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Die Abrechnung

Wenn ich -Weltuntergang 2015- google, bekomme ich gerade mal 363 Treffer… das sind nicht einmal so viele Treffer, wie das neue Jahr Tage hat! Also wenn man sich nicht einmal mehr auf die Verrückten, Endzeitreligiösen, Durchgeknallten und Paranoiden verlassen kann, dann scheint mir irgendwie, dass sich die Menschen wohl noch nicht so richtig auf das neue Jahr eingestellt haben.

So oder so, das Jahr in der 2014er Edition geht heute defintiv den Bach runter und morgen bin ich (zumindest von der Jahreszahl her) schon wieder ein Jahr näher nach meinem derzeit voraussichtlichem Renteneintrittsjahr…. und wie immer um diese Zeit nimmt Hinz und Kunz und natürlich auch der böööse Asmodeus die Gelegenheit wahr ein wenig zu resümieren, ob das letzte Jahr gut oder schlecht war.

Dabei muss ich eigentlich sagen, dass bisher in meinem Leben eigentlich nur zwei Jahre wirklich und ehrlich als „schlecht“ bezeichnen würde und die lagen auch noch fast acht Jahre auseinander, wobei das letzte der beiden Jahre auch schon etwas her ist… und das ist in Hinsicht auf die schon etwas stattliche Gesamtzahl von bald 41 Jahren doch gar keine schlechte Statistik. Das Gefühl, mich insgesamt mit Recht beschweren zu dürfen, habe ich jedenfalls nicht.

Tja, wie wahr nun 2014?

Beruflich durchwachsen mit Ups und Downs, wobei die Downs wohl dieses Jahr leicht dominieren – zumindest so vom inneren Gefühl her. Ich glaube mit einiger Sicherheit sagen zu dürfen, dass ich in 2013 an den meisten Tagen mit einem besseren Gefühl zur Arbeit ging als es 2014 der Fall war. Da dies vor allem in der Struktur begründet ist (und dies außerhalb meiner Möglichkeiten liegt) und ich zum Thema Arbeitswelt niemals konkrete Worte verliere, will ich hier dazu auch nicht weiter ausholen.

Im Privatleben hat sich im Vergleich zum letzten Jahr auch wenig geändert. Die Situation ist stabil und eher ruhig und das empfinde ich natürlich eher positiv. Was mich ganz persönlich betrifft muss ich allerdings sagen, dass es in Bezug auf mich selbst in 2014 Punkte gibt, die mir auch schon in 2013 nicht gefallen haben. Insofern ist die ganz persönliche Erfolgsstatistik in diesem Jahr wohl nicht so gut… andererseits hatte ich auch viel Ablenkung, die ich „natürlich“ dankbar angenommen habe.

Eine dieser Ablenkungen ist die Fotografie. Die ist in 2014 sehr gut gewesen. Ich habe nicht alle (aber doch viele) Projekte umgesetzt. Dass man nie alles schafft, halte ich für normal, denn es ist gut immer mehr im Kopf zu haben, als man umsetzen kann… so hat man das Gefühl, dass einem die Ideen nicht ausgehen. Für 2015 will ich auf jeden Fall noch zwei oder drei Videoprojekte machen, die aber vielleicht vom Inhalt her etwas kritisch sind und dafür dann bereitwillige Mitspieler zu finden dürfte noch spannend werden. Ein weiterer Punkt ist die Zuverlässigkeit der Projektpartner bzw. insb. einiger Models. Da war ich dieses Jahr zu Anfang mit Sicherheit etwas zu nachgiebig, was ich dann aber bald geändert habe. Personen, von denen ich den Eindruck habe, dass ihnen die notwendige Einstellung / Zuverlässigkeit fehlt, landen seither sofort auf der Kick-Liste und sind kein Thema mehr…. sonst geht das nur auf Kosten der Begeisterung, die man für ein Hobby empfinden sollte.

Meine sonstigen Aktivitäten insbesondere im WWW habe ich aufgrund der Fotografie stark zurückgefahren. Das Forum, welches noch den Hauptteil meiner Internetzeit verschlingt, hat sich ganz nach Wunsch entwickelt. Wenn ich in den kommenden Monaten noch nach und nach zuerst die jeweils Inaktivsten und Unkontruktivsten aus der Community nehme, dann erreichen wir wohl bis spätestens Ende des kommenden Jahres dann die wesentlich kleinere Userzahl, die ich mir wünsche und die ich dann auch nicht mehr zu überschreiten gedenke. Aktuell schaue ich eigentlich nur, dass wir unter 1.000 User bleiben indem ich Inaktive schwerpunktmäßig dann lösche, wenn wieder einmal zu viele neue Anmeldungen durchkommen. Der vor einigen Monaten zur Pflicht gemachte Personencheck via zweier genau bestimmter Fotos hat jedenfalls exakt die gewünschte Entwicklung hinsichtlich Quantität und vor allem Qualität der Useranmeldungen gebracht, wobei zeitweise noch immer wesentlich mehr Anmeldungen reinkommen als ich eigentlich bei Einführung gedacht hätte. Ich hätte die Fotocheck-Pflicht allerdings auch schon viel früher (!) machen sollen, schon lange bevor wir über 4.500 Userkonten hatten.

