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Ich will die 100!

OK OK OK, jetzt hab ich eben auch mitgemacht und zwar fast sprichtwörtlich in der letzten Sekunde… ich habe an der Verlosung der Bahncard100 (dieser Blog berichtete vor einigen Tagen darüber) teilgenommen.

Aber die Wahrheit ist eben auch: ich hab noch nie was „Richtiges“ gewonnen. Ernsthaft. Echt wahr. Dabei scheißt das Glück um mich herum so große Haufen, dass es fast zum Himmel stinkt… nehmen wir mal meine Freundin zum Beispiel.

Am Wochenende waren meine Eltern hier und dabei haben wir auch an einem Abend mal kurz ein Würfelspiel gespielt, das wir in der Familie schlicht „Zehntausend“ nennen. Die einzige Möglichkeit dieses Spiel sofort und ohne weitere Umstände als Gewinner klarzumachen (und nicht langsam pro Runde Punkte zu sammeln, bis man die 10.000 erreicht hat) ist, mit einem einzigen Wurf der sechs Würfel die Augenkombination 1-2-3-4-5-6 (also eine „Straße“) zu würfeln….

… meine Freundin nimmt zum ersten Mal den Becher, während wir damit beginnen ihr das Spiel zu erklären…

… und ratet mal was sie mit dem ALLERERSTEN Wurf würfelt?

Genau!!!

Ich hab mir sofort gedacht: „Gleich am Montag schnapp ich mir mal das Mädel und lass sie einen Lotto-Schein für mich ausfüllen„… aber dann würde ich meinem Motto untreu werden, dass Lotto Steuern für Menschen sind, die in der Schule immer schlecht in Mathe waren.

Eine andere Freundin wählt versehentlich die falsche Nummer, weil sie irrtümlich die Wahlwiederholung auf dem Handy ihres Mannes wählt und gewinnt einen Sportwagen… einen ECHTEN Sportwagen. Was soll man dazu denn noch sagen?

Selbst an meinem Frühstückstisch (auf dem ich, wenn ich Besuch habe, beim Frühstück als kleine Aufmerksamkeit immer ein Rubbellos auf jeden Teller lege) hat schon einmal ein Mädel, das bei mir über das Wochenende zu Gast war, mehrere hundert Euro gewonnen. Wohlgemerkt: ich selbst habe das Los gekauft, es bestand dann am Frühstückstisch einfach nur noch die 50:50 Chance auf welchen Teller ich welches Los lege… ARGH!!!!!

Ich gewinne nie was.

Jetzt wird es einfach mal Zeit für die Bahncard100.

SCHICKSAL, BEWEG GEFÄLLIGST DEINEN FETTEN ARSCH!

Ich hatte mal eine Bahncard100, als ich noch dauernd von Süddeutschland nach NRW gependelt bin. Das ist eine feine Sache… einfach in fast jeden X-Beliebigen Zug einsteigen und hinfahren wohin man will – man muss nicht einmal Fahrkarten kaufen. Sehr angenehme Sache, aber leider auch sehr sehr teuer…. viel zu teuer für einen privaten Spaß, sofern man es nicht aus beruflichen Gründen benötigt.

Ich hätte die Möglichkeit damals noch etwas mehr ausnutzen sollen hinzufahren, wohin ich will. Gut, damals habe ich noch nicht fotografiert. Heute wäre allein schon die Fotografie Grund genug oft auf Ein-Tages-Trips zu gehen… oder wenigstens ab und zu. Ach, das wäre eine feine Sache….

Aber da hilft auch alles Träumen nichts…. denn, etwas „Richtiges“ gewinne ich nie. 🙂

Bilder und Klamotten, keine Lust und Facebook

Die ersten bearbeiteten Bilder vom Wochenende habe ich heute an die Empfänger verschickt. Ich versuche das zeitnah zu halten, denn alles andere wäre sehr unhöflich. Die inzwischen komplett sortierten DVDs mit der Gesamtmenge aller Bilder im unbearbeiteten Format sind schon in der Post… damit ist das „Große“ an diesem Projekt nun erstmal abgeschlossen, denn die Nachbearbeitungen einzelner weiterer Bilder ist ja eine Sache, wie ich sie auch nach jedem Shooting habe und die dann jeweils ein paar Tage benötigen darf ohne dass man sich ein schlechtes Gewissen machen muss.

Vielleicht pack ich zum Wochenende meine Kamera wieder aus… aber im Moment hab ich noch so genug davon, dass ich noch nicht einmal meine großé Foto-Tasche (die ich nur in einer Light-Ausstattung mitgenommen habe) wieder komplett einsortiert habe.

Ich sollte mich aber zuerst mal dringend um meine Klamotten kümmern und dabei hab ich da so wenig Lust drauf…. dennoch: nachdem der Wäscheberg bereits seit dem Wochenende mahnend im Wäschekorb wuchs, hab ich mir heute geschworen, nicht eher ins Bett zu gehen, bis das Thema Wäsche komplett erledigt ist. Da ich gerade auf Waschmaschine Nummer 2 warte, habe ich auch Zeit zu bloggen.

