Results for category "Probieren und Studieren"

Hier testet, bewertet, probiert, verköstigt und beurteilt der böööse Asmodeus Artikel, die ihm in die Finger kommen

Fotorucksack für Tagesausflüge

Liebe Leute, das hätte ich niemals gedacht…. dass es SO SCHWER ist, einen brauchbaren Rucksack mit Fototasche zu finden. Nein, ich meine eigentlich auch keinen „Fotorucksack“ sondern wirklich einen „Rucksack mit Fototasche“.

Fotorucksäcke gibt es nämlich wie Sand am Meer… da braucht man sich gar keine Illusionen machen. Es gibt sie von klein bis groß und zwar so groß, dass man darin locker 20-30 Kilo an Ausrüstung (z.B. zwei Spiegelreflexkameras, fünf Objektive, zwei Stative, zwei Blitze, 20 Filter und Blenden und Karten und Akkus und alles andere Zeugs einpacken kann.

Dann hat man quasi seine komplette Studioausrüstung auf dem Rücken und beginnt sich dann zu fragen, wo man mit seiner Getränkeflasche, dem Pulli, der Regenjacke und dem anderen Zeug, das zwar fürs Fotografieren nicht notwendig ist, aber dennoch an einem Tagesausflug nützlich ist, hin soll?

Brauche ich denn, wenn ich einen Tag durch den Teutoburger Wald oder durch Düsseldorf laufe, wirklich 5 Objektive für meine DSLR? Brauch ich all die Filter und wieviel Fotos muss ich machen um wirklich mehr als zwei 64 GB Karten mit Bildern vollzuhauen?

Nein, Freunde. Ich will keinen Fotorucksack, sondern ich will (bzw. wollte) einen Rucksack mit Fototasche.

Soll heißen: ich möchte einen anständigen Rucksack, mit brauchbarem Tragekomfort und in mittlerer Größe, der (sozusagen als Gimmick) noch EINEN speziellen Platz hat für eine Spiegelreflexkamera. Dabei sollte der Platz aber groß genug sein, dass man sich nicht extra eine kleine EOS 1100D kaufen muss, weil schon die 60D mit Batteriegriff und Standard-Gurkenglas (18-55mm) dazu führt, dass der Reisverschluss am Kamerafach nicht mehr schließt.

Aber so etwas zu finden, das war schwer… und erst recht noch schwerer ist es, sowas in einem bezahlbaren Rahmen zu finden. Einerseits muss der Rucksack nämlich ordentlich sitzen und ich wäre auch sehr dafür, wenn sich nicht schon nach Tag 1 der Benutzung die Naht vom Bodenfach löst und die Kamera gen Boden fällt, andererseits habe ich auch nicht die Ansprüche an den Rucksack, die nötig wären um damit bei Eis und Sturm kletternd und hangelnd dem Himalaya zu überqueren.

Ich habe tagelang gesucht und mir dabei die Finger wund geklickt indem ich bei Amazon und Ebay und bei ca. 20 Seiten namhafter Outdoorhändler und Rucksackhersteller umgesehen habe, aber zu finden war nie etwas… es sei denn im Preisbereich jenseits der 250 Euro.

Das ist mir jedoch zuviel, denn mir fehlt die Zeit für viele Tagesausflüge. Meist bin ich, wenn ich schon unterwegs bin, bei Shootings und da ist es (nicht immer aber meistens) richtig und wichtig mehr als nur eine Kamera dabei zu haben. Tagesausflüge (z.B. im Urlaub) sind eben die Ausnahme und daher möchte ich auch ausnahmsweise mal nicht mehr als 100 Euro ausgeben… ohne dabei meine Kamera in einen „normalen“ Rucksack zwischen allem anderen Zeugs herumfliegen zu haben.

Nun gefunden habe ich bisher nichts – mit Ausnahme eines Fotorucksacks, der wenigstens nur wenig Fotofächer hat, dafür aber das „allgemeine“ Fach darüber ca. der Größe aller Fotofächer entspricht. Noch dazu ist der Rucksack im Volumen angemessen, denn ich will nicht 14 Tage in der Wildnis überleben, sondern kehre i.d.R. am selben Tag wieder zurück. Der Preis von unter 100 Euro, das 30 Tage Rückgabe-Recht und zwei gute Test-Videos in Youtube haben mich dann erstmal soweit überzeugt, dass ich mir das Ding bestellt habe.

