Results for category "T-Shirt der Woche"

Einmal in der Woche gibts es zu einem besonderen Thema auch ein passendes Motto-Kleidungsstück…

T-Shirt der Woche 43: Der Goth mit dem Knicklicht…

Jaaaa… ich gestehe! Ich habe es getan und es tut mir leid! Wirklich!

Ich habe mich vorgestern in voller schwarzer Kutte mit einem Knicklicht schwenkend zur Musik bewegt…. SCHANDE ÜBER MICH! Aber ich wurde gezwungen, man hat mich nicht einmal gefragt… mir wurde eine Ansage gemacht und das Knicklicht in die Hand gedrückt… verflixter Gruppendruck!

Vielleicht bekomme ich mildernde Umstände dafür, dass es auf einem Geburtstag war und nicht im Club und die Musik bestand auch nicht aus Eisenfunk oder Centhron, sondern aus dem Gruppengesang „Happy Birthday to you„.

Trotzdem, wie ich da mit meinem schwarzen Outfit so dastand – das Knicklicht in der Hand – hab ich mich schon fast ein wenig wie ein Cybergoth gefühlt… schlimm!

Oh, nicht dass ihr mich falsch versteht: ich finde Cybergoth-Mädels extremst knackig, weil ich die Optik echt klasse finde und selbst die Musik (die stets elektronisch ist) ist genau mein Ding… nur könnte ich mich selbst nie als Cyber fühlen, weil ich dafür einfach nicht der Typ bin!

Ist vielleicht schwer zu erklären, aber ich sympathisiere mit den Cybers und auch mit der Musik, bleibe aber lieber Goth.

Ach so, liebe Supergoten: erspart mir bitte den Hinweis, dass die Cybers eigentlich gar nichts mit „uns“ zu tun haben, de facto zur Technoszene gehören und lediglich einige Attribute von „uns“ Goths adaptiert haben. Auf solche Feinheiten pfeife ich. Die gehören (wenn sie das wollen) eben so zu uns wie irgendwelche andere musikalischen Genres und tausendmal lieber hab ich solche Leute um mich, als dass ich mich von dauerdepressiven Lacri-Fans runterziehen lasse.

Ich selbst würde aber niemals Cyber werden wollen, dafür bin ich schlicht zu fett. Wie komisch würde das aussehen?! Sowas erinnert mich dann schon recht grausam an so manche Kubikelfe, die in figürlich völlig unpassendem Gewand über den Larp-Markt trampelt. Oh, nicht böse sein ob meiner Ehrlichkeit… ich schließe mich ja nicht aus, sondern im Gegenteil: ich rechne mich ja selbst und wahrheitsgemäß auch zu den Menschen, die auch wissen, dass manche Modestile einfach nicht zu ihrer Körperform passen.

Die Cyber, die man natürlich auch in „unseren“ Clubs antrifft, werden auch gerne als „Knicklichter“ beschimpft. Das hat eben damit zu tun, dass man sie gelegentlich mit Knicklichtern tanzen sieht (was auch aus der Technoszene kommt, wo ich früher selbst auch mit Knicklichtern mitgemacht habe). Ich selbst finde die Bezeichnung eher niedlich/putzig und würde sowas nie beschimpfend meinen, aber da viele der Cyber, die ich kenne, das dennoch nicht gerne hören lasse ich diesen Namen eben auch unausgesprochen.

Aber ein Goth, im langen Mantel, Bondageweste und Metallschuhen und der obendrein weder ABC-Schutzmaske, noch Schweißerbrille oder Plastik-Haarverlängerungen trägt… so ein Goth fühlt sich, mit einem Knicklicht wedelnd, irgendwie seltsam…  aber genau das brachte mich dann auch auf die Idee für das nächste T-Shirt der WocheHände hoch! Knicklichtkontrolle!“  (das es natürlich auch als Girlie gibt):

 

        

 

Und vielleicht ist das ja etwas für euch, wenn ihr nächstes Mal in den Club geht und direkten Kontakt zu ein paar netten Cybers knüpfen wollt… ich denke mal, dieses Motiv hat ein hohes Kontaktpotential… ich hafte aber nicht für irgendwelche Schäden an Mensch und/oder Material…

T-Shirt der Woche KW 42 oder „Alles wird gut“

Manchmal erkennt man im Leben gewisse Muster…. meistens sind es die dummen, unangenehmen und nervtötenden davon, die immer wiederkehren.