Von meiner eigentlich früher recht planerischen Hausarbeitenverteilung ist in den letzten Wochen reichlich wenig zu spüren. Auch ziehe ich mich immer mehr und mehr zurück, chatte (außer Mittwochs) kaum noch und auch die privaten Kontakte in den diversen Messengern werden schon sträflich vernachlässigt… und irgendwie weiß ich gar nicht, wo die Zeit bleibt… abgesehen davon, dass ich viel früher als sonst todmüde werde und ins Bett gehe. Ist schon seltsam irgendwie… selbst meine sonst so gefühlspotente Lieblingsmusik bringt da wenig positive Veränderung.

Achso, ja, Musik… morgen ist ja schon wieder Mittwoch und das heißt für mich „Sendung“…. der letzte Mittwoch scheint mir erst zwei oder drei Tage her zu sein.

In einigen Tagen wartet aber eine weitere Urlaubswoche auf mich. Die hab ich auch dringend notwendig, denn im Moment empfinde ich (was auch ungewöhnlich ist) nicht wirklich Freude daran meine Arbeit zu tun, weil ich das Gefühl habe, an Punkten gegen Widerstände kämpfen zu müssen, an denen ich eigentlich Unterstützung aufgrund gleicher Interessen/Ziele erwartet hätte. Wenn man das Gefühl hat, einen Karren den Berg hinuter schieben zu müssen, verliert man irgendwann auch mal die Lust daran mitzufahren.

Lust irgendwo im Urlaub hinzufahren habe ich jedenfalls keine. Im Moment wüsste ich auch Wichtigeres als sinnlos Geld für Reisen auszugeben. Ich werde ein oder zwei Tage vermutlich für was Aufbauendes nutzen und den Rest evtl. mit Foto-Geschichten vertrödeln.

Meine Nicht-Foto-Tasche, die am Wochenende versehentlich von Fremden im Zug mitgenommen wurde, ist auch wieder da – mit kompletten Inhalt versteht sich. Sie wurde heute per Express-Dienst zugestellt und an meine Nachbarn übergeben, weil ich nicht Zuhause war. Sonst habe ich von den Leuten, welche die Tasche mitgenommen haben bzw. zurücksenden ließen, nichts weiter gehört oder gelesen. Muss auch nicht… Hauptsache ich habe mein Zeug wieder, mehr will ich auch gar nicht.

Was ich aber doch gerne hätte, wäre eine vernünftige Facebook-App. Am Wochenende hab ich mir mal spasseshalber die offizielle Facebook-App auf mein Smartphone installiert – nur um dann zu erleben, dass es komplett am einschlafen war. Die App zieht ja wirklich das komplette Smartphone runter… selbst außerhalb der App (z.B. beim Nachrichten schreiben) pennt mein Smartphone fast ein… einmal Eingabetastatur aufrufen -> 10 Sekunden. Schnell tippen… unmöglich. Nach 4-5 Buchstaben muss man auf jeden weiteren Buchstaben 20 Sekunden warten… unerträglich.

Also Facebook-App wieder deinstalliert und noch in der gleichen Sekunde war mein Handy wieder gewohnt schnell. Schade, gerne hätte ich auch im Facebook zukünftig eher mit Handyfotos auf dem Laufenden gehalten wo ich gerade bin und was ich so sehe/mache… aber nicht zu dem Preis, dass sich mein Handy zum Lebenszeitfresser entwickelt, weil die App so gnadenlos gierig bei Daten und Ressourcen ist. Als ich mein Smartphone vor 4 Jahren gekauft habe, war eine „Facebook for LG“ App drauf, die lief schneller… inzwischen ist mein Handy gerootet und die originale Facebook-App ist eben eine Zumutung für das Ding… mir aber nur deshalb ein neues Gerät zu kaufen, das kommt auf keinen Fall in die Tüte, denn mein altgedientes Smartphone tut sonst noch bestens seinen Dienst.

So… Maschine Zwei verlangt jetzt sicher schon meine Aufmerksamkeit.

Vor der Sendung ist nach der Sendung oder so…

Uff… schon wieder Mittwoch! An den Sendungen bei radio.XES merke ich am schnellsten wie fix die Zeit vergeht. Kaum hat man sich den Tinitus der letzten Sendung aus den Ohren gespühlt, ist schon wieder Zeit für die nächste Playlist.

Jedoch hat jeder Sendetermin an einem Mittwoch auch seine gute Seiten: Ich weiß, dass ich nur noch zwei Tage in der Arbeit vor mir habe und das ist in Zeiten wie diesen, in denen mich der (absolut ernstzunehmende) Frust wirklich gewaltig plagt, doch eine gute Sache.

