Monthly archives "Juni 2014"

Muschelsuppe!

Nachdem, was die Vorhaben und Pläne dieses Wochenende betrifft, alles, was nur ins Wasser fallen kann, auch wirklich ins Wasser fiel, habe ich den Vormittag damit verbracht die Wäsche zu erledigen und ein wenig mehr als sonst aufzuräumen.

Unnötig zu sagen, dass die Nacht natürlich wieder ein Horror war… schlafen konnte ich zwar auch diesmal wieder einige Stunden (allgemein wurde es besser in der letzten Woche), aber ich bin ständig aufgewacht und habe einen Horror-Traum nach dem anderen erlebt.

Wenn ich nicht geflüchtet bin, starb ich und wenn ich gerade nicht am flüchten oder sterben war, war ich in regungsloser Panik…. oder der Traum begann einfach von neuem, mit dem gleichen Ereignis und nahm dann einfach einen anderen, aber deshalb nicht weniger schrecklichen Verlauf.

Ich erinnere mich noch an eine kilometerhohe Aschewolke, dem sich wie eine dunkle Wand auf mein Haus zu wälzte. Sie nahm in ihrer Breite den gesamten Horizont ein und kochte aus Staub und Asche vor sich hin, während sie mehr und mehr die Sonne verdunkelte, als sie auf mich zurollte. Sie war das Ergebnis einer erst vor kurzem weiter entfernt stattgefundenen einer nuklearen Explosion, so vermute ich es zumindest… als ich auch das Grollen in der Luft vernahm.

Ich stand auf deinem großzügig dimensionierten Balkon (m)eines für meine gewohnt-bescheidenen und einrichtungstechnisch-absolut-unästhetische Verhältnise viel zu groß und luxuriös dimensionierten Hauses. Das Haus war ganz in weiß gehalten, auf die meditarane Art. Klima und Flora erinnerten eher jedoch an eine südamerikanische oder äquatoriale Lage, was das dunkle satte Grün zu dem Schwarz und Dunkelgrau der auf mich zurollenden Aschewalze fast schon noch bedrohlich aussehender machte. Das Haus lag ganz oben auf dem Hang, so dass dich auf die gegenüber liegende Ebene sehen konnte und wusste, wenn die Wolke ins Tal schwappt, dann wird sie mich und das Haus von unten erwischen und nach oben mit sich reißen.

Flucht sinnlos. Verstecken und Einbunkern zwecklos…. ich werde sterben, das ist gewiss.

Und wie ich diese Wand aus Asche auf mich zurasen sehe, frage ich mich eigentlich nur noch, ob das schnell geht oder ob ich Zeit habe den Schmerz wahrzunehmen. Werde ich vom Druck oder herumwirbelnden Glas- und Metallteilen einfach tödlich wie von einem Geschoss getroffen, oder von der Masse meines eigenen Hauses zerquetscht, oder werde ich von der heißen Luft in diesem Sturm gegrillt, oder verbrennt mir die heiße Asche meine Lungen, so dass ich ersticke?

Ja, das sind so die Gedanken, mit denen sich ein böööser Asmodeus im Schlaf zu beschäftigt! Nur falls sich Kollegen und User mal wundern, warum der böööse Asmodeus tagsüber mal etwas komisch ist… 🙂

Bis hier her war jeder Anlauf zu träumen in der letzten Nacht absolut gleich… aber dann wandelte sich die Handlung von Traum zu Traum.

Einmal wurde ich vom Druck der Staubwolke in den Himmel geweht und flog dann irgendwie ein paar Mal Loopings, bevor die Schwerkraft sich eines besseren besann und mich ziemlich eilig auf den harten und leider sehr unnachgiebigen Boden der Tatsachen zurückholte.

Bei einem anderen Mal schaffte ich es tatsächlich noch zum Auto.. das seltsamerweise kein Ford Ka war (also wenn ich Geld im Überfluss hätte… und danach sah das Haus aus… würde ich mir dennoch einen Ford Ka kaufen… nur in besserer Version natürlich), denn ich mag das Auto… und wurde dann im Auto gegrillt.

Beim dritten Mal waren da plötzlich irgendwelche total verkohlten Menschen (um nicht zu sagen „noch halb rauchend-glühende Zombies“) furchbar sauer auf mich und jagten mich durch das ganze Haus… allerdings erinnere ich mich an das Ende dieser Traumversion nicht mehr.

Und beim… ich weiß nicht wievielten Male…  hatte ich zwar auch nicht überlebt, aber vorher noch eine absolut tolle Frau getroffen (keine Ahnung, das die in meinem Hobbykeller zu suchen hatte… genau genommen wusste ich nicht einmal dass ich einen Hobbykeller hatte) und mit der sperrte ich mich dann im Keller ein nur um dann durch die Ascheregnen-Problematik dann in dem Raum mit ihr gut konserviert zu ersticken.

