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Perlen der Erkenntnis zu allem was man schauen, lesen oder hören kann…

Ungebetener Anruf von der GfK

Wie ich das hasse… da ist man so schön im Feierabend und dann klingelt das Telefon wegen irgendwelchem Scheiss, der mich gar nicht interessiert. Normalerweise sind solche Firmen bei mir geblockt, aber diese Nummer war neu, so dass ich sie nicht in der Blacklist hatte.

Die „GfK“ war dran und wollte mich nach meinen TV-Gewohnheiten befragen…. dabei hab ich denen niemals direkt oder indirekt die Erlaubnis erteilt mich anzurufen und zu befragen.

Der Telefonmieze hab ich erstmal was gehustet und Auskunft verlangt, woher sie meine Nummer haben und auf Basis welcher von mir erteilten Erlaubnis sie mich mit ihren gewerblichen Anruf belästigen. Da ging sofort der Hörer an den Gruppenchef, ein Franzose… deutlich hörbar.

Was der aber von mir wissen will und warum er es von mir wissen will interessiert mich einen Dreck…. und meinen Namen oder sonstiges geb ich ja ohnehin nicht her außer mit einem „Ja, bitte?“ melde ich mich bei unbekannten Anrufern nämlich nicht.

Also die gleichen Fragen noch einmal: woher haben sie meine Nummer, über welche Firma haben sie diese unter Vorlage meiner Erlaubnis erhalten und liegt der GfK eine Erlaubnis vor, dass sie mich gewerblich anrufen dürfen? Eine passende Antwort darauf war wohl nicht Bestandteil der Mitarbeiterschulung. Der Gruppenleiter holt den Supervisor ans Telefon.

Ich beginne das Gespräch mit ihm mit dem Hinweis darauf, dass das Telefonat ab jetzt aufgezeichnet wird und stelle ihm die Frage, woher die GfK an meine Nummer kommt.

Seine Antwort, per Zufallsgenerator innerhalb eines bestimmten Regionalgebietes. Na gut, könnte ja sein…. demzufolge die zweite Frage: liegt der GfK eine Erlaubnis vor mich zu gewerblichen Zwecken anzurufen? Er antwortet mit „Nein“.

Ich frage also nochmal nach: „Sie bestätigen mir also mich ohne mein Einverständis zu gewerblichen Zwecken angerufen zu haben?“ Er antwortet mit „Nein“. „Also liegt Ihnen doch eine Erlaubnis vor?“ frage ich. „Nein“ sagt er und macht mich darauf aufmerksam, dass ich auch einfach hätte sagen brauchen, dass ich keine Auskunft zu erteilen wünsche.

Darum geht es mir aber nicht, denn heute ruft man für diesen Zweck an und morgen für einen anderen Zweck und dann geht das Spiel ewig weiter.

Ich bleibe also hartnäckig (und zugegeben: der Supervisor bleibt bemerkenswert professionell) und frage: „Sie kennen doch Logik. Wenn sie mir bestätigen, dass Sie keine Erlaubnis von mir vorliegen haben um mich gewerblich anzurufen, dann heißt das doch exakt, dass Sie mich ohne meine Zustimmung zu gewerblichen Zwecken angerufen haben.“

Schweigen am anderen Ende der Leitung.

Weil meine Freundin schon etwas komisch schaut, weil der sonst eigentlich recht nette böööse Asmodeus am Telefon in einem solchen Kommandotonfall mit fremden Menschen spricht, gebe ich dem Supervisor bekannt: „Ich wünsche keine weiteren Anrufe von Ihnen. Nehmen Sie meine Nummer, deren Weitergabe ich Ihnen hiermit untersage, in Ihren Sperrbestand auf.“ Seine Antwort lautete zwar „Werden wir tun“, aber es würde mich wundern wenn das wirklich passiert.

Bei Firmen, die mich ohne mein Einverständnis per Cold Call anrufen, habe ich keinerlei Sinn für Höflichkeit und Kooperation. Sie sollen gleich merken, dass unter dieser Nummer (sofern sie überhaupt durchkommen) nur Stress lauert und nichts dabei rumkomt.

Im WWW liest man, dass die GfK ungeachtet vorheriger Weisungen angeblich weiterhin oftmals anruft. Die Nummer ist jetzt auf jeden Fall in meiner Blacklist, aber ich bin dennoch gespannt, was mein Telefonprotokoll in den nächsten Tagen so anzeigen wird.

