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Wie aus einer (guten) Idee Idiotie wird…

Gestern habe ich ein Gespräch zwischen zwei Typen an der Tankstelle gehört… da die direkt an meiner Tanke auf der Gegenseite parkten, ging das auch gar nicht anders. Inhalt des Gespräches war die Ice Bucket Challenge (Erklärung hier auf Wikipedia), die zur Zeit auch auf den Facebook-Accounts meiner Kollegen um sich greift.

Der eine Typ machte sich doch allen Ernstes traurige Gedanken darüber, dass ihn bisher noch niemand aus seiner Firma oder seinen Vereinen nominiert hat… und als ich offensichtlich zu sehr darüber gegrinst habe (und weil ich ihnen schon kurz zuvor eine Auskunft bezüglich seiner Frage nach dem nächsten Burger King gegeben hatte), fragte er mich, ob ich denn schon nominiert worden sei.

Ich meinte zu ihm, dass es darauf doch nicht ankommen würde, denn Eis gibt auch hier an der Tankstelle legal zu kaufen und da die Dame an der Kasse sicher keinen Verwendungsnachweis vorgelegt haben will, kann er damit doch tun und lassen was er will und sich damit jedes beliebige Körperteil zuhause überschütten. Außerdem stünde es ihm ebenfalls frei auch noch in trockener Oberbekleidung zur Bank zu gehen und eine Spende per Überweisung zu tätigen.

Seine Reaktion: „Hä, was für eine Spende?“

Mich wundert eigentlich nur noch, dass ich mich in solchen Situationen noch immer wundere.

Mit meinen schon nicht mehr so ganz wenigen Lebensjahren müsste ich doch langsam kapieren wie das mit der Menschheit läuft… es gibt doch nichts und niemand und ohnehin auch kein Thema, das man nicht noch weiter runterziehen und abflachen kann… das gilt nicht nur fürs Privatfernsehen (das man gerne dafür verantwortlich macht), sondern eben auch für die Köpfe der Menschen.

Obwohl… hier wäre die Frage interessant: sind die Menschen so geworden, weil sie zu lange RTL geschaut haben oder ist RTL so, weil sie so viele derartige Zuschauer haben?

Nun ja.. jedenfalls musste ich erkennen, dass es wohl inzwischen schon völlig in Vergessenheit geraten ist, dass die Aktion eigentlich eine Spendenaktion ist. Man schüttet sich eigentlich NUR DANN einen Kübel Eis übers Hirn, wenn man nicht bereit war zu spenden. Natürlich gibt es auch viele, die das mit dem Eis dennoch tun, obwohl sie gespendet haben… einfach der „Gaudi“ wegen… das Problem ist nur, dass alles, was davon jetzt bei vielen hängengeblieben zu sein scheint, eben nur noch die „Gaudi“ an sich ist und sich keiner mehr fragt WARUM man den Unsinn eigentlich macht.

Wer nicht von anderen aufgefordert wird, sich öffentlich und ohne Hintersinn mit einem Kübel Eis vor einer Handykamera filmtechnisch zu prostituieren, der ist nicht mehr angesagt heute…. der muss sich wirklich Gedanken machen… der ist ein Ausgestoßener…. verdammt und ignoriert von allen hippen Menschen unserer Gesellschaft.

Ist das nicht schlimm?

Heute reicht es nicht mehr ein schickes Smartphone in weiß mit der neuesten Gerätenummer zu haben… heute MUSS man nominiert sein… ich frage mich, was diese Leute ihren Kindern mal erzählen, wenn die sich in 20 Jahren noch immer anschauen können, was ihre Eltern damals gemacht haben.

Vielleicht sollten wir mal eine „SPRING VOM HOCHHAUS CHALLENGE“ ins Leben rufen, dann würden sich die hirnlosen Exemplare in unserer Gesellschaft ganz von selbst entsorgen… aber vielleicht ist dieser Ansatz auch zu radikal.

Die eindeutig beste Art mit der Ice Bucket Challenge umzugehen habe ich übrigens bei Patrick Stewart gesehen… auch wenn ich ihn in meiner Eigenschaft als Classic Trekkie echt nicht mag, finde ich seinen Ansatz wirklich klasse: HIER das Video. 🙂

Verlass dich auf andere…

… und Du bist verlassen. So heißt es zumindest. Heißt es nicht nur. Ist so. Tatsache.