Weiteres dazu schreibe ich dann, wenn ich ihn mal persönlich getestet habe.

Aber liebe Rucksackhersteller: es scheint mir eine echte Marktlücke zu sein, wenn man sich mal daran machen würde einen guten („Wander-„)Rucksack zu bauen, der dennoch wenigstens ein geschütztes Kamerafach für eine mittlere Spiegelreflexkamera hätte… ich würde mich jedenfalls sehr dafür interessieren 🙂

Abnehmen durch Hypnose (DVD)

Demnächst steht eine Hochzeit an. Da muss ich hin.

Dumm ist nur, dass ich in den letzten Jahren quasi nie gezwungen war einen Anzug zu tragen. Noch dümmer ist, dass ich in den letzten Jahren (beziehungsweise insbesondere seit ich nach NRW gezogen bin) immer mehr zugenommen habe.

Kurz und gut: nix passt mehr.

Ein Kollege hat mir jetzt einen Tipp gegeben, den ich (mehr aus Freundlichkeit als aus Glauben daran) angenommen habe. Der Tipp heißt: Abnehmen durch Hypnose.

Ich hab es mir angeschaut.

Meine Güte, was für ein Unsinn und was für ein Preis (für die DVD)!

Da labert dich ein Typ mit einem echt seltsamen sprachlichen Einschlag ganze 45 Minuten zum Preis von Euro 49,95 (soweit der Hülle zu entnehmen war) zu und dabei bräuchte der (Typ) erst einmal selbst eine deftige Schlankheitskur. Den Mist, den er erzählt, soll man sich meditierend oder schlafend anhören und sich dabei sein Bewusstsein verändern lassen…. das einzige, was mir als Käufer dabei in mein Bewusstsein kommen würde, wäre der Gedanke: „Wieso hab ich für so einen Scheiss soviel Geld bezahlt?“

Aber eines kann diese DVD jedenfalls sicher garantieren: wenn man vor dem Einschalten nicht müde war und einschlafen konnte, spätestens zehn Minuten nach Beginn pennt man… aus Langeweile.

Währenddessen labert der Typ natürlich weiter und „verändert“ dein Bewusstsein mit Sprüchen wie: „Du bist schlank und schön und Du hast einen schlanken und schönen Körper, der befreit werden will“.

„Nein!“ denke ich mir dabei „Ich bin VIEL ZU DICK und ich hab mir eben eine Pizza reingedrückt weil ich total Bock auf Schinken und Ananas hatte und weil ich immer was Süßes brauche, wenn ich fettig esse, habe ich mir noch eine Cola dazu hinuntergeschüttet… und danach war ich (obwohl Mitglied) nicht mit Fitness Centre, sondern hab mir auf Youtube den Abend lang Dokus über den Koran angeschaut. So sieht es aus, und das kannst Du meinem schlanken und unbefreiten Körper mal ausrichten!“

Meine Herren, mit meinem Bewusstsein ist alles in Ordnung: mir schmeckt nur das falsche Zeuchs zur falschen Zeit… und mein Bewusstsein ist zu faul, denn es sagt mir auch an Sonnentagen: „Bleib lieber noch eine Stunde länger im Bett und fahr mit dem Auto zu arbeit, anstatt früher aufzustehen und das Fahrrad zu nehmen.“

Letztlich läuft doch alles auf Mathematik hinaus: entweder man sorgt dafür, dass man mehr Energie verbraucht, als man zu sich nimmt oder man sorgt dafür, dass man nicht soviel Energie zu sich nicht… und am allerbesten stimmt man beides im gesunden Maße aufeinander ab.

Aber diese Sache mit der Hypnose ist echt volksverdummend…. und ein wenig ärgert es mich, denn das, was DER da so an schauspielerischer und inhaltlicher Leistung bietet, hätte ich auch auf die Beine stellen können… und mir ebenfalls Geld verdienen können. Hätte ich früher schon gewusst, wie wenig man bieten muss um in Deutschland ungestraft „Abnehmen durch Hypnose“ verkaufen zu dürfen, hätte ich das vielleicht sogar getan. 🙂

Somit hat sich mein Eindruck, den ich schon ganz zu Anfang hatte bestätigt.

