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Verlass dich auf andere…

… und Du bist verlassen. So heißt es zumindest. Heißt es nicht nur. Ist so. Tatsache.

Urlaub sollte eigentlich dafür da sein sich ein wenig zu erholen oder das Leben etwas zu genießen, mal ohne Zeitdruck den Tätigkeiten nachzugehen, die einem Freude machen usw… ich hab das Gefühl deprimierter aus dem Urlaub zu kommen als ich ihn begonnen habe.

Ich weiß noch nicht genau wie (bzw. auf welche Art), aber ein oder zwei Dinge muss ich dringend ändern… fest steht nur dass ich auf so einer Basis, wie die letzten Termine gelaufen sind (bzw. NICHT gelaufen sind), auch nicht weitermachen werde. Es kann doch nicht sein, dass ich der einzige Mensch auf Gottes Erde bin, der seine Termine im Griff hat? Dass diese Woche drei Termine aber in die Binsen gingen, drei Termine an denen ich mit anderen (terminlich zuverlässigeren) Leuten hätte shooten können, geht mir echt auf den Sack. In einer einzigen Woche ist es definitiv zuviel und da ist es mir auch herzlich latte, wenn jeder für sich natürlich ein Einzelfall ist, denn die Auswirkungen häufen sich bei mir… ich hab die Zeit effektiv verloren, denn ich kann die so kurzfristig eben auch nicht mit anderen Leuten neu verplanen.

Ich meine von all den Fototerminen, die ich jetzt schon hatte in den letzten Jahren: wieviele davon musste ich schon absagen? Exakt einen einzigen Termin… unter all den anderen Terminen. Bin ich nun ein wirklich so ein Termin-Gott (wohl eher nicht) oder hab ich einfach eine andere Auffassung davon, dass man es auch anerkennen sollte, dass man die Zeit der Leute stiehlt und in ihrem Leben herumpfuscht, wenn man sie durch Termine blockiert, die man dann nicht wahrnimmt?

Naja… egal und wieder mal völlig für die Katz.

Apropos Absagen… eigentlich war für Montag ein Couchsurfing-Gast bei mir gebucht, aber der wandernde Franzose hält sich auch an das Motto dieser Tage und hat nun doch (ratet mal…) abgesagt. Aber das ist nicht so wild, immerhin wollte der hier nur eine Nacht schlafen und das bedeutet für mich als Host ja eher nur Arbeit und außerdem hat er frühzeitig genug abgesagt, so dass der Montag noch planbar war. Persönlich kann ich ihn auch gut verstehen… ich würde (wenn es nicht zwingende anderslautende Gründe gäbe) um Hamm auch lieber einen Bogen wandern. 🙂

Und als ich heute morgen (natürlich) wieder gegen 06:00 Uhr hellwach war und es endlich mal geschafft hat die letzte große (und total verbuggte) Episode in Skyrim zu spielen (wobei ich mehr in der Programm-Konsole mit dem Script kämpfte als im Spiel gegen den bösen Miraak) und damit auch zu beenden, dachte ich mir, es wäre mal an der Zeit zu heiraten – das kann man im Spiel nämlich auch.

Und da sind wir dann auch schon wieder beim Thema… die Zuverlässigkeit der Mädels…. denn als ich heute morgen dann endlich im Tempel von Mara vor dem Altar stand und heiratete, wer war da abwesend?? Seht selbst…

Mein untreues Eheweib fehlt schon bei der Hochzeit...

Mein untreues Eheweib fehlt schon bei der Hochzeit…

… also selbst im virtuellen Himmelsrand kann man sich auf die Mädels einfach nicht verlassen (nur die Stimme/Funktion war da, die grafische Darstellung aber fehlte). Da konnte ich heute morgen dann wirklich nur noch müde lächeln, weil es einfach so gut passte.

Nun gut…  heute Mittag werde ich dann noch ein paar Fotos von Lisa und Timo bearbeiten… und dann mal schauen, ob meine Freundin und ich noch einen Film finden, den wir noch nicht kennen und der abendfüllend ist. Vorschläge dazu sind übrigens immer willkommen… aber bitte keine alten Schinken, keine Liebesschnulzen und auch keinen Splatter… lieber so eine Mischung aus Cloud Atlas, 5th Element, 2012, Patch Adams, Matrix, Die Verurteilten, Herr der Ringe, Magnolia, Mäusejagd, Soldat James Ryan, Apollo 13 und Grüffelo…

Morgen bring ich dann meine Freundin zu einem Foto-Workshop. Die Glückliche kann aufgrund ihres Praktikums (welches sie für ihr geplantes Studium braucht) beim Workshop teilnehmen sein… da würde ich glatt auch ein Praktikum machen… wenn ich mir dann keine Gedanken darüber machen müsste, wer den Kühlschrank füllt und die Miete zahlt. 🙂 Ich selbst werde mir dann die Zeit vielleicht auch mit der Kamera im „Stadt“-Gebiet vertrieben… mal sehen… obwohl mich Stadtansichten und Architektur eigentlich nicht so anmachen – aber manchmal ist auch genau das die eigentliche Herausforderung… auch die Dinge zu entdecken, die man eben nicht sofort für sich wahrnimmt.

So oder so… dieser Blog wird davon berichten… ob ihr es wollt oder nicht…

Übrigens: Wenn ihr den letzten Film-Titel nicht kennt, habt ihr mit ziemlicher Sicherheit keine Kinder… 😉

Ha… Ha… U.S.A.