Kalkofe sagt …

… einige Sachen, die ich länger auch schon sagte, insbesondere wenn ich über Religion und den damit früher oder später stets einhergehenden Fanatisnus und die Anmaßung des Menschen rede, wenn dieser denkt, genau zu wissen was sein Gott will… bzw. dieser der Meinung ist, dass sein Gott auf sein Tun angewiesen wäre.

Glaube, das mag von Gott kommen… da will ich nichts gegen sagen, wenn jemand an einen Gott glauben mag.

Religion aber… Religion kommt von Menschen, sie ist von Menschen gemacht und deshalb dient sie auch nur den Menschen und genau deshalb ist sie auch das Problem!

Die Abrechnung

Wenn ich -Weltuntergang 2015- google, bekomme ich gerade mal 363 Treffer… das sind nicht einmal so viele Treffer, wie das neue Jahr Tage hat! Also wenn man sich nicht einmal mehr auf die Verrückten, Endzeitreligiösen, Durchgeknallten und Paranoiden verlassen kann, dann scheint mir irgendwie, dass sich die Menschen wohl noch nicht so richtig auf das neue Jahr eingestellt haben.

So oder so, das Jahr in der 2014er Edition geht heute defintiv den Bach runter und morgen bin ich (zumindest von der Jahreszahl her) schon wieder ein Jahr näher nach meinem derzeit voraussichtlichem Renteneintrittsjahr…. und wie immer um diese Zeit nimmt Hinz und Kunz und natürlich auch der böööse Asmodeus die Gelegenheit wahr ein wenig zu resümieren, ob das letzte Jahr gut oder schlecht war.

Dabei muss ich eigentlich sagen, dass bisher in meinem Leben eigentlich nur zwei Jahre wirklich und ehrlich als „schlecht“ bezeichnen würde und die lagen auch noch fast acht Jahre auseinander, wobei das letzte der beiden Jahre auch schon etwas her ist… und das ist in Hinsicht auf die schon etwas stattliche Gesamtzahl von bald 41 Jahren doch gar keine schlechte Statistik. Das Gefühl, mich insgesamt mit Recht beschweren zu dürfen, habe ich jedenfalls nicht.

Tja, wie wahr nun 2014?

Beruflich durchwachsen mit Ups und Downs, wobei die Downs wohl dieses Jahr leicht dominieren – zumindest so vom inneren Gefühl her. Ich glaube mit einiger Sicherheit sagen zu dürfen, dass ich in 2013 an den meisten Tagen mit einem besseren Gefühl zur Arbeit ging als es 2014 der Fall war. Da dies vor allem in der Struktur begründet ist (und dies außerhalb meiner Möglichkeiten liegt) und ich zum Thema Arbeitswelt niemals konkrete Worte verliere, will ich hier dazu auch nicht weiter ausholen.

Im Privatleben hat sich im Vergleich zum letzten Jahr auch wenig geändert. Die Situation ist stabil und eher ruhig und das empfinde ich natürlich eher positiv. Was mich ganz persönlich betrifft muss ich allerdings sagen, dass es in Bezug auf mich selbst in 2014 Punkte gibt, die mir auch schon in 2013 nicht gefallen haben. Insofern ist die ganz persönliche Erfolgsstatistik in diesem Jahr wohl nicht so gut… andererseits hatte ich auch viel Ablenkung, die ich „natürlich“ dankbar angenommen habe.

Eine dieser Ablenkungen ist die Fotografie. Die ist in 2014 sehr gut gewesen. Ich habe nicht alle (aber doch viele) Projekte umgesetzt. Dass man nie alles schafft, halte ich für normal, denn es ist gut immer mehr im Kopf zu haben, als man umsetzen kann… so hat man das Gefühl, dass einem die Ideen nicht ausgehen. Für 2015 will ich auf jeden Fall noch zwei oder drei Videoprojekte machen, die aber vielleicht vom Inhalt her etwas kritisch sind und dafür dann bereitwillige Mitspieler zu finden dürfte noch spannend werden. Ein weiterer Punkt ist die Zuverlässigkeit der Projektpartner bzw. insb. einiger Models. Da war ich dieses Jahr zu Anfang mit Sicherheit etwas zu nachgiebig, was ich dann aber bald geändert habe. Personen, von denen ich den Eindruck habe, dass ihnen die notwendige Einstellung / Zuverlässigkeit fehlt, landen seither sofort auf der Kick-Liste und sind kein Thema mehr…. sonst geht das nur auf Kosten der Begeisterung, die man für ein Hobby empfinden sollte.