Urlaub sollte eigentlich dafür da sein sich ein wenig zu erholen oder das Leben etwas zu genießen, mal ohne Zeitdruck den Tätigkeiten nachzugehen, die einem Freude machen usw… ich hab das Gefühl deprimierter aus dem Urlaub zu kommen als ich ihn begonnen habe.

Ich weiß noch nicht genau wie (bzw. auf welche Art), aber ein oder zwei Dinge muss ich dringend ändern… fest steht nur dass ich auf so einer Basis, wie die letzten Termine gelaufen sind (bzw. NICHT gelaufen sind), auch nicht weitermachen werde. Es kann doch nicht sein, dass ich der einzige Mensch auf Gottes Erde bin, der seine Termine im Griff hat? Dass diese Woche drei Termine aber in die Binsen gingen, drei Termine an denen ich mit anderen (terminlich zuverlässigeren) Leuten hätte shooten können, geht mir echt auf den Sack. In einer einzigen Woche ist es definitiv zuviel und da ist es mir auch herzlich latte, wenn jeder für sich natürlich ein Einzelfall ist, denn die Auswirkungen häufen sich bei mir… ich hab die Zeit effektiv verloren, denn ich kann die so kurzfristig eben auch nicht mit anderen Leuten neu verplanen.

Ich meine von all den Fototerminen, die ich jetzt schon hatte in den letzten Jahren: wieviele davon musste ich schon absagen? Exakt einen einzigen Termin… unter all den anderen Terminen. Bin ich nun ein wirklich so ein Termin-Gott (wohl eher nicht) oder hab ich einfach eine andere Auffassung davon, dass man es auch anerkennen sollte, dass man die Zeit der Leute stiehlt und in ihrem Leben herumpfuscht, wenn man sie durch Termine blockiert, die man dann nicht wahrnimmt?

Naja… egal und wieder mal völlig für die Katz.

Apropos Absagen… eigentlich war für Montag ein Couchsurfing-Gast bei mir gebucht, aber der wandernde Franzose hält sich auch an das Motto dieser Tage und hat nun doch (ratet mal…) abgesagt. Aber das ist nicht so wild, immerhin wollte der hier nur eine Nacht schlafen und das bedeutet für mich als Host ja eher nur Arbeit und außerdem hat er frühzeitig genug abgesagt, so dass der Montag noch planbar war. Persönlich kann ich ihn auch gut verstehen… ich würde (wenn es nicht zwingende anderslautende Gründe gäbe) um Hamm auch lieber einen Bogen wandern. 🙂

Und als ich heute morgen (natürlich) wieder gegen 06:00 Uhr hellwach war und es endlich mal geschafft hat die letzte große (und total verbuggte) Episode in Skyrim zu spielen (wobei ich mehr in der Programm-Konsole mit dem Script kämpfte als im Spiel gegen den bösen Miraak) und damit auch zu beenden, dachte ich mir, es wäre mal an der Zeit zu heiraten – das kann man im Spiel nämlich auch.

Und da sind wir dann auch schon wieder beim Thema… die Zuverlässigkeit der Mädels…. denn als ich heute morgen dann endlich im Tempel von Mara vor dem Altar stand und heiratete, wer war da abwesend?? Seht selbst…

Mein untreues Eheweib fehlt schon bei der Hochzeit...

Mein untreues Eheweib fehlt schon bei der Hochzeit…

… also selbst im virtuellen Himmelsrand kann man sich auf die Mädels einfach nicht verlassen (nur die Stimme/Funktion war da, die grafische Darstellung aber fehlte). Da konnte ich heute morgen dann wirklich nur noch müde lächeln, weil es einfach so gut passte.

Nun gut…  heute Mittag werde ich dann noch ein paar Fotos von Lisa und Timo bearbeiten… und dann mal schauen, ob meine Freundin und ich noch einen Film finden, den wir noch nicht kennen und der abendfüllend ist. Vorschläge dazu sind übrigens immer willkommen… aber bitte keine alten Schinken, keine Liebesschnulzen und auch keinen Splatter… lieber so eine Mischung aus Cloud Atlas, 5th Element, 2012, Patch Adams, Matrix, Die Verurteilten, Herr der Ringe, Magnolia, Mäusejagd, Soldat James Ryan, Apollo 13 und Grüffelo…

Morgen bring ich dann meine Freundin zu einem Foto-Workshop. Die Glückliche kann aufgrund ihres Praktikums (welches sie für ihr geplantes Studium braucht) beim Workshop teilnehmen sein… da würde ich glatt auch ein Praktikum machen… wenn ich mir dann keine Gedanken darüber machen müsste, wer den Kühlschrank füllt und die Miete zahlt. 🙂 Ich selbst werde mir dann die Zeit vielleicht auch mit der Kamera im „Stadt“-Gebiet vertrieben… mal sehen… obwohl mich Stadtansichten und Architektur eigentlich nicht so anmachen – aber manchmal ist auch genau das die eigentliche Herausforderung… auch die Dinge zu entdecken, die man eben nicht sofort für sich wahrnimmt.