Fast alle anderen eigenen Internetprojekte ohne fremde Beteiligung (abgesehen von meinem Blog und natürlich der Fotografenseite) habe ich dieses Jahr offiziell eingestellt oder einfach nicht mehr fortgeführt, so dass ich meine Zeit im WWW zukünftig nur Foto, Blog und Community zu widmen brauche.

Meine Moderatorenätigkeiten betreibe ich auch weiter, was hauptsächlich dem Pflichtgefühl gegenüber dem Radiobetreiber geschuldet ist (immerhin bin ich aktuell der letzte noch verbliebene Moderator dort), denn er ist auch einer auf den ich mich immer verlassen kann und sowas weiß ich sehr zu schätzen. Übrigens gibt es heute Abend ab 20 Uhr die Gelegenheit wieder dabei zu sein. Infos findet ihr oben im Blogmenü unter dem Punkt „Wie der böööse Asmodeus klingt“ oder ihr könnt ab 20 Uhr direkt unter „diesem Link“ hier zuhören.

Großartige Pläne für 2015 habe ich eigentlich keine. Das Kampfziel lautet eigentlich nur „Gut durch das Jahr kommen“. Neben den bereits erwähnten Projekten steht im kommenden Jahr eigentlich erstmal wenig an. Die meisten Angelegenheiten ergeben sich ohnehin stets ungeplant und aus der Situation heraus, was mir aber auch eher weniger Sorgen bereitet, da ich doch recht ungebunden bin und derzeit nicht das Gefühl habe irgendwie nicht mit Situationen fertig zu werden.

Ein großes Thema ist jedoch leider die Gesundheit. Das muss sich leider stark verbessern und ich muss auch mehr Bereitschaft zeigen dafür Lebenszeit zu investieren um nicht irgendwann später dafür Lebenszeit opfern zu müssen. Seit mehr als einem Jahr diktiert der innere Schweinehund wieder zu sehr den Wochenablauf…. seltsamerweise habe ich sowas nur in Singlezeiten richtig gut im Griff und da diese Zeiten bei mir immer nur sehr kurz waren, sind die positiven Effekte daraus auch immer wieder schnell verpufft.

Na, das wird sich dann ja spätestens zum nächstes Jahresresümee herausstellen… findet ihr in 12 Monaten keine 2015er Edition mehr… dann ist entweder der Blog umgezogen oder der Betreiber hat in die nächste Inkarnation gewechselt…

… oder die Welt ist doch 2015 noch untergegangen! 😀

Weihnachten ohne das Schlampen-Lied!

Ha ha ha! Es ist geschafft, endlich einmal nach so vielen Jahren!

Ich hab die komplette Weihnachtszeit, angefangen vom ersten Advent bis hin zum Ende des zweiten Weihnachtsfeiertages überstanden ohne ein einziges Mal dieses gottverfluchte Dreckslied „Last Christmas“ hören zu müssen!!!

Das gabs bisher noch nie. Beim letzten ernsthaften Anlauf schnappten sie mich doch tatsächlich am 2. Weihnachtsfeiertag durch die Musikberieselung im Kino mit diesem Klanggeschwür… und das war schon sehr ärgerlich damals. Daher bin ich dieses Jahr wohl erst mal verschont, denn kein Musikredakteur, der sein Geld wert ist, wird jetzt nachdem wirklich alle Weihnachten zu genüge feiern konnten, noch solche Songs spielen.

Ja! Ich hasse dieses Lied und ich werde auch nicht müde dies zu erwähnen. Ich hasse es aber nicht der Musik wegen, des Künstlers wegen oder des Textes wegen, sondern wegen seiner zweckentfremdenden Verwendung, denn wir Idioten spielen dieses Lied jedes Weihnachten immer und immer und immer wieder und immer und immer und immer und immer nochmal wieder… weil es so schöne Pferdeschlittenglöckchen hat und im Video ist so ein kuschelig schöner Weihnachtstag mit Freunden zu sehen…

… was für schönes Weihnachtslied….  AM ARSCH, FREUNDE!

In dem Song kommt natürlich das Wort „Weihnachten“ (bzw. „Christmas“) vor, aber das ist auch schon alles!

George singt über eine Schlampe, mit der er was hatte und zwar nur eine Nacht lang und die war eben zufällig letzte Weihnachten und schon am nächsten Tag hat sich die Schlampe mit einem anderen Kerl getröstet und alles worüber George in seinem Lied rumheult ist, dass sie eine kalte Seele hat und sie wohl nur einen Typ zum Trösten brauchte und er heute (schon wieder Weihnachten) trotzdem nochmal so blöd wäre erneut darauf reinzufallen.

Hätten George und die Schlampe an einem anderen Tag gepoppt, hätte das Lied auch problemlos „Last Thanksgiving“ oder „Last Eastern“ oder „Last Independence Day“ oder von mir auch „Last Victory in Europe Day“ heißen können… man hätte vom gesamten Liedtext nur das Wort „Christmas“ austauschen und natürlich diese albernen Winterschlittenglöckchen weglassen müssen.