Eines dieser Muster ist das „Jetzt wird alles gut“ Fehlurteil.

Zum Beispiel habe ich dummerweise mein Auto vor einigen Monaten auf der Autobahn zerlegt. Überflüssig zu sagen, dass es seit Jahren das erste Auto war, mit dem ich wirklich extremst zufrieden war. Es lief zuverlässig, günstig, sah gut aus und war optimal an meine Bedürfnisse angepasst… nach den Schrottkarren, die ich davor so hatte, war das richtig angenehm und man hätte denken können:

„Jetzt wird alles gut“….

…. wenn da nicht ein unbekanntes Arschloch auf der A1 im dichten Verkehr unbedingt hätte unblinkend die Spur wechseln müssen (vermutlich kam man auf der anderen Spur zwei Sekunden schneller voran) und dadurch eine Reihenbremsung vieler Autofahrer auslöste, die dann im einem Mehrfach-Crash endeten und mein Auto als Totalschaden in die ewigen Jagdgründe einging.

Das ganze passierte natürlich auch ausgerechnet an dem Tag, an dem ich zum allerersten Mal mein Auto (obwohl ich das damals schon eine fuhr) fotografierte und das Foto mit dem Kommentar „Auf dem Weg nach Bremen“ ins Facebook stellte… keine drei Stunden danach war das Auto Schrott.

Aber soviel Glück im Unglück hatte ich dann doch noch um ohne größeren finanziellen Schaden aus der Sache zu kommen, indem ich ein gutes Angebot für einen guten Gebrauchtwagen ergattern konnte. Zum allerersten Mal überhaupt hatte ich beim Kauf auch fachmännische Hilfe durch eine Freundin, die aus der KFZ-Branche kommt und sich den Kandidaten noch einmal genau unter die Lupe nahm.

Und was sagt und das?
Na klar:
„Jetzt wird alles gut…“!

Und es lief auch gut… circa 2-3 Monate…. dann kam der Tag, an dem das Auto zum ersten Mal nicht startete bzw. ich 20 Mal anlassen musste bevor er zuerst auf 3 Zylindern und dann richtig lief… Aber OK, dafür habe ich ja meine Garantie (ohne die ich kein Auto kaufen würde)… also zur Werkstatt und nach einer Woche wieder repariert abgeholt.

„Jetzt wird alles gut“

Bis dann nach einer Woche die Probleme wie gehabt wieder auftauchten. Also wieder zur Werkstatt… diesmal nicht mehr ganz so unbeschwert optimistisch wie beim ersten Mal. Die Reparatur hab ich reklamiert und wartete wieder eine ganze Woche auf mein Auto. Aber diesmal brachten sie es (wieder eine komplette Woche lang) zu einer Fachwerkstatt (also zu einer Werkstatt dieses Herstellers) und das brachte mich wider aller Erfahrung erneut zu denken:

„Jetzt wird alles gut“

Aber schon beim Abholen des Fahrzeugs wurde ich wieder skeptisch, denn die Störungsanzeige begann dauerhaft zu leuchten noch bevor ich vom Hof fuhr und sie ging auch nicht mehr aus. Also direkt wieder umgedreht und die Reklamation reklamiert. Das Gerät, welches sie zum Auslesen angeschlossen hatten, zeigte dann auch 19 Fehler, die die Fachwerkstatt wohl nicht bemerkt hat. Außerdem bemerkte ich (als Laie) dass das Kühlerwasser schon wieder komplett alle war…

So wurden also die Fehler gelöscht, das Wasser aufgefüllt und der böööse Asmodeus verließ den Hof und dachte aber schon nicht mehr ganz so zuversichtlich….

„Jetzt wird alles gut???“

Es wird keine Überraschung für euch sein, wenn ich euch erzähle, dass knapp eine Woche danach die Probleme wieder da waren und diesmal sogar noch schlimmer als je zuvor, weil die Karre jetzt nicht nur nicht anspringt, sondern auch weil sie beim Fahren im mittleren Drehzahlbereich dermaßen Aussetzer und Stolperer hat, dass man fast aus der Spur kommt, wenn das bei 80/90 km/h passiert.