So oder so… dieser Blog wird davon berichten… ob ihr es wollt oder nicht…

Übrigens: Wenn ihr den letzten Film-Titel nicht kennt, habt ihr mit ziemlicher Sicherheit keine Kinder… 😉

Aus zwei mach drei

Das Schrecklichste an einem zweiten Urlaubstag ist eigentlich, wenn man sich über die Erkenntnis entsetzt, dass man sich verzählt hat und es in Wahrheit schon der dritte Urlaubstag ist. Genau so erging es mir nämlich gestern…

Ich Depp war davon ausgegangen dass Dienstag wäre. Dies hatte aber auch seinen Grund. Meine Eltern habe ich am Tag vor (also am Montag) zum Bahnhof gebracht und da war am Vormittag so wenig los, dass es sich wie ein Sonntag „anfühlte“. Noch dazu war meine Freundin dabei sich von ihrer kurzen Erkältung auszukurieren und ging demzufolge am Montag nicht zur Arbeit.

Als sie dann am Dienstag zur Arbeit ging und meine Eltern weg waren und ich zum ERSTEN Mal im Urlaub tagsüber wirklich allein war, da war ich einfach schon so gewaltig auf „Montag“ gepolt, dass es sich bis gestern fortsetzte.

Scheisse… und jetzt ist schon Donnerstag. Na, wenigstens habe ich die Sendung gestern nicht verpasst und war rechtzeitig auf dem Stream um meine Musik ins Internet zu blasen… aber ich glaube, man hörte es schon aus den Moderationen gut heraus, dass ich etwas frustriert darüber war, gefühltermaßen einen ganzen Urlaubstag verloren zu haben.

Normalerweise mache ich immer nur eine Woche Urlaub. Mir ist es lieber mehrere einzelne Wochen über das Jahr verteilt zu haben, als einen mehrere Wochen langen Monsterurlaub nur ein- oder zweimal im Jahr. Dieses Mal wäre ich aber durchaus dafür eine weitere Woche ranzuhängen, denn die könnte ich innerlich gut gebrauchen… irgendwie bin ich noch gar nicht zum erholen gekommen. 🙂

Ich hätte gute Lust noch eine Woche nachzulegen, aber das geht natürlich nicht eben so.

Jetzt gleich muss ich auch wieder weg und heute Mittag ist noch ein Foto-Termin… übrigens der erste der (voraussichtlich) in dieser Woche klappt. Mein Termin vom Dienstag hat sich zwar gemeldet und nochmal ihre zeitliche Flexibilität besonders erwähnt, jedoch auf einen zweiten Terminvorschlag (dessen Zeitpunkt inzwischen auch schon verstrichen ist) noch nicht einmal geantwortet. Hmmm… sei es drum, dann eben nicht.

Mein Hobby heißt „Fotografieren“ und nicht „Hinterherlaufen“.

Morgen gehts dann aller Voraussicht mal nach Dortmund… ich bin schon einmal gespannt, was mich dort erwartet. Bei der Gelegenheit werde ich mir dann noch eine Foto-Location anschauen, die ein Bekannter von mir (der sehr tolle Fotos macht) gelegentlich nutzt. Am Samstag ist noch noch ein mittelalterliches Shooting, das auch recht unterhaltsam werden dürfte und außerdem ist auch noch eine Katzenmesse hier in der Nähe.

Da des Nachbars Katze vor einigen Tagen gestorben zu sein scheint (im Blog habe ich schon Fotos der Katze gezeigt), habe ich derzeit einen leichten Abmangel in Sachen Katzenkuscheltätigkeiten. 🙂

Für heute kann ich vermelden:

Donnerstag, 21.08.2014, 08:20 Uhr…. Küche bereits komplett erledigt, beim Bäcker gewesen, Waschmaschine läuft, Supermarkt einkäufe komplett erledigt

und wenn ich gleich gefrühstückt habe, dann gehe ich auf DUNKLES LEBEN los, denn dort will ich heute noch was umbauen.