzentrieren… aber diesmal waren eben auch Bewerberinnen dabei, die ich unmöglich ablehnen konnte.

Ach ja… den Blogtext muss ich natürlich auch noch hochladen. Es wäre höchst witzlos das hier einfach nur im Notebook gespeichert zu lassen.

Das Auspacken aber werde ich wohl heimlich erledigen, denn meine Mutter hat, lieb wie sie ist, für meine Freundin etwas gekocht, wonach sie seit ihrem ersten Besuch in Süddeutschland verrückt ist. Das will ich heimlich in den Kühlschrank packen und da wir gleich vom Einkaufen zurück sein werden, wird meine Freundin nicht umhin kommen im Kühlschrank eine freudige Entdeckung zu machen… ich glaube, für den Rest des Wochenendes brauch ich mich nicht mehr anstrengen etwas Großartiges zu kochen, weil die Ernährung meiner Freundin dann quasi schon feststehen dürfte… (grins).

Was ich ganz dringend machen muss, ist mal wieder den Kontakt zu ein paar Leuten mehr zu pflegen. Da war ich etwas nachlässig im letzten Jahr und die Fotografie ist zwar eine Erklärung aber keinesfalls eine Entschuldigung dafür – erst recht nicht, wenn es sich um liebe Menschen wie z.B. auch Exfreundinnen handelt mit denen ich noch im guten Kontakt stehe. Da habe ich mich doch als ziemlich unzuverlässig erwiesen und das ist eigentlich sonst gar nicht meine Art.

Vielleicht organisiere ich auch wieder ein Foto-Event der Community in diesem Jahr. Nachdem in den letzten zwei Jahren (seit ich die Organisation der regelmäßigen Bochumer Usertreffen aufgrund fortwährend unzuverlässiger Anmeldungen eingestellt habe) hat sich trotz anfänglichem großen Bedauern und diverser Absichtserklärungen meiner Kenntnis nach noch nicht selbst organisiert das vergleichbar mit den früheren regelmäßigen Usertreffen wäre. Daher kümmere ich mich vielleicht zur Abwechslung mal um ein Foto-Event an passender Location evtl. mit ein oder zwei von mir noch zusätzlich organisierten externen und guten Fotografen.

Ach Du je…. meine Freundin hat mich beim Instagram mit der Anzahl der Abonennten aber schon meilenweit abgehängt, wie ich das eben sehe. Da werde ich also auch wieder einiges tun müssen…. und so häuft sich schon wieder die Liste der Dinge, die eigentlich zu erledigen sind.

Am besten ich beende hier meinen Blogeintrag, bevor die Liste noch länger und obendrein noch öffentlich bekannt wird, so dass ihr mich womöglich zum Ende des Jahres an der Erledigung all dieser Punkte messen könnt…

… oder meine Freundin im Dezember 2015 mit noch viel mehr Abonennten (als ich sie habe) mit einem breiten Grinsen vor mir steht. 🙂