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Zweimillionenfünfhundertzweiundneunzigtausend

So viele „offizielle“ Sekunden sind vergangen, seit ich mit meinem Mondscheinkätzchen zusammen gekommen bin.

Sicherlich ebenfalls 2.592.000 Mal hab ich seither an sie gedacht.

Nächstes Jahr um diese Zeit wären das dann 41.104.000 Mal… mindestens!

Schade ist es nur, dass wir den Tag nicht gemeinsam verbringen können weil sie leider nicht zuhause ist. Aber wir sind uns einig, dass es wichtiger ist, diesen Tag im Herzen zu haben und gemeinsam daran zu denken und es dann nicht mehr ganz so wichtig ist, dass man sich auch physisch nahe ist – auch wenn es natürlich viel schöner gewesen wäre. Heute Abend jedenfalls werden wir uns zum Glück wieder sprechen können.

Die Zeit bis dahin werde ich irgendwie totschlagen müssen… zum Beispiel indem ich die Bilder, die ich bestellt habe, aufhänge… So wie das bei mir sein muss ist natürlich dabei alles in Buddha… und ich denke, es passt auch gut ins Wohnzimmer, zumal Wand noch wirklich genug da ist.  Außerdem gibt es noch zwei oder drei handwerkliche Dinge zu regeln. Sowas stellt für mich immer eine besondere Herausforderung dar und meine Unfallversicherung würde dem sicherlich zustimmen… aber ich denke, ich bekomme es auf die Reihe… zumal die Tabletten gegen diese seltsamen Schmerzen im Herzbereich so gut helfen, dass ich (seit ich sie nehme) quasi beschwerdefrei bin und mich auch wieder richtig bewegen kann.

Die Sendung für Montag muss ich noch vorbereiten, hab aber im Moment keine so wirkliche Lust darauf. Die Musik ist nicht so ganz passend, wenn man im Herzen ganz woanders ist… aber vielleicht schaffe ich es noch über den Tag irgendwann eine Playlist zu basteln.

Aber das mit großem Abstand Wichtigste heute ist: ich freue mich darauf heute Abend wieder mein Mondscheinkätzchen sprechen zu können – an diesem ersten von hoffentlich sehr vielen besonderen Tagen!

Miss you

Es ist schon seltsam, seit Wochen verbringe ich meine Abende damit, vor dem PC zu sitzen und zu warten bis sich mein Mondscheinkätzchen meldet. Sicher, ich erledige dabei noch jede Menge anderer Dinge, aber ich würde doch nie auf den Gedanken kommen, den PC zu verlassen um z.B. ein wenig TV zu schauen oder dergleichen… Nein! Ich sitze allabendlich vor dem PC und hoffe darauf, dass sich meine Liebste meldet.

Zur Zeit ist die Kommunikations urlaubsbedingt leider schwierig genug… aber wir beide bemühen uns diesen Widrigkeiten mit viel Optimismus zu begegnen.

Heute nun erhielt ich eine SMS, dass sie sich nicht melden könnte, weil die Technik leider versagt und auch eine Veranstaltung für heute Abend ansteht…. natürlich war ich traurig! Am Samstagabend, wenn man endlich Zeit hat und nicht ans Aufstehen denken muss, dann ist das schon schade… aber die Aussicht morgen endlich wieder vernünftig und ohne Probleme mit ihr reden zu können, tröstet darüber natürlich hinweg.

Aber wieso schreibe ich euch das eigentlich? Nun, weil ich es erzählenswert finde dass ich eben, aus lauter Traurigkeit sie heute nicht mehr zu sprechen (bzw. im WWW zu chatten), ihre SMS an mich durchgelesen habe… ich zähle schon gar nicht mehr mit wie oft schon…. und just in diesem Moment klingelt mein Telefon und SIE war dran…. völlig unerwartet und als riesengroße Überraschung.

Das war so süß, das mir der Abend und sogar das Wochenende, das ich allein verbringen muss, gerettet war… und der Moment hätte besser nicht gewählt sein können.

