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Themen, die mich furchtbar aufregen…

Verdammt…. gewonnen!

So ein verfluchter Mist, ich hab doch tatsächlich mal etwas gewonnen… schöne Scheiße!

Bald endet ein weiteres meiner (bereits zu) vielen Lebensjahre und in all der Zeit konnte ich stets behaupten, dass ich noch nie etwas „Richtiges“ gewonnen habe. Mit etwas „Richtigem“ meine ich mal einen Sachwert, der auch der Rede wert wäre oder einen Geldbetrag, der über Euro 1,- bis Euro 2,- liegt.

Da ich meinen Übernachtungsgästen bei mir zuhause zum Frühstück gerne mal ein Rubbellos auf den Frühstückstisch lege um schon am Morgen für etwas Spannung zu sorgen, war da auch bei mir natürlich mal ein Kleingewinn dabei…. aber doch nie ein Betrag, der wenigstens für ein Abendessen gereicht hätte.

So konnte ich also mit gutem Gewissen behaupten, dass ich in meinem gesamten Leben noch nie etwas Nennenswertes gewonnen habe.

Natürlich ist das etwas frustrierend, aber im Laufe der Jahrzehnte entwickelt sich auch so eine innere Gewissheit. Obwohl ich von je her kaum an Gewinnspielen teilnehme (weil das meist die Voraussetzung dafür ist, etwas zu gewinnen), hält sich dadurch meine Teilnahmebereitschaft an solchen Aktionen umso mehr in Grenzen.

In der letzten Woche jedoch kam ein Brief von der „Aktion Mensch“, der mir mitteilte, dass ich gewonnen hätte.

Sage und schreibe Euro 10,- (Zehn).

So ein verfluchter Dreckmist!

Das ist doch kein vernünftiger Gewinn…. aber anderseits sind es auch keine Euro 1,- oder 2,- wie beim Rubbellos.

Irgendwie hab ich das Gefühl, jetzt nicht mehr mit wirklich gutem Gewissen behaupten zu dürfen, noch nie etwas gewonnen zu haben… und das muss ich jetzt wegen schlampigen Euro 10,- aufgeben?

Das ist ein echt mieser Preis dafür, finde ich. 🙂

Ungebetener Anruf von der GfK

Wie ich das hasse… da ist man so schön im Feierabend und dann klingelt das Telefon wegen irgendwelchem Scheiss, der mich gar nicht interessiert. Normalerweise sind solche Firmen bei mir geblockt, aber diese Nummer war neu, so dass ich sie nicht in der Blacklist hatte.

Die „GfK“ war dran und wollte mich nach meinen TV-Gewohnheiten befragen…. dabei hab ich denen niemals direkt oder indirekt die Erlaubnis erteilt mich anzurufen und zu befragen.

Der Telefonmieze hab ich erstmal was gehustet und Auskunft verlangt, woher sie meine Nummer haben und auf Basis welcher von mir erteilten Erlaubnis sie mich mit ihren gewerblichen Anruf belästigen. Da ging sofort der Hörer an den Gruppenchef, ein Franzose… deutlich hörbar.

Was der aber von mir wissen will und warum er es von mir wissen will interessiert mich einen Dreck…. und meinen Namen oder sonstiges geb ich ja ohnehin nicht her außer mit einem „Ja, bitte?“ melde ich mich bei unbekannten Anrufern nämlich nicht.

Also die gleichen Fragen noch einmal: woher haben sie meine Nummer, über welche Firma haben sie diese unter Vorlage meiner Erlaubnis erhalten und liegt der GfK eine Erlaubnis vor, dass sie mich gewerblich anrufen dürfen? Eine passende Antwort darauf war wohl nicht Bestandteil der Mitarbeiterschulung. Der Gruppenleiter holt den Supervisor ans Telefon.

Ich beginne das Gespräch mit ihm mit dem Hinweis darauf, dass das Telefonat ab jetzt aufgezeichnet wird und stelle ihm die Frage, woher die GfK an meine Nummer kommt.

Seine Antwort, per Zufallsgenerator innerhalb eines bestimmten Regionalgebietes. Na gut, könnte ja sein…. demzufolge die zweite Frage: liegt der GfK eine Erlaubnis vor mich zu gewerblichen Zwecken anzurufen? Er antwortet mit „Nein“.

Ich frage also nochmal nach: „Sie bestätigen mir also mich ohne mein Einverständis zu gewerblichen Zwecken angerufen zu haben?“ Er antwortet mit „Nein“. „Also liegt Ihnen doch eine Erlaubnis vor?“ frage ich. „Nein“ sagt er und macht mich darauf aufmerksam, dass ich auch einfach hätte sagen brauchen, dass ich keine Auskunft zu erteilen wünsche.

Darum geht es mir aber nicht, denn heute ruft man für diesen Zweck an und morgen für einen anderen Zweck und dann geht das Spiel ewig weiter.

Ich bleibe also hartnäckig (und zugegeben: der Supervisor bleibt bemerkenswert professionell) und frage: „Sie kennen doch Logik. Wenn sie mir bestätigen, dass Sie keine Erlaubnis von mir vorliegen haben um mich gewerblich anzurufen, dann heißt das doch exakt, dass Sie mich ohne meine Zustimmung zu gewerblichen Zwecken angerufen haben.“

Schweigen am anderen Ende der Leitung.

Weil meine Freundin schon etwas komisch schaut, weil der sonst eigentlich recht nette böööse Asmodeus am Telefon in einem solchen Kommandotonfall mit fremden Menschen spricht, gebe ich dem Supervisor bekannt: „Ich wünsche keine weiteren Anrufe von Ihnen. Nehmen Sie meine Nummer, deren Weitergabe ich Ihnen hiermit untersage, in Ihren Sperrbestand auf.“ Seine Antwort lautete zwar „Werden wir tun“, aber es würde mich wundern wenn das wirklich passiert.

Bei Firmen, die mich ohne mein Einverständnis per Cold Call anrufen, habe ich keinerlei Sinn für Höflichkeit und Kooperation. Sie sollen gleich merken, dass unter dieser Nummer (sofern sie überhaupt durchkommen) nur Stress lauert und nichts dabei rumkomt.

Im WWW liest man, dass die GfK ungeachtet vorheriger Weisungen angeblich weiterhin oftmals anruft. Die Nummer ist jetzt auf jeden Fall in meiner Blacklist, aber ich bin dennoch gespannt, was mein Telefonprotokoll in den nächsten Tagen so anzeigen wird.

Kalkofe sagt …

… einige Sachen, die ich länger auch schon sagte, insbesondere wenn ich über Religion und den damit früher oder später stets einhergehenden Fanatisnus und die Anmaßung des Menschen rede, wenn dieser denkt, genau zu wissen was sein Gott will… bzw. dieser der Meinung ist, dass sein Gott auf sein Tun angewiesen wäre.

Glaube, das mag von Gott kommen… da will ich nichts gegen sagen, wenn jemand an einen Gott glauben mag.

Religion aber… Religion kommt von Menschen, sie ist von Menschen gemacht und deshalb dient sie auch nur den Menschen und genau deshalb ist sie auch das Problem!