Monthly archives "März 2014"

Das Lied der Tränen

Ok Freunde, Hosen runter…

Gibt es für euch ein Lied, ein musikalisches Thema oder eben einen Song, der euch regelmäßig zu Tränen rührt, wenn ihr ihn hört?

Ja, ich habe sowas… aber (Kerls sind eben so) es „funktioniert“ auch nur, wenn ich ihn alleine höre und dann natürlich auch in voller Lautstärke mit den Kopfhörern!

Und das Genre ist… nun ja, wie soll ich sagen… nicht unbedingt die Art von Musik, die man vom bööösen Asmodeus erwarten dürfte – selbst wenn man seine house-musikalische und minimalistisch-musikalische Clubvergangenheit und -gegenwart kennt.

Einer meiner beiden absolut todsicheren Kandidaten dafür ist:

  • Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“ (9. Symphonie)

Eine doch recht gut hörbare Version ist auch Youtube.de zu verfolgen (hier ist der Link).

Meine absolute Lieblingsstelle (bei dem verlinkten Video ist das Zeitindex 04:32) beginnt, wenn der Solo-Tenor loslegt und dann später der Chor einsteigt…. tja… eigentlich ist es doch das ganze Stück. 🙂

Allerdings muss ich sagen, dass die Version, die mir von der allgemeinen Stimmung her am besten gefällt, eine (rein musikalisch betrachtet) leider nicht so gut eingespielte Version ist: in Japan gibt es eine Veranstaltung, die sich „Daiku“ nennt.

Bei dieser Veranstaltung singen tatsächlich 10.000 Sänger dieses Lied und das finde ich wirklich ergreifend!!! Gerade Japan nun nicht gerade das Land ist, mit dem man Beethoven als erstes verbinden würde. Ich meine, es ist doch WAHNSINN dass da 10.000 Japaner (obwohl die eigentlich echt andere Probleme haben in letzter Zeit) ein Jahr lang einen nicht gerade kurzen Liedtext in einer Sprache, der sie eigentlich nicht mächtig sind, lernen um ihn dann zum Jahreswechsel gemeinsam zu singen. Ganz ehrlich, für solchen Geist bewundere ich als Durchschnittsdeutscher die Japaner doch sehr.

Auch wenn es gelegentlich ein wenig schrill klingt, ich mag diese Darbietung einfach: http://www.youtube.com/watch?v=X6s6YKlTpfw

Es gibt dazu auch eine schöne Dokumentation, die ich auf Youtube.de jedoch nur zur Hälfte gefunden habe: http://www.youtube.com/watch?v=B6sFTT_hMZc

Aber… so ganz zum Ende sozusagen, gibt es auch etwas für die nicht so 100% ernsten Leute unter euch.. (klick mich schmunzelnd) 🙂

 

 

Noch ein Traum

Wäh… letzte Nacht war auch nicht viel anders…. unterscheidete sich eigentlich nur in zwei Dingen:

1. Ich hab so viele Zisch-Knall-Erlebnisse gehabt, dass ich es zwar jetzt irgendwie nicht aus dem Stand provozieren kann, aber wenn die erstmal loslegen, dann kann ich die jetzt in direkter Folge passieren lassen…. bis man fast schon bunte Flecken vor den geschlossenen Augen bekommt. Nur wie ich das mache, kann ich selbst nicht genau sagen. Es geht irgendwie. Seltsame Sache. Vielleicht findet mein Doktor mal heraus, woher das kommt.

2. Ich hatte einen anderen Traum, der aber nicht weniger übel war. Es war wie eine stadtgroße Paintball-Arena, auf der auch so Selbstschussanlagen (die mit irgendwelchen Lasern schossen) zu finden waren… das gesamte Design der Aufstellung erinnert etwas an die Karte des GPS-Google Spiels „Ingress“ und nur zu leicht tappte man in eine solche Falle und war mausetot. Ich weiß gar nicht, wie oft es mich letzte Nacht erwischt hat… eben pro Traum wohl einmal. Aber wenigstens war ich mal auf der Seite der roten Spielen und mal auf der Seite der grünen Mannschaft, auch wenn es de facto keinen Unterschied machte. Aber es gingen sehr, sehr viele Spieler pro Runde hinein und es lebten danach nur noch ein kleines Häuflein Auserwählte… der Rest ging gnadenlos (aber unblutig) drauf.

Aber wenn man stirbt, dann bringt es einem eigentlich auch nicht viel, nur weil es unblutig ist… könnte ich mir zumindest denken. 🙂

Na… mal sehen, was mich heute so erwartet…

Wenigstens habe ich das Gefühl gut einschlafen zu können. Ich habe auch eine sehr gute Playlist in Youtube gefunden, die stundenlang in verschiedenen Vorlesungen die theoretische Philosophie behandelt… eigentlich ein Thema das mich durchaus interessiert, aber wenn ich sowas liegend und im dunklen Raum anhöre, dann bin ich meist sehr schnell eingepennt.