Also hab ich das Auto nun schon zum dritten Mal in die Reparatur gegeben – noch immer wegen der gleichen Fehler. Es handelt sich also nun um die „Reklamation der reklamierten Reklamation der Reparatur“… das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wenigstens stellt mir der Händler seither einen kostenfreien Mietwagen zur Verfügung, was ich einerseits sehr anständig finde, aber auch für inzwischen höchst angebracht halte, wenn man bedenkt, wie lange und oft die schon Gelegenheit von mir bekamen das Problem zu beheben.

„Jetzt wird alles gut“ …

…. war meine nunmehr gesicherte Annahme, denn jetzt sind die Fehler so schlimm, dass man gar nicht mehr vernünftig mit dem Auto fahren kann… das MUSS man merken und die Ursache finden!

Und was soll ich sagen?
Man hat tatsächlich endlich die Ursache gefunden!
Fast könnte man meinen:

„Jetzt wird alles gut“…

Würde die Ursache nicht lauten: der Motor ist komplett im Arsch.

Angeblich drückt es das Öl überall hin wo es nichts zu suchen hat (z.B. in den Luftfilter) und das Kühlerwasser ist auch überall, nur nicht im Kühlkreislauf…. und sonst gibt es wohl auch noch ein paar Geschichten im/am Motor, so dass es nicht mehr lohnt das im April gekaufte Auto überhaupt noch zu reparieren.

Jetzt wird alles gut“ kann mich also langsam echt am Arsch lecken……. tja und jetzt? Jetzt suchen sie erstmal nach einem bezahlbaren Austauschmotor und wenn sie dessen nicht fündig werden, dann (so war mein Vorschlag) treten wir in die Rückabwicklung der komplette Scheisse ein. Das heißt, Auto zurück an Verkäufer und nach Alternativen schauen… es versteht sich von selbst, dass ich nicht unbedingt gewillt bin deshalb noch tiefer in die Tasche zu greifen, sondern darauf poche das dies auch weiterhin im Sinne der Garantie gehandhabt wird.

Das ist der aktuelle Stand… ich warte auf einen Anruf um zu erfahren wie es nun weitergeht. Im Unterschied zu den vorangegangenen Wochen (in denen sich mein Auto in der Werkstatt befand) hab ich aber keine Hektik – immerhin hab ich ja einen kostenfreien Mietwagen, der viel besser ist als es bisher je ein Auto von mir war.

Zum Ende dieser Geschichte will ich aber noch sagen, dass ich den Namen des Autohändlers natürlich nicht verraten werde. Die können auch nichts dafür dass die Karre solche Probleme macht. Auch meine Freundin, die sich die Kiste angeschaut hatte, konnte ja schlecht riechen dass ein Auto, das zum Zeitpunkt des Kaufs noch echt gut in Schuss ist, dann zwei Monate später zum Problemfall wird. Das ist eben alles wieder ganz asmodeustypisches Pech unter dem Markenzeichen „Jetzt wird alles gut“.
Aber dieses Muster zieht sich auch durch andere Lebensbereiche….

Nehmen wir ein Thema, das mein Leben auch irgendwie immer dominiert: die Liebe.

Nach 7 Jahren Beziehung und dem falschem Gefühl von Sicherheit und Verlässlichkeit in Sachen Liebe (und später Freundschaft), war es mir nach recht kurzweiligen und abwechslungsreichen Monaten nicht gerade leicht gefallen mich wieder auf eine Beziehung richtig einzulassen. Was bedeutet ein „ich liebe dich“ noch besonders viel, wenn man es einfach so über den Haufen geworfen bekommt und nach so langer Zeit dann davon nichts (!) mehr bleibt außer faden Lippenbekenntnissen?

Da tat es schon irgendwie gut jemand zu finden, die sogar ausdrücklich sagte, sie würde nicht schnell „ich liebe dich“ sagen… doch wenn sie es erst einmal tun würde, dann würde es bei ihr dafür aber auch wirklich etwas bedeuten.