Meine sonstigen Aktivitäten insbesondere im WWW habe ich aufgrund der Fotografie stark zurückgefahren. Das Forum, welches noch den Hauptteil meiner Internetzeit verschlingt, hat sich ganz nach Wunsch entwickelt. Wenn ich in den kommenden Monaten noch nach und nach zuerst die jeweils Inaktivsten und Unkontruktivsten aus der Community nehme, dann erreichen wir wohl bis spätestens Ende des kommenden Jahres dann die wesentlich kleinere Userzahl, die ich mir wünsche und die ich dann auch nicht mehr zu überschreiten gedenke. Aktuell schaue ich eigentlich nur, dass wir unter 1.000 User bleiben indem ich Inaktive schwerpunktmäßig dann lösche, wenn wieder einmal zu viele neue Anmeldungen durchkommen. Der vor einigen Monaten zur Pflicht gemachte Personencheck via zweier genau bestimmter Fotos hat jedenfalls exakt die gewünschte Entwicklung hinsichtlich Quantität und vor allem Qualität der Useranmeldungen gebracht, wobei zeitweise noch immer wesentlich mehr Anmeldungen reinkommen als ich eigentlich bei Einführung gedacht hätte. Ich hätte die Fotocheck-Pflicht allerdings auch schon viel früher (!) machen sollen, schon lange bevor wir über 4.500 Userkonten hatten.

Fast alle anderen eigenen Internetprojekte ohne fremde Beteiligung (abgesehen von meinem Blog und natürlich der Fotografenseite) habe ich dieses Jahr offiziell eingestellt oder einfach nicht mehr fortgeführt, so dass ich meine Zeit im WWW zukünftig nur Foto, Blog und Community zu widmen brauche.

Meine Moderatorenätigkeiten betreibe ich auch weiter, was hauptsächlich dem Pflichtgefühl gegenüber dem Radiobetreiber geschuldet ist (immerhin bin ich aktuell der letzte noch verbliebene Moderator dort), denn er ist auch einer auf den ich mich immer verlassen kann und sowas weiß ich sehr zu schätzen. Übrigens gibt es heute Abend ab 20 Uhr die Gelegenheit wieder dabei zu sein. Infos findet ihr oben im Blogmenü unter dem Punkt „Wie der böööse Asmodeus klingt“ oder ihr könnt ab 20 Uhr direkt unter „diesem Link“ hier zuhören.

Großartige Pläne für 2015 habe ich eigentlich keine. Das Kampfziel lautet eigentlich nur „Gut durch das Jahr kommen“. Neben den bereits erwähnten Projekten steht im kommenden Jahr eigentlich erstmal wenig an. Die meisten Angelegenheiten ergeben sich ohnehin stets ungeplant und aus der Situation heraus, was mir aber auch eher weniger Sorgen bereitet, da ich doch recht ungebunden bin und derzeit nicht das Gefühl habe irgendwie nicht mit Situationen fertig zu werden.

Ein großes Thema ist jedoch leider die Gesundheit. Das muss sich leider stark verbessern und ich muss auch mehr Bereitschaft zeigen dafür Lebenszeit zu investieren um nicht irgendwann später dafür Lebenszeit opfern zu müssen. Seit mehr als einem Jahr diktiert der innere Schweinehund wieder zu sehr den Wochenablauf…. seltsamerweise habe ich sowas nur in Singlezeiten richtig gut im Griff und da diese Zeiten bei mir immer nur sehr kurz waren, sind die positiven Effekte daraus auch immer wieder schnell verpufft.

Na, das wird sich dann ja spätestens zum nächstes Jahresresümee herausstellen… findet ihr in 12 Monaten keine 2015er Edition mehr… dann ist entweder der Blog umgezogen oder der Betreiber hat in die nächste Inkarnation gewechselt…

… oder die Welt ist doch 2015 noch untergegangen! 😀