Der Blutnichtdruck

Urks… was war das gestern denn für eine beschissene Nacht???

Erst konnte ich mal wieder bis ca. 02:00 Uhr nicht einschlafen, obgleich ich doch müde und sehr spät (gegen 00:00 Uhr) ins Bett gegangen bin… und dann hatte ich wieder meine komischen Geräusche-Anwandlungen.

Das ist so ein Geräusch, das aus dem Inneren des Ohres kommt und sich anhört wie ca. 1-2 Sekunden laut rieselnder Sand in der Größenordnung von Lastwagenfuhren… es rieselt und zischt im Ohr und es elektrisiert auch irgenwie und dann macht es einen extrem lauten „KNALL!!!!“ im Ohr und ich zucke zusammen, denn die 1-2 Sekunden vorausgehendes Rauschen/Rieseln reichen nicht um mir durch die innere Vorbereitung den Schock vor dem Knall zu nehmen.

Ich bin verdammt sicher, dass derartiges aus den Nerven der Wirbelsäule kommt oder dort irgendwie beeinflusst wird, denn da elektrisiert es dann auch noch. Nach so einem Knall (der in Wirklichkeit gar nicht hören ist, sondern eben nur in meinem Ohr vorkommt) liege ich dann auch richtig verkrampft und dadurch kommt der nächste Riesel-Rauschen-Knall-Anfall umso schneller… also muss es doch was mit der Haltung der Wirbelsäule oder im Hals zu tun haben.

Aber locker und entspannt liegen kann ich dann einfach nicht.

Irgendwann, nachdem ich gegen 02:00 Uhr zum letzten Mal auf die Uhr geschaut habe, bin ich dann wohl eingeschlafen… doch nicht für lange. Die ganze Nacht hatte ich immer wieder den gleichen beschissenen Traum, der sich ständig wiederholte und mich in kurzen Abständen mit Schwindelgefühl zum Aufwachen brachte:

Ich stand auf einem sehr hohen Turm, der muss so um die 100 Meter hoch gewesen sein. Der Turm bestand nicht aus Mauerwerk oder Beton, sondern nur aus an den Ecken jeweils lose aufeinander gestapelten Kisten, die ab und zu von einer holzbrettartigen Ebene unterbrochen waren. Die Kisten waren nicht verbunden, sondern nur aufeinander gestellt… dementsprechend wackelte der Turm ganz oben extrem hin und her… und ich hatte ständig Angst, dass die Kisten zuviel hin und her rutschen und der Turm irgendwann zusammenfällt.

Es war ein Seegang wie bei einem Sturm auf dem Meer… und ich rannte auf der obersten Plattform umher um das Gleichgewicht des Turmes zu halten und um nicht auf einer Seite von der Plattform zu fallen.

Spätestens einmal in der Stunde wurde ich wach und dabei war mir übel und schwindelig…. als das nach 04:00 Uhr wieder passierte habe ich mir echt überlegt einfach gleich aufzustehen und wach zu bleiben, denn ich hatte echt keinen Bock mehr auf den Mist. Außerdem wusste ich schon vor dem Einschlafen um 02:00 Uhr, dass die Nacht sicher alles andere als lustig würde… ich hatte da so eine Vorahnung.

Heute früh war der Blutdruck dann auch noch auf Rekordtief. Ich hatte nicht einmal die 100 angekratzt, dabei muss ich den Mist doch täglich messen, weil ich eigentlich über 140 liege…. und auch der zweite Wert war mit Rekordtief zu verzeichnen…

Gut, der Blutdruck war in den letzten 3-4 Tagen allgemein tiefer als sonst gesunken, aber ich hab das eher meiner seit nunmehr 3-4 Wochen limonadefreien Ernährung zugeschrieben.

Ich glaube, mein Körper kann mir gesünderer Ernährung nichts anfangen… er hat über drei Jahrzehnte jeden Mist und jede Ungesundheit mitgemacht und sich wohl daran gewöhnt… und jetzt nimmt er mir es wohl übel, wenn ich mal was anders machen will.. 🙂

Na, mal sehen wer den größeren Dickkopf hat – er oder ich. 🙂

 

Aber eine Sache ist noch wirklich erwähnenswert:

Ich habe solche Geräusche-Anwandlungen nur in Nächten, in denen ich allein schlafe. Wenn meine Freundin bei mir ist, dann gibt es sowas gar nicht. Vermutlich liege ich da einfach doch etwas entspannter… 🙂