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Affeninseln, Fotos, Blogs und Reizhusten

Na toll! Geschlagene vier Wochen hat es gedauert, bis ich meine „Erkältung“ und insbesondere diesen verfluchten Reizhusten losgeworden bin… mit Fortdauer der Erkrankung hab ich schon von der ganzen Husterei regelrecht Kopfschmerzen bekommen und bestand aufgrund Dauerkonsum quasi schon zur Hälfte aus Hustenbonbons und Hustenlösern…

… und jetzt teilt das Robert Koch Institut mit, dass dieses Jahr die Erkältungskrankheiten weiter verbreitet und länger andauernd sind als sonst.

Danke, das hab ich schon von ganz allein bemerkt!

Aber das ist nicht der einzige Grund, wieso es im Blog nicht vorangeht. Mir fehlt einfach die Zeit und mir fehlen insbesondere die Wochenenden. Wenn ich mal ein Wochenende im Monat frei (also keinen Besuch, sondern für mich allein) habe, dann ist das meist schon verplant… das gilt erst recht jetzt, wenn einem irgendwann mal wieder nicht vor Kälte der Arsch abfällt, wenn man Nachts auf Foto-Tour geht. Meinen Foto-Blog (allsvartur.de) habe ich auch gemacht (ohne schnellere Internetleitung hat man dort allerdings keine Chance) und den will ich fleißig weiter füllen.

In der Woche hab ich (wie gehabt) zwei Mal Sendung (Montags und Mittwochs) und dann gibt es noch meinen Job und natürlich meine größte Freizeitvernichtungsmaschine: das Forum.

Was danach dann unterm Strich bleibt ist: verdammt wenig Freizeit.

Zu allem Überfluss habe ich noch entdecken müssen, dass es schon lange von meinem früheren Lieblings-Adventure-Spiel (Monkey Island) seit ein paar Jahren eine grafisch aufgepoppte Remake-Version gibt, die ich mir jetzt für gerade mal Euro 7,50 gekauft habe… da geht GANZ SICHER nochmal einiges an Zeit flöten, aber das muss sein – schon allein der alten Zeiten zuliebe.

Hach ja… früher waren wir noch jung… da hatten wir zwar kein Internet, aber Dreck unter den Fingernägeln, aufgeschlagene Knie und Löcher in der Hose… und seltsamerweise waren wir auch irgendwie glücklich.

Bilder, Wände und ein unkreativer Mensch

Ich habe mir gestern und heute den (vor allem zeitlichen) Luxus erlaubt und endlich mal ein paar Bilder an die Wand im Gästezimmer gehängt. „Unten“, in dem von mir selbst bewohnten Teil meiner Wohnung habe ich nicht viel Deko… dort befindet sich zwei Bilder die mein Mondscheinkätzchen gemalt hat und ein sehr tolles riesiges und aus drei Teilen bestehendes Buddha-Bild.

Sonst hängt und dekoriert da nicht viel – weil ich es auch nicht so besonders mag. Anders ist es in der Gästeetage… da ist das Zimmer noch immer so lila an den Wänden, wie es damals schon war, als Stigma ausgezogen ist. Ich hab es auch so belassen, weil es irgendwie zum Zimmer und auch zum Teppichboden passt… obwohl ich kurz einmal mit einem dunklen und wirklich glänzenden Rot geliebäugelt habe, dann aber zu dem Schluss gekommen bin, dass das Gästezimmer damit wie ein Bordellzimmer aussehen würde.

Jetzt hängen eben noch Bilder an den Wänden… und wirklich schöne!

Darunter meinen beiden Lieblingsbilder, die mich schon aus meinen vier Wänden in Süddeutschland hierher begleitet haben. Dann findet sich dort noch das handgemalte Bild vom Sensenmann, das (und das ist die Besonderheit) auf einer echten Röntgenaufnahme gemalt ist. Das hat mir meine damalige Freundin, die ich vor Stigma hatte, gemalt (die Röntgenaufnahme zeigt auch ihre eigene Wirbelsäule, weil sie Schwedin war und in Schweden bekommt man sowas als Patient mit) und es ist echt verdammt klasse gemacht. Der Foto-Kalender von Stigma mit den vielen Sprüchen darin hängt auch noch da… wie immer mit dem Monat „August“ aufgeschlagen… das ist eben so und das bleibt  auch so, finde ich nämlich irgendwie passend.

Einige andere Bilder brauchen erst noch schönere Rahmen… diese schmucklosen Glasrahmen mit den Blechhalter-Clips an jeder Seite kotzen mich inzwischen an. Also muss ich erstmal ordentliche Bilderrahmen kaufen und dann hab ich noch ein paar tolle Bilder und Fotos mehr aufzuhängen… die meisten Bilder sind gemalt, fotografiert und gezeichnet von Exfreundinnen.

Nein, ich hab kein Problem so etwas  aufzuhängen. Sind doch schöne Bilder und damals, als sie gemalt wurden, wurde auch viel Liebe reingesteckt und ich finde, das ist doch etwas, woran man sich auch gerne erinnern darf ohne dass es unanständig ist.

