Monthly archives "September 2012"

Liebe Youtube-Deppen….

… und damit meine ich nicht die Betreiber von Youtube, sondern die Leute, von denen hier im Blog nun die Rede ist:

Heute hab ich ein Video gesucht, das ich vor Jahren mal gesehen habe. Ich wollte den Link zu diesem Video einem Bekannten von mir schicken, denn wir haben gestern über die Sinnhaftigkeit einer Aufstandswelle nur wegen eines dummen Mohammed-Videos diskutiert.

Ich erzählte ihm, dass allein in Youtube dutzende von Schmähungen gegen Jesus existieren würden und deshalb bisher auch kein Land destabilisiert, kein Botschafter kalt gemacht und kein wütender Mob marodierend durch die Städte gezogen sei.

Im Sinn hatte ich dabei vor allem ein bestimmtes Video, das ich schon vor Jahren bei Youtube gesehen hatte: ein Typ parodiert darin Jesus indem er im Jesus-Outfit durch eine Stadt läuft, die Leute damit irritiert und dazu (simuliert) den Text von „I will survive“ (berühmter Song von Gloria Gaynor) singt. Das Ende ist dann doch sehr überraschend, wird aber nicht verraten, falls jemand das Video noch nicht kennen sollte.

Soweit – so gut.

Also sitzt der böse Asmodeus heute morgen gegen 07:00 Uhr vor dem PC und will „mal eben schnell“ das Video suchen…..

Aber was muss der böse Asmodeus da sehen….?

Dutzende oder sogar hunderte von Suchergebnissen zu diesem Video werden angezeigt… aber nur Schrott über Schrott! Seitenweise handelt es sich um Videos, die nur vom originalen Video rüberkonvertiert wurden (wobei natürlich jede Menge Bild- und Tonqualität verlogen gegangen war) oder die sogar nur mit einer Handy-Kamera vor dem Bildschirm haltend aufgenommen und dann wieder bei Youtube hochgeladen wurden.

Kurz und gut: terrabyte- und seitenweise nur völlig unbrauchbarer und elend verpixelter Schrott … und ich durfte mich durch elend viele Seiten und Clips klicken, bis ich mal darunter was brauchbares fand… (wenn schon nicht das Original…. denn das gleicht der Suche nach der Nadel im Heufhaufen).

Liebe unfähige Video-Jongleure und Clip-Kiddies: wenn es ein tolles Video auf Youtube gibt… dann verlinkt doch einfach den Clip! Wieso müsst ihr davon 10.000 unbrauchbare Kopien anfertigen und auf eure 20.000 eigenen Youtube-Kanäle hochladen nur damit es auch bei euch in einer scheiss-Version zu finden ist??? Unter dem ganzen Rotz findet man dann nicht mehr, was man sucht: das gute Original.

Und ja.. natürlich gibts noch einen Link… >>> hier <<< ist eine einigermaßen qualitativ sehenswerte Version… und das  hier  ist eines der seitenweise abschreckenden Beispiele wie man was Tolles zu echtem digitalen Schrott verwandeln kann…

Also, liebe Kinder, denkt an den frühmorgendlichen Blutdruck vom bösen Asmodeus und lasst diesem Mist doch einfach sein….

In diesem Sinne: HOSEN RUNTER, JETZT GIBT’s WAS AUF DEN ARSCH!

euer böser Asmodeus

Was Mozart schon wusste….

… ist auch heute noch aktuell und (je nach Lebenslage natürlich) durchaus in aller Munde… zum Glück für die meisten Beteiligten dies aber nur in rein sinnbildlicher Form.

Es geht um einen Ausruf, dem der verehrte Herr Mozart sogar einen ganzen sechstimmigen Kanon gewidmet hat, vermutlich weil ihm auch gelegentlich mit aller Inbrunst danach war, zu sagen was gesagt werden muss.

Die Woche war auch für mich schon lange genug um mehr als einmal die Gelegenheit wahrzunehmen wenigstens mir mein „Leck mich am Arsch!“ zu denken… auch wenn man es natürlich nicht immer aussprechen kann, weil man (bei aller Regung) eben auch darauf achten sollte, ob man sich selbst damit einen Gefallen tut.

Und so war meine Woche voller Leck Mich Am Arsch Momente, die ich gar nicht mehr alle aufzählen will, weil ich dann nur auf einen schlechten Film komme und dann hab ich von dem Abend heute auch nicht mehr viel… und das Wochenende ist eh schon so kurz…. aber was macht man dann, wenn man sich nicht immer alles erlauben darf zu sagen? Man schreibt es oder druckt es wenigstens und ein T-Shirt sagt eben auch mehr als tausend Worte….