Sowas tut gut zu wissen und (ehrlich:) dann wartet man auch gerne darauf. Das Warten wurde auch belohnt und irgendwann war sie dann soweit und konnte es auch sagen und wirklich so meinen…. denn genau deshalb hörte ich es eben auch nicht so schnell, nämlich weil es „dann auch etwas bedeutet“.

Wie schön! Denn:

„Jetzt wird alles gut!!!“

Keine drei Wochen später hat sie mich dann wegen eines anderen verlassen. Im Endeffekt hat das Warten auf die Worte länger gedauert, als die Worte überhaupt Gültigkeit besaßen….

…. und das ist nicht einmal als Anklage oder Vorwurf gemeint. Tatsächlich sind wir heute noch die dicksten Freunde (auch weil ich weiß, dass sie es sich sicher auch nicht so ausgesucht hätte, aber gegen Gefühle ist man eben oft machtlos). Es ist eben nur die nüchterne Erkenntnis dessen, dass sich bestimmte Muster in meinem Leben immer und immer wieder wiederholen…

Und irgendwie nimmt das auch gar kein Ende…

Aktuellstes Beispiel (parallel zum Auto) ist mein Computer, der nach über 5 Jahren jetzt soweit ist, dass er echt dringend ausgetauscht werden musste. Wenn man schon 3 Minuten dafür warten muss, dass ein Medienplayer startet oder eine Minute damit man eine MP3-Datei in die Sendeliste beim Webradio einfügen kann und auch Spiele nur noch dann laufen, wenn man selbst auf niedrigsten Einstellungen noch Glück braucht… dann wird es wirklich langsam Zeit.

So habe ich mir nun lange Zeit gelassen, mich in den letzten Wochen für einen anderen PC zu entscheiden und den habe ich mir auch gekauft…. und was denkt man sich da?

„Jetzt wird alles gut“

Ja, so etwas denkt man sich… zumindest bis der neue PC eingetroffen ist… dann zeigen sich schon die ersten Zweifel, wenn man schon beim Auspacken merkt, dass die Frontblende am Gehäuse defekt ist und sich die Klappe am Hot-Swap nicht schließen lässt. Aber davon lässt sich ein böööser Asmodeus auch nicht in die Suppe pissen, sondern er reklamiert das einfach telefonisch und lässt sich eine neue Blende schicken weil er (da PC-technisch nicht ganz unwissend) auch problemlos selbst tauschen kann.

So richtet der böööse Asmodeus also drei Tage lang sein neues System ein. Überspielt alle Daten. Richtet die Sendesoftware und alle anderen Anwendungen ein und baut sich wieder seine virtuelle Heimat auf. Am Tag 4 ist so gut wie alles fertig und der böööse Asmodeus ist der Meinung, er hätte sich jetzt wirklich ein paar Runden Ballerspiele verdient… und kurze Zeit später schmiert der Rechner ab… und zwar jedes Mal wenn irgendeine 3D-Anmeldung läuft… noch dazu zeigt der BIOS- und DOS-Bildschirm beim Booten sehr lustige Farben und Muster…. dabei laufen die Lüfter alle nur auf 40% – 60%…..

Kurz und gut: Hardware am Arsch.

Das Problem dabei ist, dass der böööse Asmodeus das aber nicht selbst reparieren/austauschen darf. Diesmal verlangt der Hersteller die kostenlose Einsendung des Gerätes und kann auch nicht garantieren, dass ich den gleichen PC wiederbekomme. Somit ist also alle Arbeit, die ich in das Gerät zur Einrichtung gesteckt habe komplett vergebens gewesen.

ARRRGHH!

Der alte PC ist natürlich auch schon längst abgebaut und alle Programme (aus Lizenzgründen) deinstalliert…. den kann ich also auch nicht mehr wie früher nutzen und sich die Mühe machen (und jetzt alle Programme wieder zu installieren) lohnt auch nicht… also muss ich jetzt meinen nagelneuen PC schon wegen der zweiten Reklamation in den ersten vier Tagen einsenden.

„Jetzt wird alles gut“???

AM ARSCH!

