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10 Dinge die ich heute noch tun muss aber keine Lust dazu habe

1. Drei Maschinen mit Wäsche machen

2. Geschirr einräumen

3. Abstauben

4. Boden wischen

5. Einkaufen und zur Post gehen

6. Haare schneiden

7. Bad putzen

8. Pflanze im oberen Bad entsorgen

9. Altpapier entsorgen

10. Auto mal wieder ausräumen

 

…. jetzt brauch ich nur noch mindestens einen guten Grund um vor dem PC sitzen bleiben zu können. 🙂

Wir bleiben beim Feuer…

… also rein rechnerisch habe ich jetzt pro Monat fast eine ganze Packung der Teelichter aus dem Schwedischen Möbelhaus zum Verbrauch, bis nächstes Jahr wieder diese gut nach Apfel-Zimt duftenden Teile im Regal stehen.

Wer mich gelegentlich besucht (was eigentlich nur der Fotos wegen passiert), der weiß: ich liebe Duft-Teelichter. Und auch wenn ich (wenn ich allein bin) oft vergesse welche anzuzünden, so brennen doch immer welche, wenn ich in meiner (künstlich dunkel gehaltenen) Wohnung Besuch erwarte.

Meine derzeitigen Lieblinge sind die Weihnachts-Edition-Teelichter aus dem schwedischen Möbelhaus. Und gestern zog ich los für einen letzten Einkauf, bevor sie wieder aus dem Programm verschwinden (wovon ich ausgehe) und habe mir gleich 8x Packungen (= 8×36 Teelichter) davon gekauft. Ich denke, das dürfte erst einmal reichen.

Ansonsten habe ich nichts gefunden… das kleine Gewächshaus, das ich schon beim letzten Mal gesehen und dann mitzunehmen vergessen hatte, habe ich natürlich prompt wieder vergessen. Die Schlangen an den Kassen waren auch für so einen Brückentag und angesichts der Uhrzeit (ca. 15 Uhr) bemerkenswert kurz. Dabei achte ich immer schon im Vorfeld darauf, nie mehr als 15 Teile zu kaufen, um noch an die Expresskasse zu dürfen.

Eigentlich ist es ja auch blödsinnig nur wegen ein paar Teelichtern nach Kamen zu fahren… aber andererseits habe ich mir auch gleich wieder zwei dieser praktischen stabilen großen blauen Tüten gekauft. Meine letzten Exemplare davon habe ich eine Kollegin für ihren Umzug „geliehen“… und sie bis heute nicht zurückbekommen.

Dann hat mich dieser Tage auch noch wirklich nette Weihnachtspost erreicht. Sie kam von einem älteren Herrn, dem ich im November zwei Stunden Beistand geleistet habe, als er eine Autopanne hatte und gleichzeitig der Akku auf dem Handy alle war. Ist ja schließlich kein Spaß für so ein altes Pärchen da mitten zwischen Autobahn-Abfahrt und Autobahn-Auffahrt im Regen in der Dunkelheit zu stehen und nicht zu wissen, ob und wann der Abschleppdienst endlich kommt.

Nachdem ich den ADAC gerufen und dann kurz was erledigen war, fuhr ich noch einmal zur Pannenstelle um zu schauen, ob der ADAC nun endlich da war… war aber nicht der Fall. Also hatte ich noch einmal dort angerufen und mir die direkte Nummer des beauftragten Unternehmens geben lassen. Dann hab ich gewartet bis der Abschleppdienst endlich vor Ort war. Da an diesem Tag wirkliche in Schweißwetter war, war die Wartezeit aber auch mehr als verständlich.

Die alten Herrschaften wollten mich aber nicht abziehen lassen ohne dass ich denen meinen Namen und Adresse nenne… doch weil das schon im November war, habe ich dieser Tage eigentlich gar nicht mehr so richtig daran gedacht als ich einen Umschlag im Briefkasten fand. Darin ein Skizzenbuch mit selbstgemalten Eindrücken aus dem Kleinwalsertal (Österreich), das ich aus eigener Erfahrung früher gut kannte.  Zusätzlich war noch eine Einladung dabei bei den Leuten mal Abends zu erscheinen.

Hoch klingt das Lied des braven Mannes“ stand dort im Dankeskärtchen des Akademiker-Pärchens (wie sich anhand des Absenders und einer Google-Suche herausgestellt hat) geschrieben und das beschämt doch etwas… immerhin habe ich nicht mehr getan, als ich von anderen auch erwarten würde, wenn zum Beispiel meine Eltern einmal in einer ähnlich hilflosen Situation wären.

Ich finde es unangebracht sich über Gebühr für ein Verhalten danken zu lassen, das man von anderen ebenso erwartet.

Doch was nun tun… ein Rückruf von mir ist ausdrücklich erbeten… aber ich will mich da auch nicht als den braven Mann feiern lassen (immerbin bin ich der böööse Asmodeus und hab einen Ruf zu verlieren *g*). Daher denke ich, ich werde mich über Neujahr daransetzen und denen einen kurzen Brief schreiben, mich für das Buch bedanken und versuchen die Sache damit abzuhaken.

Und wenn sie auf einen Besuch bestehen…. vielleicht schau ich dann in Kutte vorbei, dann hat sich die brave Mann Sache bestimmt bald erledigt 🙂

Von Chips. brennbaren Kamerateilen und Weihnachtsmuffeln

Tja Freunde, einen Fehler kann und darf man ja mal machen… dumm ist es allerdings, wenn man den gleicher Fehler zweimal macht… noch dümmer ist es, wenn man den gleichen Fehler zweimal am gleichen Tag macht. Egal, muss ich zu stehen. 🙂

Man muss wissen: vor zwei oder drei Jahren, als ich mal den Sonnenaufgang über einem Feuchtwiesengebiet hier der Nähe meines Wohnortes fotografieren wollte, stand ich morgens gegen kurz vor 06:00 Uhr nach einiger Suche nach der richtigen Perspektive mit aufgebautem Stativ und Zeugs da, nur um beim Einschalten der Kamera die Meldung „CF Card missing“ zu erhalten. Schlagartig wurde mir gewahr, dass ich nicht nur meine aktuell verwendete Speicherkarte, sondern die komplette Box (also auch alle anderen Speicherkarten) zuhause neben meinem Kartenleser auf dem Computertisch liegen lassen habe.