Abgesehen von ein paar Menschen, deren Schilddrüse von Natur aus Überstunden leistet, bleibt dem Rest eben doch nur Schwitzen und Strampeln und bei allem dem eine vernünftige Ernährung… aber ganz sicher keine DVD. 🙂

Sailor Pin Up Fotografie Workshop

Ein hier in Hamm ansässiger Fotograf, der auch eine Fotoschule leitet, bietet einen sehr interessanten Workshop an – nämlich einen Workshop der Sorte, wie man sie nicht immer und überall findet…. und weil ich das mal wirklich erwähnenswert finde und mein kleiner Blog in den letzten Einträgen auch immer mal wieder das Thema „Fotografie“ behandelte, wollte ich das (zusätzlich zu Mitteilung in der DUNKLES LEBEN Community) auch hier mal erwähnen:

Fotoworkshop

„Sailor Pin-up Fotografie“

Termin: 13.10.2013

Oft werden Pin-Up-Fotos mit Aktfotografien verglichen. Es gibt es jedoch einen bedeutenden Unterschied: Ein Akt ist freizügig, kann auch mal anzüglich wirken und sogar pornografisch sein. Nicht so beim Pin-Up: Hier steht steht die vollkommene Inszenierung der Persönlichkeit eindeutig im Vordergrund.

Und darum geht es in diesem Workshop: Hübsche, junge Frauen in sexy Posen. Doch wer genauer hinschaut wird feststellen, dass die Fotos oft romantisch, sentimental oder patriotisch sind. Meistens auch charmant, witzig oder gar ironisch. Wichtig ist aber, dass die Bilder zwar erotisch wirken, aber nur andeutend und keineswegs enthüllend sind.

Themen:

  • Kurze Einführung in das Thema Pin-up und in das Inszenieren von Menschen
  • Der Umgang mit dem Modell
  • Pinup-Posing entwickeln
  • Porträts optimal in Innenräumen fotografieren
  • Arbeiten mit Scrim und Aufheller
  • Den Aufhellblitz wie ein Strobist einsetzen
  • Bildgestaltung
  • Wir werden mehrere Modelle zur Verfügung haben, mit denen ausführlich fotografiert werden kann.
  • Später kommt noch ein Airbrush-Künstler, der einem zusätzlichen Modell ein Sailor-Style-Bodypainting verpasst.

Die Kajüte ist Szenekneipe mit Graffiti-Kunst an den Wänden. In dieser Location werden wir verschiedene Sets aufbauen, an denen dann parallel fotografiert werden kann. Ich selbst werde ebenfalls fotografieren und lasse mir dabei über die Schulter schauen.

Die Fotos werden nebenbei in Lightroom bearbeitet. So zeige ich, wie durch optimale Bildbearbeitung das letzte aus den Fotos heraugeholt werden kann.

Uhrzeit: 12 – 18 Uhr

Kursort: Kajüte, Feidikstr. 64, Hamm

Kursgebühr: 99 €

Den Link zur Kurs-Seite und zur Anmeldung findet ihr hier:

http://www.fotokurs.org/fotokurs-fotoworkshop/events/fotoworkshop-pin-up-sailor.html

 

Ich selbst habe dort schon einige Workshops besucht und war immer gut aufgehoben – und zwar ganz gleich, ob ich in dem jeweiligen Thema schon gearbeitet hatte oder noch nie… da es keinen unumstößlichen Lehrplan gibt, sondern der Couch von Teilnehmer zu Teilnehmer geht, kann er auch dabei leicht auf den jeweils vorhandenen Kenntnissen aufbauen bzw. an das jeweilige Niveau anknüpfen.

Da ich meine, man hat wirklich nicht alle Tage für realtiv wenig Geld die Möglichkeit mit einem professionellen Model und professioneller Anleitung in so einer passenden Location zu shooten… daher ist mir diese Veranstaltung einen Tipp Wert gewesen, auch wenn ich selbst noch nicht weiß, ob ich teilnehmen werde.