Ich bin gespannt, wie die Geschichte mit dem PC weitergeht, wenn ich den in 7 bis 14 Tagen wieder zurückbekomme…. warum nur habe ich das Gefühl, dass es weiterhin ein Drama bleiben wird?

Und weil es sich  im Moment und seit Monaten einfach nur noch übelst und an allen Ecken und Enden häuft mit der ganzen Scheisse, die einem das Leben so „mir nichts, dir nichts“ in die Fresse wirft, wird es unbedingt wieder einmal Zeit für ein passendes T-Shirt der Woche als neuesten Zugang meiner T-Shirts der Woche Sammlung.

Ich denke, mit diesem T-Shirt der Woche treffe ich den Nagel zur Geschichte auf den Kopf…

 

Pechvogel

Jetzt wird alles gut…. 😉

Es grüßt euch euer böööser Asmodeus

Was Mozart schon wusste….

… ist auch heute noch aktuell und (je nach Lebenslage natürlich) durchaus in aller Munde… zum Glück für die meisten Beteiligten dies aber nur in rein sinnbildlicher Form.

Es geht um einen Ausruf, dem der verehrte Herr Mozart sogar einen ganzen sechstimmigen Kanon gewidmet hat, vermutlich weil ihm auch gelegentlich mit aller Inbrunst danach war, zu sagen was gesagt werden muss.

Die Woche war auch für mich schon lange genug um mehr als einmal die Gelegenheit wahrzunehmen wenigstens mir mein „Leck mich am Arsch!“ zu denken… auch wenn man es natürlich nicht immer aussprechen kann, weil man (bei aller Regung) eben auch darauf achten sollte, ob man sich selbst damit einen Gefallen tut.

Und so war meine Woche voller Leck Mich Am Arsch Momente, die ich gar nicht mehr alle aufzählen will, weil ich dann nur auf einen schlechten Film komme und dann hab ich von dem Abend heute auch nicht mehr viel… und das Wochenende ist eh schon so kurz…. aber was macht man dann, wenn man sich nicht immer alles erlauben darf zu sagen? Man schreibt es oder druckt es wenigstens und ein T-Shirt sagt eben auch mehr als tausend Worte….

 


     
 

Und da passt es gerade ganz gut, dass ich noch kein T-Shirt der Woche für die aktuelle Kalenderwoche vorgestellt habe. Und wie sich das gehört und weil „Leck mich am Arsch“ auch Unisex ist, gibt es das „T-Shirt der Woche KW 38“ natürlich auch als „Girlie der Woche KW 38

Vielleicht trage ich es am Montag, wenn ich mein Auto zum zweiten Mal wegen des gleichen Fehlers wieder für ein paar Tage zur Werkstatt bringe… oder wenn ich dem Nachbar begegne, der seit zwei Wochen mit seinem behämmerten Hämmern das Haus terrorisiert oder ich trage es gleich jedes Mal, wenn ich die Türe öffne, weil schon wieder irgendein Internetanschluss-Verkäufer vor der Türe steht… Gelegenheiten gibt es also sicher mehr als genug!

War mir aber auch neu war ist, dass dieser Spruch auch als „Schwäbischer Gruß“ gilt…. ähm, natürlich liebe ich meinen heimatlich-schwäbischen Akzent vor allem auch dafür, dass man in keiner anderen Sprache der Welt so innerlich befriedigend fluchen und schimpfen kann und pflege meinen Dialekt dann (selbst hier in NRW) bei passender Gelegenheit doch ab und zu mal mehr oder minder ausführlich…. ich meine, in welcher Sprache sonst könnte man mit einem einzigen

 

„Kreiz-krabba-allmachts-granada-elends-scheiss-

verreckts-donder-schlechtigs-hura-fotza-drecks-glomb!“

 

soviel Wut im Bauch mit nur einem Wort (vorausgesetzt der Sauerstoff in den Lungen reicht aus) loswerden wie im Schwäbischen!?

In Wochen wie dieser, bin ich also recht froh über meine süddeutsche Herkunft und dass ich trotz nunmehr fast 6 Jahren Ruhrpott noch immer problemlos bei Bedarf auf meine gelegenheitspraktischen sprachlichen Wurzeln zurückgreifen kann.

In diesem Sinne… „machat’s guat“!

Euer böööser Asmodeus