Scheiss-Situation, kann ich dazu nur sagen.

Nun, seit damals habe ich dazugelernt und immer eine (jetzt SD-) Karte als Ersatz eingeklemmt in der Sonnenblende meines Autos dabei. Sollte ich also wirklich wieder einmal alle Karten zuhause vergessen haben und auch keine Karten in meinem Fotorucksack oder Fototasche (je nachdem, was ich dabei habe) herumliegen, so habe ich zumindest eine Karte in Auto.

Gute Sache!

Diese gute Sache hat mir auch gestern Nachmittag geholfen, denn ich war in der Firma und wollte ein oder zwei Fotos von der Weihnachtsfeier in der Firma machen… bis ich dann (morgens schon vor den Toren meiner Firma stehend) merkte: „Verdammte Axt, ich hab schon wieder die Karte im Kartenleser und alle anderen Karten im Mäppchen in meiner Fototasche vergessen.“ … und dabei hatte ich natürlich nicht die große Fototasche, sondern meinen kleinen Fotorucksack.

Aber kein Problem: Sonnenblende heruntergeklappt und schon hatte ich meine Ersatzkarte in der Hand. Mit der hatte ich dann auch meine Fotos von der Feier in der Firma machen können.

Am späten Nachmittag zuhause, hab ich die Ersatzkarte natürlich in den Kartenleser gesteckt und erst einmal die Bilder übertragen.

Und vielleicht ahnt ihr es schon…. gegen Abend fuhr ich dann zur abendlichen Weihnachtsfeier meiner Firma, die im Saal einer historischen Gaststätte stattfand…

Dort angekommen holte ich meine Kamera aus dem Fotorucksack und schaltete sie ein… und was erschien in zynischen Buchstaben auf der Display meiner Kamera?… „Speicherkarte fehlt“ !!!!!


 

NEEEEEIIIIIN!!!! Hab ich doch tatsächlich zum zweiten Mal am gleichen Tag den gleichen Fehler gemacht! Jetzt lag nicht nur meine aktuelle Karte und das Mäppchen mit allen anderen Karten neben dem Kartenleser, sondern auch noch meine Auto-Ersatzkarte IM Kartenleser zuhause bei mir.

Sowas muss man erst einmal schaffen!

Nachdem ich also noch einmal kurz zuhause war (ging ja nicht anders), war ich dann mit ca. 30 Minuten Verspätung und wirklichen ALLEN in meinem Besitz befindlichen Karten zurück… aber Bilder hab ich dann eigentlich an dem Abend kaum gemacht (ergab sich einfach nicht so). 🙂 Zu sehen sind diese Bilder hier ohnehin nicht (gehört nicht auf diese Seite), deshalb verpasst ihr auch nichts.

Auf dem Weg nach Hause am späteren Abend hab ich mir dann doch tatsächlich Gedanken gemacht, ob ich mir nicht auch noch unter die Beifahrer-Sonnenblende ebenfalls eine zusätzliche (zweite) Karte klemmen sollte… unglaublich.

Ach übrigens, wie ich auf der Suche nach einer eventuell noch zufällig im Fotorucksack liegenden Speicherkarte war, hat sich doch tatsächlich mein Kameragurt etwas entspannt oder selbsttätig gemacht… jedenfalls lag er plötzlich (obwohl ich beim Ablegen ausdrücklich darauf geachtet habe) über der Flamme eines Teelichtes auf dem Tisch. Ich kann bestätigen, so ein Kameragurt brennt innerhalb von 1-2 Sekunden wirklich wie Zunder und mit einer richtig schön hohen und klebrigen Flamme, denn das Gummi im Gurt klebt schön an den Finger… selbst wenn die Flamme schon ein paar Minuten aus ist.

Aber das ist nicht so schlimm…

Klar, mein Originalgurt ist jetzt kaputt, was den Wiederverkaufswert herabsetzt… aber (als hätte ich schon geahnt, dass so etwas passiert) ich bin schon zuvor auf einen anderen Gurt umgestiegen(den ich an diesem Tag aber nicht dabei hatte).

Der neue (und natürlich viel geilere) Kameragurt macht es Kameradieben (die einem den Gurt durchschneiden, wenn man die Kamera über der Schulter hängen hat, sich dann die Kamera schnappen und wegrennen) sehr schwer ihre Masche so schnell und einfach durchzuziehen, wie das mit den normalen Gurten passieren kann. Der neue/andere Gurt hat ein Stahlseil verarbeitet und kann nicht so einfach durchgeschnitten werden und liegt zudem noch viel besser quer über die andere Schulter (statt über dem Hals), verheddert sich nicht so oft und ist schneller einsatzbereit… das Ding kann ich also (gerade bei großem/schwerem Gerät) nur wärmstens empfehlen: Sun-Sniper-Strap The Pro II Steel & Bear Kameragurt schwarz/schwarz (hier klicken) . Sehr geile Sache!

Soweit der Bericht von meinen drei Missgeschicken – alle am gleichen Tag.

Ich, als Weihnachtsmuffel, bin dieses Jahr wohl mal wirklich RICHTIG froh, wenn diese Zeit vorbei ist. 🙂