Mal ehrlich? Wer brauch bei einem solchen Nachtprogramm noch Sachen wie Kino oder bezahlte Movie-Portale?

Ich sollte Drehbuchautor werden….

Aus aktuellem Anlass macht der Verfasser dieses Blogs auf das folgende affengeile Video aufmerksam:

2 Jahre Blog :)

Eben wurde ich auf meinen Blog angesprochen und da merke ich doch tatsächlich:

Gestern ist der Blog zwei Jahre alt geworden. 🙂

Ich werde alt… 🙂

What the fuck!? Hallo Sonntag?!

Ja, es stimmt schon… in den letzten Monaten schlafe ich noch schlechter als ich es ohnehin schon schlecht zu schlafen gewohnt bin. Dazu kommt noch meine Neigung sehr früh morgens aufzuwachen und mich dann so lange unruhig hin und her zu wälzen, dass ich doch lieber gleich (wenn auch oft noch ziemlich müde) aufstehe…. diverse Freundinnen der letzten Jahre können hiervon ein Liedchen singen, wenn sie Wochenends aufwachen und meine Seite des Bettes längst schon kalt geworden ist.

Vor allem in den letzten drei Wochen ist es aber schon sehr schlimm geworden – selbst für meine Verhältnisse. Seit fast einem Monat nun war mir in den meisten Nächten nur mit Glück vier bis fünf Stunden Schlaf gegönnt worden… letzte Woche auch in zwei Nächten nicht einmal drei Stunden.

Entsprechend geht es mir dann auch an den Tagen nach solchen Nächten…. deshalb habe ich auch schon (von mir aus) mit meinem Vorgesetzten auf der Arbeit gesprochen, damit er nicht davon ausgeht, es wären Feiernächte, Depression oder Arbeitsfrust für meine (für Außenstehende sicher manchmal sichtbare) „Downs“ verantwortlich… im Gegenteil… ich gehe ausdrücklich gerne zur Arbeit, denn (auch wenn es manchmal etwas an meinen Nerven knabbert) ich arbeite sehr gerne dort und ich habe inzwischen auch genug andere Angebote abgelehnt um mir sicher zu sein, dass ich nicht wechseln möchte (zumindest war bisher kein anderes Angebot finanziell so verlockend, dass ich dafür auf meine Zufriedenheit bei meinem Arbeitgeber verzichtet hätte).

Aber den Schlaf, den ich während der Nächte nicht haben kann, ist bisher immer einfach verpufft. Ich meine damit, ich habe ihn nie nachgeholt. Immerhin hätte ich mich nach der Arbeit noch hinlegen können oder auch einfach mal viel früher ins Bett legen können…. aber das ist totaler Nonsens, denn es wäre völlig zwecklos. Das Gefühl von Aktivität oder eben auch innerer Unruhe würde sowas komplett zunichte machen. Überhaupt vor 22:00 – 24:00 Uhr ins Bett zu gehen ist absolut nutzlos…. und zwinge ich mich dazu, dann bin ich auch schon um 02:00 Uhr oder 03:00 Uhr morgens wieder auf den Beinen…. eben nach der „üblichen“ Zeitspanne.

Aber heute (und daher auch der Blogtitel) weiß ich mir keine Antwort für diesen Sonntag. Gut, ich bin gestern wirklich spät ins Bett gegangen (ich glaube es war schon wieder kurz vor dem Sonnenaufgang heute morgen) aber dafür habe ich bis fast 12:00 Uhr am Mittag geschlafen… und OH WUNDER ich war sogar noch so müde, dass ich mich kurze Zeit später wieder ins Bett legen konnte! Das muss man doch ausnutzen, wenn man mal eine extra Stunde Schlaf haben kann… das war so gegen 14:00 Uhr würde ich schätzen… und aufgewacht bin ich dann um 18:30 Uhr!

WHAT?!

Als ich erwachte war ich der Meinung, es wäre jetzt so ungefähr 15:00 Uhr und ich könnte langsam mal mit der Kamera losziehen, denn ich wollte noch zum Test ein paar Fotos machen…. ich hab zweimal auf die Uhr schauen müssen um glauben zu können, dass ich (abgesehen von einmal mittäglichem Aufstehen, Duschen, WWW checken und frühstücken) quasi den kompletten Sonntag verschlafen habe… wow!

Sonderlich viel entspannter fühle ich mich jetzt deshalb nicht… eher so, als hätte ich was verpasst oder vergeudet… aber gut, die Zeit kann keiner mehr zurückdrehen.

Jetzt bleibt nur die spannende Frage, ob bzw. wann ich heute Abend müde genug sein werde um mich sinnvollerweise ins Bett zu legen… im Moment kann ich das nicht einschätzen.