 


     
 

Und da passt es gerade ganz gut, dass ich noch kein T-Shirt der Woche für die aktuelle Kalenderwoche vorgestellt habe. Und wie sich das gehört und weil „Leck mich am Arsch“ auch Unisex ist, gibt es das „T-Shirt der Woche KW 38“ natürlich auch als „Girlie der Woche KW 38

Vielleicht trage ich es am Montag, wenn ich mein Auto zum zweiten Mal wegen des gleichen Fehlers wieder für ein paar Tage zur Werkstatt bringe… oder wenn ich dem Nachbar begegne, der seit zwei Wochen mit seinem behämmerten Hämmern das Haus terrorisiert oder ich trage es gleich jedes Mal, wenn ich die Türe öffne, weil schon wieder irgendein Internetanschluss-Verkäufer vor der Türe steht… Gelegenheiten gibt es also sicher mehr als genug!

War mir aber auch neu war ist, dass dieser Spruch auch als „Schwäbischer Gruß“ gilt…. ähm, natürlich liebe ich meinen heimatlich-schwäbischen Akzent vor allem auch dafür, dass man in keiner anderen Sprache der Welt so innerlich befriedigend fluchen und schimpfen kann und pflege meinen Dialekt dann (selbst hier in NRW) bei passender Gelegenheit doch ab und zu mal mehr oder minder ausführlich…. ich meine, in welcher Sprache sonst könnte man mit einem einzigen

 

„Kreiz-krabba-allmachts-granada-elends-scheiss-

verreckts-donder-schlechtigs-hura-fotza-drecks-glomb!“

 

soviel Wut im Bauch mit nur einem Wort (vorausgesetzt der Sauerstoff in den Lungen reicht aus) loswerden wie im Schwäbischen!?

In Wochen wie dieser, bin ich also recht froh über meine süddeutsche Herkunft und dass ich trotz nunmehr fast 6 Jahren Ruhrpott noch immer problemlos bei Bedarf auf meine gelegenheitspraktischen sprachlichen Wurzeln zurückgreifen kann.

In diesem Sinne… „machat’s guat“!

Euer böööser Asmodeus

Das neue Buch mit ein wenig Asmodeus drin

Eine Freundin von mir, sie heißt Bianca Stücker, ist (neben vielen anderen Sachen, mit denen sie sich beschäftigt) auch Buchautorin und hat wieder ein Buch geschrieben. Und weil in dem Buch auch Fotos vom bööösen Asmodeus zu finden sind, wollte ich euch das Buch einmal zeigen… da!

 

 

Geschrieben wurde es von Bianca Stücker und das Buch kann man auch kaufen, zum Beispiel bei Amazon.de und die meinen dazu:

Kurzbeschreibung

Kurz vor dem großen Durchbruch fehlt der Spooky Verona Freak Show nur noch eines: der richtige Bassist denn ohne Bassist kein Auftritt auf dem Millyways, dem wichtigsten Festival des Untergrunds.
Direkt nach der Bandgründung fangen die Probleme auch schon an: Im Proberaum riecht es nach Verwesung, der frisch angeheuerte Schlagzeuger Nico hat seine Hausschlappen, einen Sparkassenbeutel und seinen Hund, den kleinen Saalfeld, mitgebracht, nicht aber seine Sticks, und Vicky muss als Raummiete ständig ihren zehnjährigen Neffen Hauke betreuen, der sich hauptsächlich für Scharfrichter, Henker und das Übernatürliche interessiert.
Und die wechselnden Bassisten sind auch keine Glücksgriffe. Der einzige Lichtblick ist Cristian, der transsylvanische Trompeter. Leider ist ein Trompeter jedoch kein Bassist, und so geht die Suche weiter

 

Über den Autor

Bianca Stücker ist bereits seit langer Zeit auf der Welt und hat entsprechend viel erlebt. Da sie keine Hobbys hat, nutzt sie jede freie Minute für die Ausübung ihrer verschiedenen Berufe. In erster Linie arbeitet sie als Erfinderin von Geschichten, Liedern und auch Tänzen. Nebenbei studierte sie in ihrer Jugend Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Geschichte, bestand überraschend das kirchenmusikalische C-Examen und betreibt noch heute die schöne Tätigkeit des Hinterhoftätowierens. Viele Jahre lang leitete sie einen Kirchenchor. Und zum Spaß promoviert sie gerade an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Quelle: Amazon.de

Ist ja klar, vom bööösen Asmodeus redet mal wieder niemand… 🙂

Trotzdem ist es natürlich toll, wenn man ein Buch im Regal stehen hat, in dem man den eigenen Namen im Impressum lesen kann. Ich habs auch kräftig unters Volk gebracht und dabei ist mir eingefallen, dass es ja nicht angehen kann, dass davon in meinem eigenen Blog gar nichts zu lesen ist… 🙂 Na, das haben wir ja nun zum Glück geändert..

Übrigens, weitere Fotos vom bööösen Asmodeus gibts auch hier: Allsvartur.de