Kurz gesagt: Dieses Lied ist so weihnachtlich, wie das Klopapier, das ich zufällig an dem Tag benutze, wenn gerade Weihnachten ist. Aber wir fremdsprachlich völlig Unzurechnungsfähigen spielen diesen schwachsinnigen Dreckssong natürlich dumm und blöd rauf und runter…. Stichwort: Agathe Bauer.

Eigentlich bin ich auch nicht George böse. Der Mann wollte ja auch nur sein Einkommen verdienen. Eigentlich muss ich uns böse sein, immerhin scheint diesen Song ein Großteil unserer Bevölkerung hören zu wollen… man kann es einfach nicht fassen.

Eins, Zwei, Post von denen…

Und zwar von der Polizei… aber nur zur Zeugenanhörung (bezogen auf den von mir beobachteten Unfall, den ich im letzten Blogeintrag beschrieben habe).

Anscheinend haben sie jetzt gegen den Fahrer noch ein Strafverfahren wegen Unfallflucht eröffnet. Wie ich inzwischen von anderer Seite erfahren habe, lautet das Geburtsjahr des Unfallverursachers auf eine Jahreszahl, die noch vor 1930 zu finden ist… und mit knapp 90 Jahren, da muss man sich doch schon langsam mal selbst fragen, ob man noch angemessen in der Lage ist ein Auto zu fahren.

Aber dennoch, eine bewusste Unfallflucht war es meiner Meinung nach auch gar nicht – da bin ich mir recht sicher. Immerhin hätte der alte Herr doch wenigstens mit den Augen im Spiegel reagiert, wenn er mein Gehupe und meine Lichtsignale gehört/gesehen hätte…. aber da war gar keine Reaktion irgendeiner Art festzustellen. So habe ich das auch in den Anhörungsbogen geschrieben. Na, dann mal sehen ob die Geschichte mit dem Einwurf dieser Zeugenanhörung beendet ist oder ob der arme Kerl noch vor Gericht gezerrt wird…

Tjoar, ansonsten gibt es nicht viele Neuigkeiten. Zur Zeit kränkel ich so vor mich hin… mal der Magen, mal die allgemeine Befindlichkeit… es macht aber so im Durchschnitt einfach keinen Spaß. De facto betrachte ich mich als urlaubsreif, was diesem Bild jedoch etwas den Glanz nimmt, ist die Tatsache, dass ich erst vor einer Woche Urlaub hatte. Die Arbeit stresst derzeit auch ziemlich, bzw. eigentlich genauer gesagt was die Entwicklung dort im Allgemeinen so betrifft. Da ich aber auch weiterhin den Grundsatz pflege, privat nicht über die Arbeit zu berichten, bleiben weitere Infos außen vor. Jedoch gehört der Stress oder die Nerven, die man dort opfert, bei ehrlicher Betrachtung eben doch zumindest im Sinne einer Erwähnung auch einer Beschreibung meiner eigenen allgemeinen Befindlichkeit geschuldet.

Der Lichblick für dieses Wochenende ist das nahende Ende des Herbstleuchten-Events im Maxipark und damit ein Ende dieser unsäglichen Herr-Der-Ringe-Dauerschleifen-Musik (dieser Blog kotzte sich bereits dazu aus). Schön zu sehen, dass sich auch das Ordnungsamt gestern Abend endlich mal wieder die Ehre gab und durch ein paar Tickets zumindest den Anschein etablierte, sich um die Zustände an solchen Abenden zu kümmern – etwas, was mir an manchen Tagen hier ziemlich fehlt, auch wenn sich der Maxipark selbst (z.B. durch Zufahrts-Sperrung unserer Straße) sehr löblich darum bemüht die Parkerei hier nicht zum vollendeten Chaos kommen zu lassen.

Gleich geht es zu einem Fotoworkshop für Portraits Outdoor und das restliche Wochenende ist der Nachbearbeitung von Fotos eines Shootings gewidmet, bei dem die vertraglich zugesicherte Abgabefrist am Montag ausläuft. So spät war ich schon lange nicht mehr dran, aber die Woche gehört auch nicht unbedingt zu den tollsten Wochen in meinem Leben.

Ach so, eins noch: entgegen meiner Vorbehalte für Challenges jeglicher Art (insb. aber wenn Eiskübel oder Zitronen dabei im Spiel sind), hab ich mich aus Nettigkeitsgründen für eine Photo Challenge nominieren lassen. Jetzt gibt es im Facebook 5 Tage lang ein Foto von mir und an jedem dieser 5 Tage nominiere ich einen neuen Teilnehmer… da rächt es sich, dass ich meine Facebook-Accounts in Gruftis, Kollegen und Fotoleute getrennt habe, denn jetzt bin ich von einer Gruftin auf meinem Gruftaccount nominiert worden und hab die ganze Fotoleute dort nicht mehr in meiner Freundesliste.

Wie man es macht ist es einfach nix.

Im nächsten Leben wird sicher alles besser…