Nur eine echt große Fotografie von Stigma (erstes Bild in den Portraits auf meiner Fotoseite) hänge ich nicht auf. Zwar ist das Bild eines meiner absoluten Lieblingsbilder, aber es stammt aus Süddeutschland und gehörte eigentlich meinen Eltern, die das erst am dem Tag abgehängt haben, als sie davon erfahren haben, dass Stigma verheiratet ist. Was die Eltern abgehängt haben, will ich auch nicht mehr aufhängen. Aber ich fand es einfach zu schade zum wegwerfen und da noch immer ein Fahrrad von Stigma in meinem Keller steht, ergibt sich sicher die Gelegenheit mal das Bild zusammen mit dem Rad an jemand aus der Familie zu übergeben. Das Format des Bildes wäre obendrein auch völlig überdimensioniert für das Gästezimmer.

Was ich mir noch überlege ist, was ich mit den vielen kleinen Bildern mache. Ich habe Fotos von mir und einigen Freundinnen (kennt man ja, immer so zu weit nebeneinander sitzend und zusammenkuschelnd geknippst) und wenn man die in kleinen Rähmchen zwischen die großen Bilder setzen würde, würde es vielleicht ganz kuschelig aussehen. Sehen möchte ich die Bilder nämlich eigentlich ganz gern, auch wenn ich nur sehr selten im Gästezimmer bin (meist nur, wenn ich ein Buch brauche, weil dort mein großes Bücherregal steht).

Verdammte Scheisse bin ich unschlüssig….Inneneinrichtung und Dekoration waren eben nie meine Stärke…. schneller Internetanschluss, Computer, Mikrowelle, Bett, Toilette und Dusche: Wohnung fertig.

Und für meine große Fotowand (meine „Hall of Fame“, wo nur hängen darf, wer auch einen kleinen oder großen Passierschein zu der Seele, die hinter dem bööösen Asmodeus sitzt, besitzt) muss ich mir auch noch was überlegen. Die ist nämlich genau über einem Heizkörper im Flur gewachsen und dort hängt sie nicht gut, weil sich die Fotos biegen wenn man die Heizung einschaltet.

Immerhin hab ich inzwischen so viele Postkarten, tolle Bilder und Spruchkarten, dass ich damit schon eine ganze Wand bekleistern kann. Daher überlege ich mir das vielleicht an die Wand neben der Treppe, die zur Gäste-Etage führt, zu kleben. Aber dieser Treppenflur (der auch noch eine sehr hohe Decke hat, weil die Treppe recht steil geht) ist eben schneeweiß und durch den nüchternen Stil der Treppe und des rein funktionell aussehenden an der Wand montierten Geländers wirkt das so schön minimalistisch… die schöne hohe weiße Wand jetzt mit vielen bunten Flecken zu belästigen, das kommt mir fast schändlich vor.

Hach ja… das sind für mich eben fast unlösbare Probleme.

Vielleicht mach ich einfach mal ein Bild von allem und dann könnt ihr mir eure Meinung hier im Blog als Kommentar dazu schreiben…

Das neue Buch mit ein wenig Asmodeus drin

Eine Freundin von mir, sie heißt Bianca Stücker, ist (neben vielen anderen Sachen, mit denen sie sich beschäftigt) auch Buchautorin und hat wieder ein Buch geschrieben. Und weil in dem Buch auch Fotos vom bööösen Asmodeus zu finden sind, wollte ich euch das Buch einmal zeigen… da!

 

 

Geschrieben wurde es von Bianca Stücker und das Buch kann man auch kaufen, zum Beispiel bei Amazon.de und die meinen dazu:

Kurzbeschreibung

Kurz vor dem großen Durchbruch fehlt der Spooky Verona Freak Show nur noch eines: der richtige Bassist denn ohne Bassist kein Auftritt auf dem Millyways, dem wichtigsten Festival des Untergrunds.
Direkt nach der Bandgründung fangen die Probleme auch schon an: Im Proberaum riecht es nach Verwesung, der frisch angeheuerte Schlagzeuger Nico hat seine Hausschlappen, einen Sparkassenbeutel und seinen Hund, den kleinen Saalfeld, mitgebracht, nicht aber seine Sticks, und Vicky muss als Raummiete ständig ihren zehnjährigen Neffen Hauke betreuen, der sich hauptsächlich für Scharfrichter, Henker und das Übernatürliche interessiert.
Und die wechselnden Bassisten sind auch keine Glücksgriffe. Der einzige Lichtblick ist Cristian, der transsylvanische Trompeter. Leider ist ein Trompeter jedoch kein Bassist, und so geht die Suche weiter

 

Über den Autor

Bianca Stücker ist bereits seit langer Zeit auf der Welt und hat entsprechend viel erlebt. Da sie keine Hobbys hat, nutzt sie jede freie Minute für die Ausübung ihrer verschiedenen Berufe. In erster Linie arbeitet sie als Erfinderin von Geschichten, Liedern und auch Tänzen. Nebenbei studierte sie in ihrer Jugend Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte, bestand überraschend das kirchenmusikalische C-Examen und betreibt noch heute die schöne Tätigkeit des Hinterhoftätowierens. Viele Jahre lang leitete sie einen Kirchenchor. Und zum Spaß promoviert sie gerade an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Quelle: Amazon.de

Ist ja klar, vom bööösen Asmodeus redet mal wieder niemand… 🙂

Trotzdem ist es natürlich toll, wenn man ein Buch im Regal stehen hat, in dem man den eigenen Namen im Impressum lesen kann. Ich habs auch kräftig unters Volk gebracht und dabei ist mir eingefallen, dass es ja nicht angehen kann, dass davon in meinem eigenen Blog gar nichts zu lesen ist… 🙂 Na, das haben wir ja nun zum Glück geändert..

Übrigens, weitere Fotos vom bööösen Asmodeus gibts auch hier: Allsvartur.de