Manchmal hab ich eben vielleicht auch einfach mal Glück… nach den letzten Monaten würde ich es mir wirklich auch selbst mal wünschen.

Selbstverständlichkeiten im Juli

Meine Herzallerliebste,

ich bin tausende von Meilen gegangen,

habe Flüsse überquert,

Berge versetzt,

ich habe gelitten,

und ich hab Qualen über mich ergehen lassen,

ich bin der Versuchung widerstanden

und bin der Sonne gefolgt,

um dir gegenüberstehen zu können

und dir zu sagen:

Ich liebe dich.

Quelle: „Im Juli„, 2000, Regie: Fatih Akin

Nennt mich ruhig hoffnungslos romantisch, aber von allen filmischen Liebeserklärungen finde ich dieses Zitat aus dem Film „Im Juli“ (Trailer) am schönsten, wenngleich es ohne die Geschichte des Films, die Stimmung, die Musik und den sympathischen Blick von Christiane Paul eben in diesem bösen Blog nicht so schön rüberkommt.

An diesen Film, den ich mir eben angeschaut habe, weil ich gerade sonst nichts tun kann, hab ich mich noch fast Szene für Szene erinnert obwohl ich ihn schon ein paar Jahre lang nicht gesehen habe. Ich erinnere mich sogar noch an die Kinovorstellung, in der ich den Film zum ersten Mal gesehen habe und auch daran, dass ich bei diesem Film zum ersten Mal in meiner damaligen Beziehung gemerkt habe, dass mir Zweifel kamen, als ich mir wünschte meine (damalige) Freundin wäre ein wenig mehr wie „Juli“ im Film.

Damit ist nicht die Person selbst oder die Optik gemeint, sondern einfach dieses bedingungslos zueinander stehen, diese Selbstverständlichkeit des „Wir gehören zusammen, auch wenn es mal reibt“ und des „Ich folge dir wohin Du auch gehst“ bzw. „Wir stehen das zusammen durch“. Diese Selbstverständlichkeit in der Sicherheit des Zusammengehörens – ohne Angst und ohne Zweifel… das ist es, was ich an der Liebe (wenn sie richtig ist) am meisten schätze…. leider jedoch ist es (wie alle guten Dinge des Lebens) nur schwer zu finden.

Hätte ich damals diese ersten Zweifel nicht beiseite gewischt, wäre mir wahrscheinlich eine (gleich zweimalige) Enttäuschung durch meine damalige Freundin erspart geblieben… andererseits ist man(n) hinterher immer klüger…. aber ich bin nicht (und war auch nie) ein Mensch, der sich von Zweifeln in Sache Liebe bestimmen lässt. Ich bin eher jemand, der trotz Zweifel versucht für etwas zu kämpfen oder daran zu glauben, denn Liebe kann sich nicht nur in Sonnentagen zeigen, sondern gerade auch in nicht so besonders guten Zeiten wirklich bewähren. Erst dann zeigt sich, was wirklich in dem steckt, was man gerne Liebe nennt und auch ob man dafür die richtige Partnerin (oder den richtigen Partner) hat, denn das ist ein Spiel, für das man zwei Spieler guten Willens braucht.

Den Film nach so lange Zeit wieder anzuschauen und die eigenen Erinnerungen dazu retrospektiv zu durchdenken, das ist schon sehr komisch. Mal sehen was das Film-Regal noch so hergibt an alten Filmen, die mir diesen (vermutlich) krankheitsbedingt untätigen und noch dazu sehr verregneten Samstag erträglich macht…

Der bisher einzige Lichtblick heute war, dass ich wieder mit meinem Kätzchen sprechen konnte… war zwar nur kurz und verbindungstechnisch eher schlecht als recht, aber wenigstens weiß ich, dass es ihr gut geht. Das ist sowieso das Wichtigste für mich und von allen anderen Dingen können wir uns noch erzählen, wenn wir ins in zwei Wochen dann hoffentlich wiedersehen.