Das Wochenende wird aber wohl turbulent. Hochzeit ist angesagt…. bzw. Verpartnerschaftlichung. Nein, nicht meine, sondern eine auf die ich geladen bin um ein oder zwei Fotos zu machen. Ich bin mal gespannt wie das wird – ehrlich gesagt. Immerhin hab sowas noch nicht gemacht und dann ist es auch noch die erste Verpartnerschaftlichung der ich in meinem Leben beiwohne… und damit es nicht so einfach wird findet das ganze auch noch auf einem Schiff statt… was bedeutet: begrenzter Raum (wg. Fotos wichtig) und der Boden unter den Füßen ist nicht so fest, wie man es gewohnt ist.

Mal schauen. Seekrank bin ich zwar bisher nie geworden, aber andererseits war ich auch noch nie wirklich länger auf dem Wasser…. vielleicht ist ein zweites Hemd in der Fototasche sinnvoll – und sei es nur als psychologische Stütze. Jedenfalls hab ich mir sicherheitshalber die Anfahrt mit dem Zug geplant, da brauch ich nicht fit und in körperlich guter Verfassung zu sein um den Rückweg noch gut hinter mich zu bringen.

Naja und wenn ich von dem Wochenende nach Hause gekommen bin sind es auch wieder nur zwei Tage und dann ist er schon wieder da: der Mittwoch.

Abgesehen davon komm ich zur Zeit irgendwie zu gar nichts. Die Wohnung leidet auch etwas… und manches Projekt und mancher Kontakt sowieso. Abends fall ich derzeit echt müde und ziemlich früh ins Bett nur um dann mitten in der Nacht ständig wieder aufzuwachen, weil es einfach zu warm ist. Das wäre auch kein Problem, wenn nicht die Nachbarn (die tagsüber keine beruflichen Pflichten haben) auf dem Balkon direkt unter meinem Schlafzimmerfenster ihre bis weit nach Mitternacht dauernde Diskussions-Runde (durchsetzt mit dem einen oder anderem Rülsper) führen würden.

Da kann ich einfach nicht einschlafen… ich glaube, ich muss mich demnächst wirklich mal wieder beschwerdetechnisch bemerkbar machen. Bis Mitternacht (vor allem im Sommer) hab ich ja kein Problem, aber danach sollte man unter der Woche den Leuten, die früh morgens zur Arbeit gehen, Gelegenheit geben sich entsprechend davor noch zu erholen. Mehr verlange ich gar nicht von den Menschen, die ich mit meinen Sozialabgaben unterstütze… und ich finde das ist auch nicht zuviel verlangt.

Ich muss auch dringend mal wieder meine ganze Musik sortieren. Meine CDs liegen in hohen Türmen entlang der Wand hinter der Türe an der Essecke und das ist auch nicht gerade praktisch, wenn ich mal eine bestimmte CD benötige. „Bis zur nächsten Sendung machst Du das“ sag ich mir dann immer und setze es ziemlich weit unten auf die Liste der Dinge, die ich eigentlich noch erledigen will bis der nächste Mittwoch da ist.

Aber naja…. ihr wisst ja sicher, wie die Geschichte ausgeht.

Für morgen habe ich mir jedenfalls vorgenommen endlich noch ein Update in einem meiner Projekte einzubauen, das auch schon seit zwei Wochen in der Warteschlange versauert. Wenigstens habe ich es geschafft gestern noch zwei Domains zu kündigen, die ich schon seit Monaten loswerden wollte und wer weiß…. vielleicht schaffe ich mein neues Projekt sogar noch im August zu starten, immerhin wartet dann eine Woche Urlaub auf mich.

Shootings? Fotografie? Bildnachbearbeitung? Sowas war im Juli quasi Fehlanzeige. Bis auf ganz wenige Bilder kam ich einfach zu nichts und wenn ich Zeit dafür hätte, so hat mir einfach der Sinn dafür gefehlt. Zum Glück verdiene ich damit nicht mein Geld und bin zeitlich daher noch flexibel. Aber ein schlechtes Gewissen hab ich schon – auch meiner Freundin gegenüber, die selbst noch auf 3-4 Bilder wartet. Neue Termine sind erst wieder für August geplant. Ich glaube aktuell sind das auch nur drei Termine und mehr werden es wohl auch nicht, denn das ist mir zur Zeit schon Stress genug.

Wenigstens scheint die Hitze ein wenig nachzulassen… die hat mir am schlimmsten den Antrieb genommen und vor allem dann, wenn ich nachts nicht schlafen kann, ist am folgenden Feierabend eben kaum an produktives Tun zu denken. Da muss schon ein Termin her, den ich nicht aufschieben kann… so wie die Sendung, gleich in einer Stunde.

Bis dahin aber gibt es jetzt noch eine kleine kulinarische Ausflugsreise in meine süddeutsche Heimat (Läberrrrrkäs) und dann bin ich gestärkt für die Sendung und den Chat. 🙂