„Nichts ist weiter entfernt von den Tatsachen“ war die Aussage des CIA Chefs noch vor einigen wenigen Monaten, als er danach befragt wurde, ob Amerikas geheime Dienste auch die eigenen Politiker (insbesondere jene, die den Geheimdiensten auf die Finger schauen sollen) überwachen würde…

Da sieht man mal wieder, dass dieses Land seinen Titel als „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ zu Recht trägt, denn wie es sich nun herausgestellt hat ist es tatsächlich so, dass die CIA die Senatoren überwacht hat, die eigentlich die Tätigkeiten des CIA überwachen bzw. prüfen sollten. So schnell kann sich eben in den Staaten etwas, das weeeeeit entfernt von allen Tatsächlichkeiten ist, zum bitteren Fakt werden.

Gott schütze Amerika!

Vielleicht tut es den Herrschaften da drüben ganz gut, wenn man dem doch eher auf Innenpolitik (und weniger auf Außenpolitik) fokussierten Durchschnitts-Ami auch im eigenen Lande zeigt, wie maßlos sich ihre Nachrichtendienste inzwischen in eine eigene Welt verwandelt haben, die niemand mehr kennt und keiner mehr unter Kontrolle hat.

Sicher, Geheimdienstarbeit muss sein. Es ist einfach notwendig und ein Land, das sich so gewaltig einmischt, sollte auch einen guten Geheimdienst haben, denn es macht sich mit seiner Einmischung nicht nur Freunde. Wenn sich aber diese Dienste so sehr verselbständigen, dass sie nur noch für sich selbst arbeiten und sammeln und keiner mehr die Kontrolle zu haben scheint, dann wird es Zeit sich über den Sinn dieser Tätigkeiten Gedanken zu machen.

Ich persönlich habe auch gar nichts dagegen, dass CIA und NSA und wer auch immer sich z.B. auch in deutschen Netzen umhorchen. Man darf nicht vergessen: ein Teil der Terroristen, denen wir den 11. September zu verdanken haben, studierten und lebten zuvor unerkannt und unverdächtigt in Deutschland. Das ist ein durchaus nachvollziehbarer Grund, wieso man sich auch als Ami in good old germany ruhig umhören darf.

Allerdings sehe ich Begründungen wie „Deutschland hat sich nicht immer als zuverlässiger Partner erwiesen“ eher skeptisch, denn damit meint die USA nichts anderes, als dass wir nicht bereit waren sie bei jedem ihrer völkerrechtlich mehr als fragwürdigen Angriffskriege (sie nennen es den „Kampf gegen den Terror“) voll zu unterstützen. Das ist doch eine eher schale Begründung die eher nach „wer nicht für mich ist, ist wider mich“ und eher nach patzigem Kleinkind, als nach einer Politik klingt, die einer Supermacht zugemutet werden dürfte.

Jetzt hat man also auch die eigenen Politiker im Visier. Vielleicht gar nicht so schlecht….

Denn außer für negative Schlagzeilen scheint der Geheimdienst der USA auch für nicht viel anderes gut zu sein, bedenkt man zum Beispiel wie lange sich ein Bin Laden erfolgreich vor dem riesigen Machtapparat verstecken konnte… da hat es wohl auch wenig gebracht das Handy von Bundesmutti anzuzapfen. 😉

Sperrmüll (asoziale Version)

Tja, was soll ich sagen… manche Dinge sehe ich einfach kommen… und eigentlich ist es schon traurig, dass es mich nicht mehr darüber wundere, wenn ich Recht behalte.

Einen solchen Moment hatte ich dieser Tage, als ich mitbekommen habe, dass meine Nachbarn Sperrmüll bestellt hatten und ihr Zeug vor dem Haus auf die Straße zu stellen begannen.

Na, ihr seid aber mutig!“ waren direkt meine ersten Worte, die ich natürlich gleich danach erklären musste.

Der letzten Sperrmüll, den ich beim Auszug eines Pärchens aus meinem Haus miterlebt habe, hat mir nämlich ordentlich zu denken gegeben.

Sicher, es ist im gewissen Umfang normal, dass andere Nachbarn auch noch ein wenig Zeug zu der Sperrmüllabholung hinzustellen – auch wenn sie den Termin nicht beantragt und bezahlt haben. Das sehe ich ein und ich denke, das ist auch kein Problem – solange es im Rahmen bleibt.

Was hier in der Nachbarschaft aber so abgeht, ist schon eine andere Hausnummer: damals haben Unbekannte Farben und Lacke in PLASTIKBEUTELN und anderen Sondermüll zum Sperrmüll hinzugestellt… und wer den Termin beauftragt hat, der ist auch für das, was da unten dann bei der Abholung steht, verantwortlich.

Da hätte ich aber sowas von keinen Bock darauf für so asoziale Nachbarn auch noch nachträglich eine besondere Entsorgung bezahlen zu dürfen oder deren Dreck auf eigene Kosten wegzubringen (denn man kann davon ausgehen, dass sie ihr Zeug, das nicht mitgenommen wurde, auch nicht wieder selbst abholen). Genau so erging es dem Pärchen damals….

… und heute (am Tag Zwei nach dem Sperrmüll-Termin) stehen noch immer die Reste der natürlich wieder illegal hinzugestellten Sondermüll-Abfälle an der Straße.

Ein paar Eimer Farbe, irgendwelche Auto-Bauteile (Isolierung- und Schaumteile), Öl oder sowas und ein halb demontierter kleiner Motorblock…. kurz und gut, jede Menge Scheiss, der nicht in den Sperrmüll gehört.

Wieso hab ich das nur wieder mal vorher gewusst, was es hier für asoziale Leute in der Nähe gibt?!

Mein eigener Keller ist aber auch schon halb voll mit Sperrmüll… aber ich miete mir lieber einen Sprinter und fahr das Zeug selbst zur Deponie. Ich hab keinen Bock für die Umweltsäue in der Nachbarschaft den Deppen zu machen. 😉